Berichte

aktuelles Jahr - 2011 - 2010 - 2009 -2008 - 2007 - 2006 - 2005

Januar - Februar - März - April - Mai - Juni - Juli - August - September - Oktober - November - Dezember

 

 


2006

 

 
 

 

25.03.2006 Rom-Marathon

- Jürgen Heubachs Rom Eindrücke -

Gesundheitlich angeschlagen ( Halsschmerzen und fehlende Stimme) ging Jürgen Heubach in Rom an den Start. Mit angezogener Handbremse lief er dann die 42,195km von Rom locker durch. Endzeit 3h26min.

Hier seine Eindrücke vom Lauf:

"Das Laufen war quasi ein Spaziergängle und ich habe während dem Laufen telefoniert, mit dem Handy gefilmt und zweimal bei unserem Anhang an der Strecke zu einem kurzen Schwätzle angehalten. Ein sportlich gutes Werk konnte ich dann doch noch vollziehen auf Fragen habe ich Rainer aus Heilbronn ca. 10km lang, als er eine kleine "Durststrecke" zu bewältigen hatte, gezogen, wofür er sich dann auch auf dem Rückflug nochmals bei mir bedankt hatte - so kann Sport auch sein… Bei Sonnenschein und ca. 20C° war es ein richtig schöner Frühlings-Jog. Durch das langsame Jogging-Tempo konnte ich den Reiz der sehr schönen, abwechslungsreichen leicht anspruchsvollen Strecke, in vollen Zügen genießen. 3 markante Punkte bleiben sofort und für längere Zeit im Läufer-Gedächtnis haften: der km, den man geradeaus auf den Vatikan zuläuft (km 9), der Weg nahe der spanischen Treppe, sowie Start und Ziel rund um das Colosseum. Die vielen Pflastersteinpassagen unterstreichen den Reiz dieser auch historisch sehr schönen Strecke. Mit der Anfeuerung haben es die Italiener nicht so - eigentlich eigenartig: haben die Italiener doch richtige Weltklasse-Marathon-Läufer, wir Deutschen doch nur Landesklasse-Marathon-Jogger (im internationalen Vergleich).

Ich würde die Strecke alles in allem um ca. 3 bis 4 min langsamer als die jeweils individuelle "Bestzeiten-Strecke" einschätzen - also doch nicht sooo langsam, wie öfters beschrieben. Die Kombination aus früher Termin und anspruchsvolle Strecke lassen halt nur schwer persönliche Bestzeiten zu.

Verpflegung, Logistik war alles absolut o.k. - besser wie manch deutscher Marathon. Kritikpunkte waren aus meiner Sicht nur die kleine Marathon-Messe, die in der "Läufer-Rush-Hour" uns zu einem halbstündigen Schlange-Stehen nötigte (bis wir überhaupt zur Startnummernausgabe und somit in die Messe hinein kamen), sowie die in die Startnummer eingeschweißte Chip-Plakette, die sich nach starkem Schwitzen aus der Startnummer löste und sehr viele Läufer während des Laufes verloren hatten.

Alles in allem ist Rom für einen Kurztripp als auch für den Marathon absolut zu empfehlen!"

 
 

 

 
 

 

25.03.2006 Calwer Hermann Hesse Lauf

- Sich für den neunten Platz noch das Weiße aus den Augen zu fahren ist nicht das Gelbe vom Ei* -

 

Peter startete die Saison 2006 offiziell mit dem Calwer Herrmann Hesse Lauf. Das 10km-Rennen war an diesem Wochenende außerdem die erste Veranstaltung der Volkslauf-Mannschaftsmeisterschaften. Da Peter in diesem Jahr Ausrichter der       3. Veranstaltung dieser Wertung ist, waren seine Ambitionen nicht nur von sportlicher Art.

Allerdings konnte man nicht unbedingt von einer fehlerfreien Premiere 2006 sprechen. Doch dazu seine eigenen Worte:

"War ich doch in einer so guten Form und fuhr nach Calw zum ersten Wertungslauf um zu gucken ob es ein guter Lauf ist. Der Lauf war super doch ich bin vor lauter schwätzen zu spät zum Start gekommen und bin als 700. an den Start von 730 Läufern gegangen. So bin ich nun mit 49 Jahren eine Erfahrung reicher (schwätze nicht so viel vor dem Lauf und konzentriere dich auf deinen Wettkampf). Aber nach 3km habe ich schon 400 Wettkämpfer überholt und ich dachte nun ich bin eine Rakete. Nach 5km war ich schon etwa 70. und nach 7km sah ich Rudolf Pletzer zu dem ich dann ganz locker auflief. Rudolf sagte er sei krank und ich wollte ihn für den Rest des Laufes voll ins Ziel begleiten aber kurz vor der Wende zur langen Zielgeraden bei km 8 kam mir dann die Spitze entgegen da dachte ich da bekomm ich noch ein paar Läufer. Ach da ist ja auch Jörg Hustig dabei, ein Topläufer, oh ist der Platt dachte ich - den bekommst du noch. Nicht ganz, Hustig lief 36,24min ich 36,36min.  Rudolf lief 37.09 min. Nicht schlecht laut meinem Spielgerät, der Polar S625, habe ich auf die ersten 3km etwa 2 min. verloren, macht aber nichts aber jetzt weiß ich wenigstens dass das Mittwochstraining in der Hochgeschwindigkeitsgruppe gut ist, denn wenn ich bei den jungen Wilden da vorne mitkomme kann ich dieses Jahr vielleicht auch noch mit 49 Jahren Volkslauf gewinnen."

Letztlich endete Peter auf Platz 49 (Ges.) und als 9. in seiner AK.

*Zitat von Rudi Altig aus dem Buch der Radsportzitate "Rennfahrerblut ist keine Buttermilch"   (...hat irgendwie so schön gepasst)