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25.03.2006
Rom-Marathon
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Jürgen Heubachs Rom Eindrücke -
Gesundheitlich angeschlagen ( Halsschmerzen und fehlende Stimme)
ging Jürgen Heubach in Rom an den Start. Mit angezogener
Handbremse lief er dann die 42,195km von Rom locker durch.
Endzeit 3h26min.
Hier seine
Eindrücke vom Lauf:
"Das Laufen war quasi ein
Spaziergängle und ich habe während dem Laufen telefoniert, mit
dem Handy gefilmt und zweimal bei unserem Anhang an der Strecke
zu einem kurzen Schwätzle angehalten. Ein sportlich gutes Werk
konnte ich dann doch noch vollziehen auf Fragen habe ich Rainer
aus Heilbronn ca. 10km lang, als er eine kleine "Durststrecke"
zu bewältigen hatte, gezogen, wofür er sich dann auch auf dem
Rückflug nochmals bei mir bedankt hatte - so kann Sport auch
sein… Bei Sonnenschein und ca. 20C° war es ein richtig schöner
Frühlings-Jog. Durch das langsame Jogging-Tempo konnte ich den
Reiz der sehr schönen, abwechslungsreichen leicht
anspruchsvollen Strecke, in vollen Zügen genießen. 3 markante
Punkte bleiben sofort und für längere Zeit im Läufer-Gedächtnis
haften: der km, den man geradeaus auf den Vatikan zuläuft (km
9), der Weg nahe der spanischen Treppe, sowie Start und Ziel
rund um das Colosseum. Die vielen Pflastersteinpassagen
unterstreichen den Reiz dieser auch historisch sehr schönen
Strecke. Mit der Anfeuerung haben es die Italiener nicht so -
eigentlich eigenartig: haben die Italiener doch richtige
Weltklasse-Marathon-Läufer, wir Deutschen doch nur
Landesklasse-Marathon-Jogger (im internationalen Vergleich).
Ich würde die Strecke alles in
allem um ca. 3 bis 4 min langsamer als die jeweils individuelle
"Bestzeiten-Strecke" einschätzen - also doch nicht sooo langsam,
wie öfters beschrieben. Die Kombination aus früher Termin und
anspruchsvolle Strecke lassen halt nur schwer persönliche
Bestzeiten zu.
Verpflegung, Logistik war alles
absolut o.k. - besser wie manch deutscher Marathon. Kritikpunkte
waren aus meiner Sicht nur die kleine Marathon-Messe, die in der
"Läufer-Rush-Hour" uns zu einem halbstündigen Schlange-Stehen
nötigte (bis wir überhaupt zur Startnummernausgabe und somit in
die Messe hinein kamen), sowie die in die Startnummer
eingeschweißte Chip-Plakette, die sich nach starkem Schwitzen
aus der Startnummer löste und sehr viele Läufer während des
Laufes verloren hatten.
Alles in allem ist Rom für
einen Kurztripp als auch für den Marathon absolut zu empfehlen!"
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