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2006

 

 
 

 

 

25.06.2006 Erbacher Triathlon, Erbach

- Karl Fischer wagt den Schritt zum Mehrkampf  -

Am Sonntag den 25.06. stürzte sich unser Karl Fischer zum ersten Mal in das Abenteuer Triathlon
Austragungsort war Erbach bei Ulm, wo der 10. Erbacher Triathlon stattfand. Bei Temperaturen um die 30 Grad und gespickt von einem hochkarätigem Teilnehmerfeld war Karl`s Ziel vor dem Start zu seinem ersten Triathlon klar definiert : "Gut ankommen und nach Möglichkeit unter 3 Stunden"

Doch dann kam der erste Schock für ihn:
Aufgrund der Wassertemperatur von 24,7 Grad war es nicht erlaubt mit Neoprenanzug zu schwimmen.
Hiermit waren also sofort zu Beginn sämtliche Hoffnungen zerstört unter 35 Minuten aus dem Wasser zu kommen.
Unmittelbar nach dem Start bekam Karl gleich zwei üble Tritte in die Nieren, kurz danach verlor er auch noch seine Schwimmbrille durch einen Schlag ins Gesicht:
"Hier war der Zeitpunkt gekommen, wo ich eigentlich aufgeben wollte "
Aber Karl kämpfte sich durch und kam nach 38 Minuten als drittletzter Teilnehmer aus dem Wasser.

Danach ging es auf einen 44 km langen Radkurs.
Nach den ersten 10 flachen km war der Kurs zwischen km 10 und 30 recht wellig , ohne jedoch einen bemerkenswerten Anstieg. Die letzten 14 km verliefen wieder flach .

In einer Zeit von von 1 Std. 31 Minuten ( inklusive Wechsel vom Schwimmen zum Rad und vom Rad auf die Laufstrecke )
beendete Karl die zweite Disziplin.

Für die letzte Disziplin, den 10 km Lauf benötigte Karl 39 Minuten 44 sec., so dass er mit einer Gesamtzeit von 2 Std 48 Minuten und 55 Sekunden sein anvisiertes Ziel von unter 3 Std. erreichte.

 

 

 

 

 
 

 

 

25.06.2006 Osterfelder-Berglauf, Garmisch-Partenkirchen

- Benjamins erster Gipfelsturm  -

Mit dem Osterfelder Berglauf stand ein Lauf im Terminplan, der wohl mit (nachdem die Tour de France unmittelbar vor der Tür steht) "Hors Categorie" am besten umschrieben wird. Von Garmisch aus geht es hinauf auf den 2050m hohen Osterfelder-Kopf. Auf die Läufer warten dabei beschwerliche 12,5km und 1300Hm.

Benjamin und Michael ließen es daher ruhig angehen und starteten im hinteren Mittelfeld ins Rennen. Der erste Abschnitt des Laufs führt über bewaldete Wanderwege stetig aber nicht zu schwer nach oben. Nachdem die Baumgrenze überschritten ist nimmt auch die Steigung etwas zu. Hinzu kommt dass der Untergrund nun mehr aus Geröll besteht und einem so das Laufen erschwert. "Im Wald ist es mir eigentlich gut gelaufen. Um mich herum hatten sich zwei weitere Läufer versammelt, so dass wir gemeinsam liefen. Dies war sicher ein Vorteil." so Michael später. "Ich hab aber dummerweise die Getränkestellen außer Acht gelassen, da ich Seitenstechen befürchtete. Im Nachhinein stellte sich dies allerdings als Fehler heraus. Als wir keinen Schatten mehr hatten und die Sonne auf uns herunterbrannte war der Untergrund eigentlich das kleinere Übel. Außerdem wurde die Strecke zunehmend steiler. 3km vor dem Ziel musste ich meine Weggefährten ziehen lassen. Nicht dass ich kaputt war oder übermäßigen Durst hatte - ich konnte einfach nicht mehr nachsetzen, meine Beine wollten nicht. Da ich kurz ein Zucken in der Wadenmuskulatur spürte hatte ich aber auf jeden Fall den Verdacht zu wenig getrunken zu haben." Trotzdem war Michael mit seinem Ergebnis zufrieden. Rund 15sek. langsamer als im Vorjahr lief er mit 1:18:33h als 19er ins Ziel ein.

