Am Samstag 21.10.06 fand in Schwäbisch Gmünd der
16. Schwäbisch Alb Marathon statt. Bei diesem
Lauf, welcher auch zum Europacup der
Ultramarathons gehört, ist eine Strecke von 50km
über die 3 Kaiserberge (Hohenstaufen,
Hohenrechberg, Stuifen) zurückzulegen. Die
Kurzversion dieses Laufs ist der Rechberglauf
über die halbe Distanz (25km), welcher auf der
gleichen Strecke verläuft mit Ziel auf dem
Hohenrechberg und mit ca.700 Höhenmetern
ebenfalls als anspruchsvoll bezeichnet werden
kann.
Mit
vom Team Sport Schweizer dabei war Frank, der
sich erstmalig über die Halbmarathon-Distanz
hinaus wagte.
Bei der Ankunft in Schwäbisch Gmünd um 8:30
Uhr regnete es noch, aber pünktlich zum Start um
10:00 Uhr hörte der Regen auf und die Läufer
fanden fast ideale Bedingungen vor. Die Ausgabe
der Startunterlagen befand sich in der
Großsporthalle, ca 1km vom Start am Marktplatz
entfernt. Gegen Bezahlung des Startgelds in Höhe
von 22 Euro bekam man einen Stoffbeutel mit
Startnummer, Werbezetteln und einem Mini-
Müsliriegel.
Frank fand sich gleich nach dem Startschuss im
vorderen Teilnehmerfeld der ca. 1000 Sportler,
wovon ca. 330 die 25km Strecke unter die Sohlen
nahmen, ein und ging die ersten 10km, welche
größtenteils noch flach waren, in knapp über
40min an. Auf den nächsten 10km ging es unter
anderem über den Hohenstaufen und weiter in
Richtung Hohenrechberg. "Der Abschnitt war dann
schon deutlich schwerer, was auch meine
Zwischenzeit von knapp unter 47min für diesen
Abschnitt zeigt", so Frank später. Mit dabei zur
mentalen Unterstützung war Franks persönliche
Betreuerin Sandra, welche bei 18,5km auf ihn
wartete und ihn beim Sturzflug runter vom
Hohenstaufen anfeuerte. Leider klappte es nicht,
dass Sandra bis ins Ziel kam, da der
(kostenpflichtige!!) Zuschauerbus dort zu spät
ankam, da er hauptsächlich für die Begleitung
der 50km Läufer gedacht war.
Der Anstieg zum Hohenrechberg war dann nochmal
richtig schwer und Frank erreichte erschöpft
aber zufrieden das Ziel und beendete den Lauf
auf Platz 9 im Gesamteinlauf und Sieger der
Männer Hauptklasse. "Ich hätte nicht gedacht, so
weit vorne zu landen und bin froh die Strecke
geschafft zu haben, könnte mir aber absolut
nicht vorstellen, jetzt nochmal 25km weiter zu
laufen, da meine Füße ziemlich weh tun", so
Frank zu Sandra später.
Leider dauerte es ziemlich lange, bis im
Anschluss an den Lauf eine Ergebnisliste
ausgehängt wurde und gegen 15:30 die
wenigbesuchte Siegerehrung in der kleinen
Schwerzerhalle statt fand. Zu diesem Zeitpunkt
waren aber noch immer Läufer auf der 50km
Strecke unterwegs.
Der Lauf war ganz schön, nur hatte er ingesamt
etwas zuviel Asphaltpassagen, die fast 50% der
Strecke ausmachten. Wir sind halt von unserem
Laufrevier zuhause schon etwas verwöhnt.
