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23.07.2005 -
Plochinger Stadtlauf
- Hendrik Reininger meldet sich
zurück -
Hendrik Reininger hat die zweite
Auflage des Plochinger Stadtlaufs gewonnen. Der Wendlinger
benötigte für den zehn Kilometer langen Kurs 33:35min. Insgesamt
gingen rund 230 Läufer an den Start - fast doppelt soviel wie
bei der ersten Auflage von einem Jahr. Als zweiter erreichte
Steffen Häntzschel von der LG Esslingen das Ziel (34:09min), der
Nürtinger Peter Schweizer wurde Dritter (34:32min). Schnellste
Frau
war die Esslingerin Claudia Takruri (39:32min). "Wir sind
hochzufrieden", freute sich Martin Oberle, der Cheforganisator
des Laufs, angesichts der stark angestiegenen Starterzahlen.
Auch für die kommenden Jahre peilen die Plochinger einen Zuwachs
an. "Wir wollen wachsen, aber das geht nur Schritt für Schritt",
so Oberle
Das Feld hat im Vergleich zum Vorjahr aber nicht nur an Masse,
sondern auch an Klasse dazu gewonnen. Die Luft an der Spitze ist
dünn geworden. Johannes Lücke von der LG Filder wurde diesmal
"nur" Vierter - der Vorjahressieger musste Läufern den Vortritt
lassen, die allesamt zum ersten Mal in Plochingen am Start
waren. "Hendrik ist halt gut", erklärte Lücke, warum es nicht
für einen erneuten Sieg gereicht hat.
Die Strecke führte die Läufer auf
vier 2,5 Kilometer langen Runden durch die Plochinger
Innenstadt. Schon nach Runde eins hatten sich Reininger, der
2004 den EZ-City-Lauf gewonnen hatte, und Häntzschel deutlich
vom Rest des Feldes abgesetzt. Die Entscheidung fiel letztlich
am dem Anstieg kurz nach dem Startbereich. "Ich habe versucht,
immer dort Tempo zu machen", sagte Reininger. nach der dritten
Runde konnte Häntzschel nicht mehr folgen, Reininger startete
seinen Sololauf bis ins Ziel. "Ich bin zufrieden, auch wenn ich
natürlich gerne gewonnen hätte. Aber es ist keine Blamage, gegen
ihn zu verlieren", sagte Häntzschel. Obwohl die Veranstalter 15
Höhenmeter aus dem Kurs herausgenommen hatten, blieb die Strecke
anspruchsvoll. "Der Berg ist entscheidend, da zeigt es sich, wie
gut du drauf bist", sagte der drittplatzierte Schweizer. Der
Anstieg nach dem Startbereich sorgte allerdings auch für Unmut.
"Es ist schwach, dass in der Ausschreibung von einem flachen
Lauf die Rede ist, und dann kommt gleich am Anfang der Berg",
ärgerte sich der Vorjahres-Zweite Steven Bauer (TSV Berkheim),
der diesmal als sechster ins Ziel kam. Ansonsten erhielt die
Veranstaltung viel Lob. "Die Strecke ist wirklich schön", fand
Schweizer. Vor allem dass diesmal die Zeit elektronisch gemessen
wurde, stieß auf ein positives Echo.
Quelle: Plochinger Zeitung |