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2007

 

 
 

 

27.10.07 Rechberglauf, Schwäbisch Gmünd

- 25km Landschaftslauf über Hohenstaufen zum Hohenrechberg -
 

Am Samstag 27.10.07 fand in Schwäbisch Gmünd der 17. Schwäbisch Alb Marathon statt. Bei diesem Lauf, welcher auch zum Europacup der Ultramarathons gehört, ist eine Strecke von 50km über die 3 Kaiserberge (Hohenstaufen, Hohenrechberg, Stuifen) zurückzulegen. Die Kurzversion dieses Laufs ist der Rechberglauf über die halbe Distanz (25km), welcher auf der gleichen Strecke verläuft mit Ziel auf dem Hohenrechberg und mit über 700 Höhenmetern ebenfalls als anspruchsvoll bezeichnet werden kann.

Kurz vor 8:00 Uhr machte ich mich alleine auf den Weg nach Schwäbisch Gmünd um dort als Wiederholungstäter zum 2. Mal beim Rechberglauf mitzumachen. In den Tagen vor dem Lauf spürte ich ein mir bislang unbekanntes Ziehen in der rechten Fusssohle und hoffte, dass dieses während des Rennens sich nicht bemerkbar machen würde.

Bereits kurz vor dem Start war klar, dass es ohne den fehlenden Abonnementsieger Markus Brucks dieses Jahr einen neuen Sieger geben würde. Nach dem Start ging es flott los und ich hatte so ca. 15 Läufer vor mir. Da der Start für die 50km und 25km gemeinsam erfolgt, ist es während des Rennens schwierig, seine genaue Platzierung einzuschätzen. Nach 2km durch Schwäbisch Gmünd geht es überwiegend auf asphaltierten Wegen durch den Wald in Richtung Wäscherschloss. Kurz zuvor wird die 10km Marke passiert, bei der die Uhr bei mir ca. 39min anzeigte. Danach geht es weiter in Richtung Hohenstaufen. Nachdem bereits 13km absolviert sind, geht das Rennen mit dem Anstieg zum Hohenstaufen eigentlich erst richtig los. Am Anfang der Steigung kam ich zuerst etwas aus dem Rhythmus und musste 2 Läufer ziehen lassen. Später lief es mir dann wieder besser und den einen Läufer konnte ich bei der Wende auf dem Hohenstaufen (km17) überholen. Im Sturzflug geht es runter am Ort Hohenstaufen vorbei und Richtung Rechberg. Die 20km Marke passierte ich mit ca. 1:24, somit ca. 45min für die zweiten 10km. Der letzte Km rauf auf den Hohenrechberg „haut noch mal so richtig rein“ und wieder konnte ich es mir nicht vorstellen, wie man danach noch mal so weit weiterlaufen kann. Zufrieden und froh über die neue Bestzeit von 1:47:40 versuchte ich, mir meine Hände am warmen Tee aufzuwärmen. Mit 7°C war es doch ziemlich frisch unterwegs, ansonsten aber trockene und gute Bedingungen und ein schöner Lauf durch die herbstliche Landschaft.

Die Wartezeit bis zur Siegerehrung um 15:30 Uhr war noch immer relativ lang, konnte in diesem Jahr aber durch den stimmungsvolleren 50km Zieleinlauf auf dem Marktplatz etwas besser überbrückt werden. Weiterhin erfolgte der Aushang der Ergebnisliste deutlich früher als letztes Jahr. Somit 2 Pluspunkte gegenüber dem Vorjahr.

Facts:
25km – 780HM auf und ca. 300HM ab; 60% Asphalt und 40% Wald-Wiesenwege
Wetter: kühle 7°C aber trocken
Schuhe: Asics DS Racer
Ergebnis: 5. Platz Gesamt / 2. AK in 1:47:40 ; (Sieger 1:45:01)

Frank Klass


 

 
 

 

21.10.07, 34. Naturpark Schönbuchlauf, Hildrizhausen

- Peter Schweizer, Karl Fischer und Jürgen Heubach auf Zeitreise durch die Jahreszeiten -
 

