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2007

 

 
 

 

28.04.2007 27. Filder-Volkslauf, Plattenhardt

- Hitzeschlacht von Plattenhardt -

Hans-Reinhold Müller stellte sich der 10km-Strecke. Hier sein Bericht:

Wie angekündigt startete ich am Samstag beim Filder-Volkslauf in Plattenhardt, um zu sehen wie meine Form ist nach dem Marathon und vor dem Halbmarathon nächste Woche.
Nachdem ich letzten Mittwoch schlecht drauf war, wusste ich überhaupt nicht wo ich steh, und bei dem für mich sehr heißen Wetter (28°C im Schatten) ging ich mit viel Respekt auf die schnelle Strecke.
Nach den ersten Kilometern merkte ich aber, dass die 39:xx wohl drin sein müssten. Also zog ich das Tempo auf einem kurzen Asphaltstück in der prallen Sonne noch ein wenig an, so dass ich mit 19:23min KM 5 passierte. Danach versuchte ich das Tempo zu halten, was mir auch ganz gut gelang, so dass ich mit 39:32 schließlich ins Ziel lief.
Dort konnte ich dann endlich den vielen Staub runter spülen, welcher dieses Mal sehr heftig war.
Aber so wie es aussieht konnte ich meine Form konservieren und kann nächste Woche mit Zuversicht in Ingolstadt starten.
 

 
 

 

21.04.2007 Halbmarathon, Lichtenwald

- 3,4,5-Lichtenwalder Halbmarathon -

Normalerweise heißt es ja: 1,2,3... aber zu dieser neuen magischen
Zahlenfolge später mehr.
Am Samstag fand der 6. Lichtenwalder HM statt. Einige vom Team wollten
diesen Lauf ebenfalls in Angriff nehmen. Einer nach dem anderen Sprang
jedoch ab. Selbst unser Ausnahmetalent Peter cancelte den Start kurzfristig
am Samstag morgen; er scheute wohl den direkten Vergleich mit dem einzig für
das Team starten Ralf. Ja, ja, man wird älter.... Das Selbstvertrauen war
angesichts dieser Tatsache bei Ralf bis in die Zehenspitzen gestärkt.
Die Wetterbedingungen waren genial und die Wege waren meist geschotterte
Waldwege, allerdings staubig und trocken wie im Hochsommer! Der Start fand
pünktlich um 13:45Uhr statt. Irgendwie hatte Ralf sich in das vordere
Starterfeld verirrt und lief die ersten Kilometer locker auf Sichtweite mit
dem Führungsfeld mit. Bei Kilometer 3 ein kurzer Blick auf die Uhr und
uups : 12:00 min (4er-Schnitt für ein C-Kader/Genussläufer: viel zu schnell!).
Na da ging ihm wohl der Gaul durch. Die folgenden Kilometer ging er etwas
gemäßigter weiter und bei km 10 zeigte die Uhr dann 41:28min. Zu erwähnen
ist, dass in Lichtenwald die ersten ca. 10km meistens bergab gehen und im
folgenden wieder erklommen werden müssen.
Zwischen km10 und 17 ging es dann wieder bergan, was eigentlich gut klappte.
Die Strecke wurde dieses mal etwas verändert und ging länger über Waldwege.
Ralf kam schließlich in 1:37h im Ziel an.
Sofort steuerte er den Verpflegungsbereich an, da er einen mächtigen Durst hatte. Zu Glück war ein bekannter Weißbierhersteller mit seinem Getränkewagen neben Tee, Wasser & Co. vertreten. Hier schaffte er dann die letzte magische (An)Zahl an
isotonischen Getränken (natürlich Alkoholfrei) zum Flüssigkeitsausgleich,
und das in 3x4min. Eine Massage im Verpflegungsbereich war dann schließlich
der krönende Abschluss.
 

 

 
 

 

15.04.2007 Solitudelauf, Gerlingen

- Das Profil täuscht ... -

Um 7:30 Uhr war bereits Treffpunkt in Wendlingen und Peter, Karle F., Benjamin, Jörg und Frank fuhren mit dem Teambus nach Gerlingen zum Solitudelauf. Da wir zeitig da waren konnten wir noch das Berglauf Werbeschild aufstellen und dann zeitig mit dem Bus von Gerlingen hoch zum Schloss Solitude fahren. Anders als z.B. beim Hohenneuffen Berglauf ist der Start oben und das Ziel unten. Die Strecke ist trotzdem kein Kinderspiel, da diese auf den ersten 16km wellig durch den Wald verläuft. Nach der 2. Verpflegungsstation nach KM 16 geht es 1,5km bergab bevor es noch einen kleinen Anstieg zu bewältigen gibt und die Strecke nach Gerlingen hineinführt.
Für April war das Wetter extrem zu warm im Wald trotzdem noch einigermaßen erträglich.
Jörg der den Lauf als Formtest für sein nächstes Adventure Race am nächsten Wochenende nutzte, setzte sich vom Start weg kurz hinter der 4 köpfigen Spitzengruppe fest. Im Verlauf des Rennens musste er jedoch noch ein paar Läufer passieren lassen und erreichte mit einer Zeit von 1:19:38 einen guten Platz unter den Top Ten.
Peter, Benjamin und Karle wollten die ersten 10km gemeinsam kontrolliert angehen. Nach 5km merkte Peter jedoch, dass das Tempo etwas zu schnell war. Frank hatte die 3 jederzeit in Sichtweite, konnte jedoch nicht aufschließen. ("Es war einfach nicht mehr drin" )
Nach 7km wurde die 3er Gruppe gesprengt, da Benjamin weiter sein Tempo durchlaufen konnte, Peter aber abreißen lassen musste und mehr und mehr zurückfiel. Bei KM 10 wurde Peter von Frank überholt und meinte "Bin kaputt, viel zu schnell angegangen". Bei KM 12 konnte Peter nochmals kurz zu Frank aufschließen, wurde dann aber wieder etwas langsamer.
Benjamin lief ein richtig gutes Rennen und kam mit einer Zeit von 1:22:12 ins Ziel. Karle erreichte eine Zeit von 1:24.08 Frank kam 1 min später (1:25:11) und Peter eine weitere min (1:26:17) später ins Ziel. Im Ziel waren sich alle einig, das die Strecke es ganz schön "in sich hat" und nicht unterschätzt werden darf.


