01.04.2007 Zürich Marathon
- Die Früchte wochenlanger
Vorbereitung konnten von Reinhold geerntet werden -
Gemeinsam mit Michael Merkle bereitete
sich Reinhold konsequent auf den Zürich-Marathon vor.
Die Ergebnisse der Vorwochen ließen darauf schließen
dass mehr als die Teilnahme drin war. Wenige Tage vor
dem Start wurde allerdings Michael von einem
heimtückischen Virus niedergestreckt. Reinhold war in
Zürich nun auf sich allein gestellt.
Reinholds ausführlicher Bericht:
"Nachdem Michael M. leider erkrankt war
und sich kein Ersatz gefunden hatte, musste ich wie
letztes Jahr wieder alleine zum Zürich-Marathon
anreisen.
Da sich traumhafte Bedingungen ankündigten, tat ich dies
auch voller Zuversicht und war nach sehr gutem Training
topp motiviert die 3:15 zu knacken, und wenn alles
perfekt laufen würde sogar die 3:09 drin sein könnten.
Am Samstagabend war ich bei Schweizern auf einer super
interessanten Party eingeladen, wo ich dann auf andere
Gedanken kam und meine recht hohe Nervosität komplett
ablegte.
Beim Start am Morgen und topp Bedingungen (ca. 6° C,
windstill u. Sonnenschein) reite ich mich dann ein paar
Meter vor den 3:15 Pacemakern ein.
Nach dem pünktlichen Startschuss um 8:30h lief ich die
erstem 3km verhalten im 4:35-Schnitt, um dann, weil ich
mich so super fühlte, in einen 4:25-Schnitt zu wechseln.
Diesen behielt ich dann bis ca. km 25 bei, wobei ich zu
diesem Zeitpunkt 2,5min. auf die ominösen 3:10h gut
hatte. Danach nahm ich einen Gang raus und lief die
nächsten 10 km wieder im 4:35-Schnitt. Ab km 35-36 (wo
wie viele sagen der Marathon erst beginnt) bekam ich so
richtig schwere Beine und musste wohl dem für meine
Verhältnisse recht hohen Anfangstempo Tribut zollen, so
dass ich auf den km noch leider 5min. einbüßte. Als im
Ziel dann bei strahlendem Sonnenschein die Uhr bei
3:13:49 stehen blieb, war ich super Glücklich und wusste
dass sich die über 1000 Trainingskilometer in den
letzten 12 Wochen gelohnt haben.
Das ich die 3:09:59 verfehlt habe ist nur ein kleiner
Wehmutstropfen, und zugleich ein Grund mehr diesen
toporganisierten Marathon, wo es wirklich an nichts
fehlt, nächstes Jahr wieder zu bestreiten."