 

Benjamin hatte ähnlich zu kämpfen. Hinzu kam dass er für einen solchen Lauf noch keine Erfahrung hatte. "Im unteren Teil bis ca. Km6 lief es mir eigentlich super. Ich habe mich immer etwas zurückgehalten und gedacht - wenn es so weitergeht ist es OK. Als es dann aber steiler wurde machten meine Oberschenkel nicht ganz so mit. Ich musste ab und zu in den Bergschritt übergehen, da es einfach effektiver war."

Da Benjamin quasi ins kalte Wasser geworfen wurde ist seine Endzeit umso respektabler anzusehen. Mit 1:23:45h (32.) beendete er kaputt aber sehr zufrieden den Osterfelder-Berglauf.

 

 

 

 

 

 
 

 

 

23.06.2006 Oberriexinger Volkslauf

- Peter läuft auf Rang 2  -

Freitag Abend um 18:30 begaben sich Peter Schweizer und Jürgen Heubach vom TSS mit zusammen ca. 91 Läufern auf die 10,8km lange, teilweise sehr schöne, Runde rund um Oberriexingen. Die in Summe ca. 140HM (aufsteigend) sind fast ausschließlich auf die ersten 6,5km verteilt, was zusammen mit dem ungeschützten Laufen auf freiem Feld bei schwülen 27°C den Lauf recht anspruchsvoll macht. Dies spürte dann Jürgen auf der zweiten Hälfte dieses Laufes. 

Peter hatte in dem erfahrungsgemäß leistungsmäßig dünn besetzten Lauf echte Siegchancen.

So stellte sich nach dem ersten Kilometer schon heraus, dass sein einziger Gegner an diesem Tag der Lokalmatador Ralf Reidenbach – eine lokale Laufgröße in dieser Region -  sein wird. Peter ging das Rennen sehr verhalten an um die übrige Konkurrenz beobachten zu können. So erkannte er nach 3km, dass Ralf Reidenbach an diesem Tag zu stark ist, das übrige Läuferfeld  Peter aber nicht sein komplettes Potenzial abverlangen konnte. So konnte Peter in einem kontrollierten Tempodauerlauf den zweiten Platz (AK1) in 39:13 erlaufen. 

Jürgen ging bei diesem Lauf bereits zum dritten Mal an den Start, da dieser Lauf vor seiner Haustüre stattfindet und im Anschluß an den Lauf immer eine sehr nette „Hocketse“ stattfindet.

Völlig untypisch für Jürgen ging er die erste Hälfte der Strecke, auf der die Höhenmeter zu bewältigen waren, etwas zu schnell an. Dadurch war er am höchsten Punkt der Strecke angekommen nicht mehr in der Lage in den Passagen, die seine eigentliche Stärksten hätten werden sollen, Druck zu machen. „Ich musste meinen Rhythmus voll durchlaufen, da ich meine Beine festgelaufen hatte. Das Ziel war dann nur noch den immer näher rückenden Hintermann die letzten 4km bis zum Ziel auf Distanz zu halten – der Vordermann war um über zwei Minuten bereits enteilt.“ Am Ende kam dann ein guter 5 Platz (AK3) heraus. Jetzt ist für Jürgen ein paar Tage Pause eingeplant. 

Peter hat dem Veranstalter angekündigt, dass er im kommenden Jahr den Preis für die stärkste Mannschaft (ein Spanferkel) gewinnen möchte J

 

 

 

 

 

 
 

 

 

18.06.2006 Berglauf-EM Quali-Lauf, Unterharmersbach

- Annette qualifiziert sich für die Berglauf EM in Tschechien -

Die DLV-Elite des Berglaufs traf sich in Unterharmersbach zum Qualifikationslauf zur Berglauf EM. Diese findet am 9. Juli in Upice (Tschechische Republik) statt.

