02.12.07 Nikolauslauf, Tübingen
- Mit dem Nikolaus und Dieter
Baumann um die Wette laufen….
-
Bericht von Frank
Am Sonntag 02.12.07 starteten einige Läufer des Team
Sport Schweizer beim bekannten und beliebten
Nikolauslauf. Zumindest das schon lange ausgebuchte
Startfeld mit 2000 Teilnehmern lässt darauf schließen,
dass der Lauf sehr bekannt und beliebt ist. Vorneweg ist
anzumerken, dass es sich beim dem Halbmarathon um keine
Rennstrecke handelt, obwohl der Ausnahmeläufer und
Lokalmatador Dieter Baumann eine 1:07 als Bestzeit
stehen hat. Der wellige Streckenverlauf mit einigen
Höhenmetern kommt dem einen mehr entgegen als dem
anderen. Vom TSS am Start waren: Annette, Peter, Dennis,
Karle Fischer, Benjamin, Jochen, Reinhold, Jürgen
Heubach und Frank. Als Fans mit dabei waren u.a. Alex,
Sandra und Jürgens Mama.
Von der breiten Start- und Zielgeraden geht es nach 800m
ein Stück bergab und flach weiter, bevor bei km3 das
erste Mal der Anstieg zum Heuberger Tor bewältigt werden
muss. Weiter leicht ansteigend geht es vor der ersten
Verpflegung bei km 5 bergab. Im weiteren Verlauf führt
die Strecke beim km 7 wieder an der Stimmungshochburg
Heuberger Tor vorbei. Hier waren die Anfeuerungsrufe und
Rasseln beinahe ohrenbetäubend laut und man ist gut
beraten, schnell weiter zu rennen. Nach einem km
außerhalb des Waldes biegt die Strecke in die 2. Runde,
wobei zuerst eine 4km lange Schleife gelaufen werden
muss, bevor es auf die bekannte Strecke geht und erneut
der Anstieg zum Heuberger Tor auf die nun schon etwas
schwereren Läuferbeine wartet. Noch einmal geht es bei
km 19 an der Fanhochburg vorbei, bevor es aus dem Wald
geht und die letzten Reserven für den Schlussspurt
mobilisiert werden müssen.
Die äußeren Bedingungen waren mit geschätzten 9°C nahezu
ideal, wenn auch etwas windig. Der Wind kam jedoch
glücklicherweise nicht immer von vorne.
Benjamin lief mal wieder ein starkes Rennen. Nach km 3
lief er auf mich auf und meinte „Ich will heute einfach
nur Spaß haben“. Sagte es und gab gleich Gas. Ich konnte
noch 2 Kilometer in Reichweite bleiben, aber danach
wurde der Abstand kontinuierlich größer. Zwischen km 10
und 13 hatte ich etwas einen Durchhänger und bereits
zuvor ein etwas unangenehmes Gefühl in der Magengegend.
War halt doch nicht gerade langsam. Von den weiteren
Teilnehmern habe ich nicht viel mitbekommen. Peter und
Jürgen Heubach sind ausgestiegen und winkten mir am
Beginn der Zielgeraden zu.
Annette konnte ihren Sieg aus dem Vorjahr leider nicht
wiederholen. Mit Platz 2 landete sie jedoch erneut auf
dem Treppchen.
Auf der Heimfahrt im Teambus wurde bereits wieder über
einen Start im nächsten Jahr gesprochen. Karle, Dennis
und Peter können es nicht erwarten, nächstes Jahr wieder
mit dabei zu sein. ;-)

Die Zeiten und Platzierungen:
| 20. |
Benjamin Holder |
AK M 11. |
1:20:46h |
| 32. |
Frank Klass |
AK M 15. |
1:22:32h |
| 60./2. |
Annette Bending |
AK W 1. |
1:26:36h |
| 131. |
Dennis Galac |
AK M 31. |
1:32:15h |
| 142. |
Jochen Gugel |
AK 45 13. |
1:32:33h |
| 168. |
Karl Fischer
|
AK 40 49. |
1:33:45h |
| 262. |
Hans-Reinhold
Müller |
AK 40 73. |
1:37:14h |
Facts:
21,1km – 300HM; 40% Asphalt; 60% Waldwege
Wetter: ca. 9°C, fast trocken
Bericht von Alex
Sicher ist, dass dieser Lauf von
Bestzeiten- bis absolute "lass mich in Ruhe mit
TübingenStimmungen" ausgelöst hat. Dennis, Peter und
Karle wollten eher einen ruhigen Lauf bestreiten.
Benjamin, Frank (das erste mal dabei) und Jochen machten
eher einen ambitionierten Eindruck. Jürgen und Reinhold
waren durch Erkältung und Knieprobleme auch eher von der
Fraktion derer, die einfach durchkommen wollten.
Annette, auch etwas von einer beginnenden Erkältung
geplagt, ging trotzdem auf Siegerkurs, was ihr
allerdings nicht ganz gelang, so dass sie als
erfolgreiche Zweite im Ziel ankam. Das Rennen verlief
für Benjamin und Frank trotz der miesen Außenbedingungen
wirklich gut, was Benjamin zu einer hervorragenden
Platzierung (wohl unter die ersten 25) verhalf, Frank
sogar seine Jahresbestzeit über 21 Kilometer erlaufen
konnte. Nachdem Jürgen und Peter sich nach KM 9 auf die
Zuschauerseite wechselten, konnten beide entspannt den
weiteren Verlauf der anderen TeilnehmerInnen verfolgen.
Reinhold, der schließlich doch kaum Knieprobleme bekam,
lief, wohl noch von der Stimmung aus Mallorca getragen,
glücklich ins Ziel. Jochen lief in einer Zeit knapp über
1.32 sicher einen guten Wettkampf, wenn man das Profil
der Strecke berücksichtigt. Karle, der sich erst am
Mittwoch zum Start überreden ließ, verurteilte seine
Teilnahme im nachhinein, und entschied sich, bei diesem
Lauf nie wieder zu starten.
Fotos unter
Bilder