 

Jörg´s Bericht

Fotos siehe unter Bilder

weitere Fotos von J.Heubach

 

 
 

 

01.04.2007 Halbmarathon, Freiburg

- Freiburg ein Muß für jeden, der Laufen genießen möchte -

Eine Woche nach meinem Ausflug in den Pott folgte die eigentliche Generalprobe für meinen geplanten Wien- Marathon, Freiburg. Für jeden Genussläufer (C- Kader- Läufer) fast schon ein fester Termin. Eine tolle Stimmung am Start, vor allem an der Strecke und am Ziel veranlassen mich diese Veranstaltung schon zum dritten Mal zu besuchen.
Mit einem ausgedehnten kulinarischen Programm mit meinem Laufpartner Armin, begann das Laufwochenende bereits am Samstag. Bei heimischen Rebsorten und ausgewählten Speisen wurde das Laufwochenende in Freiburg eingeläutet (zelebriert).
Da der Start für den Halbmarathon erst um 13:00 erfolgte gab es am Sonntag um 11:00 noch ein italienisches Pastaessen mit passendem Rotwein. Normalerweise kann dann nichts mehr schief gehen.
Für Armin lief alles nach Plan und er konnte seine Bestzeit um 4 Minuten verbessern.
Ich war bis km 17 auch auf einer Zeit um die 1:22 unterwegs, wurde dann aber durch meinen Übermut, bei einem Sprung über den Bordstein, eingebremst. Die nachträgliche Diagnose lautete dann, Zerrung im Oberschenkel und Muskelfaserriss im Unterschenkel.
Am Ende kamen trotzdem noch 1:25:07 (1 Sekunde schneller als im Vorjahr) heraus. Bis Wien wird’s aber bestimmt wieder verheilen.
Getreu unserem Motto, während und nach dem Laufen, lieber lächeln statt hecheln, sahen wir die Zielflagge und haben das Wochenende am Sonntagabend in Freiburg ausklingen lassen.

Für Wien bedeutet dies für mich, ankommen ist alles, aber kneifen geht gar nicht.

Ich freu mich schon auf ein tolles Wochenende mit der Laufgruppe „Charly, Armin und den Mehlspeisen, Weinen in Wien". Sollte trotz der Zwangs- Trainingspause, doch noch eine gute Zeit herauskommen, dann wäre dies ein zusätzliches Sahnehäubchen.

Kulinarischer und sportlicher Bericht wird folgen.



SANIBÄR (Jürgen)

 

 
 

 

01.04.2007 Zürich Marathon

- Die Früchte wochenlanger Vorbereitung konnten von Reinhold geerntet werden -

Gemeinsam mit Michael Merkle bereitete sich Reinhold konsequent auf den Zürich-Marathon vor. Die Ergebnisse der Vorwochen ließen darauf schließen dass mehr als die Teilnahme drin war. Wenige Tage vor dem Start wurde allerdings Michael von einem heimtückischen Virus niedergestreckt. Reinhold war in Zürich nun auf sich allein gestellt.

Reinholds ausführlicher Bericht:

"Nachdem Michael M. leider erkrankt war und sich kein Ersatz gefunden hatte, musste ich wie letztes Jahr wieder alleine zum Zürich-Marathon anreisen.
Da sich traumhafte Bedingungen ankündigten, tat ich dies auch voller Zuversicht und war nach sehr gutem Training topp motiviert die 3:15 zu knacken, und wenn alles perfekt laufen würde sogar die 3:09 drin sein könnten.
Am Samstagabend war ich bei Schweizern auf einer super interessanten Party eingeladen, wo ich dann auf andere Gedanken kam und meine recht hohe Nervosität komplett ablegte.
Beim Start am Morgen und topp Bedingungen (ca. 6° C, windstill u. Sonnenschein) reite ich mich dann ein paar Meter vor den 3:15 Pacemakern ein.
Nach dem pünktlichen Startschuss um 8:30h lief ich die erstem 3km verhalten im 4:35-Schnitt, um dann, weil ich mich so super fühlte, in einen 4:25-Schnitt zu wechseln. Diesen behielt ich dann bis ca. km 25 bei, wobei ich zu diesem Zeitpunkt 2,5min. auf die ominösen 3:10h gut hatte. Danach nahm ich einen Gang raus und lief die nächsten 10 km wieder im 4:35-Schnitt. Ab km 35-36 (wo wie viele sagen der Marathon erst beginnt) bekam ich so richtig schwere Beine und musste wohl dem für meine Verhältnisse recht hohen Anfangstempo Tribut zollen, so dass ich auf den km noch leider 5min. einbüßte. Als im Ziel dann bei strahlendem Sonnenschein die Uhr bei 3:13:49 stehen blieb, war ich super Glücklich und wusste dass sich die über 1000 Trainingskilometer in den letzten 12 Wochen gelohnt haben.
Das ich die 3:09:59 verfehlt habe ist nur ein kleiner Wehmutstropfen, und zugleich ein Grund mehr diesen toporganisierten Marathon, wo es wirklich an nichts fehlt, nächstes Jahr wieder zu bestreiten."