Der selektive Schwarzwaldkurs musste von den Männern 3x und von den Frauen 2x durchlaufen werden. Bei den Frauen setzte sich Stefanie Buss über die 6km bergauf bergab Strecke in 29:31min durch. Kurz gefolgt von der Zweitplatzierten Anja Calsohn (29:40min). Als Dritte kam Annette mit 30:53min ins Ziel. "Ich spürte die relativ stressigen vergangenen Wochen und Wochenenden. Immerhin mein 4. Rennen in Folge"

Bei den Männern stand Empire-Building-Treppenlauf-Sieger und neuer "Weltrekordhalter" am Stuttarter-Fernsehturm-Treppenlauf Thomas Dold ganz oben auf dem Podest. Er benötigte für die 3 Runden 38:25min und distanzierte sich damit von Benjamin Lindner (38:46min) und Timo Zeiler (38:57)

 

 

 

 

 

 
 

 

11.06.2006 Hohenneuffen-Berglauf, Beuren

- Der Berg rief ... -

...und sie kamen in Scharen. Die 2006er Ausgabe bescherte den Veranstaltern einen absoluten Teilnehmerrekord von mehr als 725 Läuferinnen und Läufern. Rund ein knappes Drittel mehr als bei den vergangenen Veranstaltungen.

Für das Team ist der Lauf auf den Hohenneuffen eines der absoluten Highlights im Jahr. Neben dem eigenen Training waren die Team-Mitglieder für einige Wochen dabei Hohenneuffen-Anfänger und Streckenneulinge auf die Burg zu begleiten.

Am vergangenen Sonntag stand aber der gegen sich selbst, die Konkurrenz und dem Berg selbst im Vordergrund.
Frank und Michael, beide in der Organisation des Hohenneuffen-Berglaufs, blieben etwas hinter ihren persönlichen sportlichen Erwartungen. Trotzdem zeigten sie sich nicht unzufrieden. Michael auf Platz 11 (40:42min) und Frank Pl. 43 (43:00min). "Die letzten Tage haben dann doch mehr Körner gekostet als erwartet und es seither üblich war", so die beiden später.
Auch Jürgen Kraut konnte sich nur schwer an seine Bestmarke heran arbeiten. Mit 42:30min lief er als 34er in der Burg ein. Doch auch bei ihm kein Anzeichen der Enttäuschung. "Ich war nach dem Lauf noch eine ganze Weile auf der Burg. Es war wohl der schönste Hohenneuffen-Lauf den ich je mitgemacht habe" so die spätere Bilanz von Jürgen. Einen ganz starken Lauf zeigte Benjamin, der bei seiner zweiten Teilnahme die 43 Minuten Marke unterbot. Im Ziel blieb die Uhr bei ihm bei 42:54min stehen, Platz 41 im Gesamteinlauf. Michael, Benjamin und Frank hatten dadurch auch die kompletten Podestplätze der M23 für das Team belegt.
Aber auch die Damenwertung der W23 konnte durch Annette gesichert werden, die sich in der kompletten Frauenkonkurrenz mit 43:26min nur der geradezu entfesselt laufenden Marie-Luise Heilig-Duventäster (42:34min) geschlagen geben musste.

Karl Fischer zeigte sich in hervorragender Form und sprang über seinen eigenen Schatten. Im Glauben sich an Karl Schnizler zu orientieren und sich auf dessen Verfolgung machte, staunte Karl nicht schlecht als dieser auf einmal von hinten angelaufen kam und ihm am Ende der Liftspur zu einer Erholung geraten hat. Die forsche Attacke auf den ersten 4Km bescherte ihm aber letztlich eine neue Bestzeit von 46:19min. Karl Schnizler lief mit 45:31min ins Ziel.

Weitere Zeiten:

Heinz Bulmer        45:49min
Peter Schweizer   47:46min
Jürgen Heubach   48:31min
Dieter Krohmer    48:32min
Jürgen Leuchte    49:48min
Peter Herz           51:23min

Ein paar Fotos siehe unter Bilder

 
 

 

 
 

 

04.06.2006 Schwarzer Grat Berglauf, Isny

- Annette holt sich das Tripple bei den BaWü-Berglaufmeisterschaften -

6,3km und eine Höhendifferenz von 470m. Charakterlich ist der Schwarze Grat mit dem Hohenneuffen vergleichbar. Soviel zu den technischen Daten.

Die äußeren Bedingungen waren nun auch in der vierten Woche in Folge nicht unbedingt die Idealsten. Nieselregen, Nebel und 9°C sind nicht jedermanns Sache. Zudem wurde die Strecke durch den Regen auch nicht griffiger. Auch letzte Schneereste aus der vergangenen Woche zeugten von keinem gewöhnlichen Mai-Juni Übergang.
Annette, Frank und Michael schreckten diese Bedingungen allerdings nicht ab und so traf man sich 1 Stunde vor dem Start auf dem Parkplatz. Nach einer kurzen Warmlaufphase auf dem ersten Kilometer wurde zum Start des 30. Schwarzen Grat Berglauf gerufen. Traditionell wurde der Start mit dem Schuss einer Kanone eröffnet, so dass diesen auch der Letzte nicht verpasst.

Wie gewohnt ging es dann gleich mit hohem Tempo zur Sache. Unterstützt wird dies durch ein rund 400m langes Gefälle, das an seinem Ende in den ersten Anstieg übergeht. Annettes Konkurrentin Marie Heilig-Duventäster konnte auf diesen ersten Metern einen Abstand herausarbeiten. Annette konterte allerdings nicht sofort und arbeitete sich Stück für Stück wieder an sie heran. Zwischenzeitlich hatte sich Frank zu ihr gesellt. Die beiden machten nun quasi gemeinsame Sache. "Es war gut jemanden neben sich zu haben, den man kannte". Und die beiden arbeiteten gut zusammen. Bei Km4 überholten sie Marie Heilig-Duventäster und Annette übernahm die Führung bei den Frauen. "Annette ging immer mit wenn ich Tempo machte. Hey, bei Km5 dachte ich aber: jetzt geht dann nix mehr. Beim Blick zurück habe ich dann aber gesehen dass Annettes Konkurrentin nicht weit war. Also bin ich nur noch gelaufen was ging." Auf den letzten 300m einer Wurzelpassage, die ihrem Namen alle Ehre machte und lehmig, nass war, passierte dann aber nichts mehr. Annette konnte ihre Führung behaupten und gewann zum dritten Mal in Folge die Baden-Württembergische Meisterschaft mit einer Endzeit von 29:22min. 7sek vor Marie Heilig-Duventäster. Frank beendete das Rennen in 29:23min (20.VL/4.AK) hinter Annette.

Michael startet mit etwas angezogener Handbremse ins Rennen. "Ich dachte mir - lass die laufen, am Berg kommen die von allein zurück". Und so sollte es dann auch sein. Die Unruhe des Starts war nach dem ersten Anstieg schnell verflogen und Michael arbeitete sich kontinuierlich nach vorne. "Isny nutze ich immer als Formtest für den Hohenneuffen-Lauf, da will ich schon sehen was ich kann. Auf etwas mehr als 6km gibt es keinen Kompromiss". So gab Michael auch mächtig Gas. "Es ist super gelaufen, ich hatte nie das Gefühl zu überziehen oder keine Kraft mehr zu haben." Mit neuer persönlichen Bestzeit in 27:48min beendete er als 9.VL (2.AK) den Lauf auf den Schwarzen Grat.

Zur Erklärung: "Platz VL." In Isny werden stets zwei Wertungen durchgeführt wenn eine Meisterschaft dabei ist. D.h. es gibt einen Volkslauf und einen Meisterschaftslauf. Frank und Michael starteten beide nicht in der Meisterschaftswertung. Im Gesamtklassement über beide Läufe müssten wohl noch ca. 5 Plätze hinzuaddiert werden.