Zahlen und Fakten: Peter Schweizer, Platz 65, AK1, 1:47:01, Karl Fischer, Platz 65, AK26, 1:47:01, Jürgen Heubach, Platz 98, AK17, 1:49:44. Am Sonntag, den 21.10.2007 trafen sich vom Team Sport Schweizer Peter Schweizer, Karle Fischer und Jürgen Heubach zu unserem Saisonabschlusslauf beim Laufklassiker 25km Schönbuchlauf. Die 25km Runde auf Wald und Forstwegen durch den Naturpark Schönbuch fällt vom Startniveau (490m) bis auf 390m bei km 11 (Teufelsbrücke) und steigt dann auf 550m bis km20 (Gabeleiche). Dann, wenn wir halbmarathonerprobten Läufer das Ende des Laufs erwarten sind es noch gute 4km zu laufen. Gut, dass ab km20 die Strecke einfach ist und man es rollen lassen kann (wenn man noch kann). Peter, Karle F. und Jürgen H. liefen die ersten 11km bergab gemeinsam durch den schneebedeckten Wald teilweise im Schneeregen recht flott im 4er Schnitt. Dann beim Höhenmeter sammeln lief jeder sein Tempo. Karle F. setzte sich sofort ab, Peter, der einen lockeren Lauf machen wollte, setzte sich bei km16 von Jürgen H. ab. Wenige 100m vor dem Ziel lief dann Peter auf Karle F. auf und beide überquerten gemeinsam die Ziellinie. 2:43min später lief dann Jürgen ein und alle waren über ihr Sonntagmorgen Sportprogramm zufrieden. Bei normalem Wetter ist der Schönbuch Lauf der Tipp schlechthin für Naturliebhaber. Kleine Randnotiz: Peter holte sich im Schongang den Altersklassensieg.


 

 
 

 

14.10.2007 Bottwartal Halbmarathon, Großbottwar

- Dennis verbessert Bestzeit über die HM-Distanz -
 

Eine Woche nach dem Köln-Marathon entschieden sich Peter Schweizer, Hannes Wezel und Dennis Galac den Halbmarathon im Bottwartal zu laufen. Da Peter und Dennis ihr Ziel in Köln nicht ganz erreichten, wollten die beiden noch einen schnellen Halben laufen. Das Wetter war optimal, die Sonne schien und es waren ca. 10 Grad am Start. Peter sagte noch vor dem Start er ginge es locker an da er und Dennis am Tag davor bei Manfred Mann`s Earth Band waren und er noch etwas länger geblieben war. Dennis wollte versuchen unter 1:20:00h zu bleiben. Der Startschuss fiel pünktlich um 10 Uhr. Der Lauf selber verlief so ziemlich gleichmäßig. Auf den  letzten 5 Km konnte Dennis das Tempo noch erhöhen erhöhen und ein paar Läufer überholen.
Mit 1:17:45h blieb die Uhr für ihn stehen was ganz nebenbei neue persönliche Bestzeit bedeutete. Peter lief nach einer langen Nacht immer noch eine sensationelle 1:23:24h, Hannes Wezel folgte in 1:31:04h. Alle waren im Großen und Ganzen sehr zufrieden mit ihren Ergebnissen.
Alle waren vollen Lobes über die Veranstaltung und waren sich einig dass sich der Abstecher Bottwartal gelohnt hatte.


Fotos unter Bilder

 

 
 

 

14.10.2007 Bottwartal Marathon, Großbottwar

- Jürgen Heubach läuft in 3:17:57 auf Rang 75 -
 

Volles Risiko gegangen – voll eingegangen und trotzdem zufrieden. Nach einem guten Trainingssommer (einzig die letzten zwei Wochen vor dem Marathon war kein planmäßiges Training möglich) wollte Jürgen Heubach „mal schauen was schon wieder auf der Marathon-Distanz geht“.

Die Marschroute war klar: Volles Risiko auf 1:35 (Endzeit zwischen 3:10 und 3:20) angehen und dann schauen wie lange der Tank voll ist. Die etwas leichtere erste Hälfte des Marathons lies sogar eine 1:32 zu. Bei der Halbmarathonmarke reduzierte Jürgen dann seinen Kilometerschnitt von ca. 4:20 auf 4:45 um möglichst lange „aus den Glykogen-Speicher leben zu können“. Diese Speicher waren dann bei km30 so ziemlich aufgebraucht und die Zeit des Leidens begann – „ich bin ganz normal eingebrochen, aber nur so kann ich mich wieder an frühere Leistungen herantasten“. „Das hat trotzdem riesen Spass gemacht, denn das ist Marathon“. So Jürgen nach dem Lauf.

Alex Müller-Wirsam, der Jürgen an drei Stellen an der Strecke moralisch unterstützte konnte den körperlichen Verfall von Jürgen gut beobachten.

Bei km 41 ging dann gar nichts mehr – „mann können 1,295km lang sein – das waren gefühlte 5km“. sagte ein völlig kaputter Jürgen im Ziel.

Die Zwischenzeiten waren bis km40 so ziemlich im Plan von Jürgen. Nur ist ein Marathon da noch nicht zu Ende ;-)

Die Zahlen und Fakten:

Km1-10= 43:11 / km10-20=43:31 / km20-30=48:13 / km30-40=50:00 / km40-42=13:03!!! (das war hart)

Gesamtplatz 75, AK-Platz 21

„jetzt kann ich zufrieden die Regenerationsphase starten – da ich wieder im Marathongeschehen mitlaufen kann“ so Jürgens Fazit. Die 200 Höhenmeter (aufsteigend) waren auch ein gutes Training für die im Wintertraining anstehenden „Kohlberger Runden“ mit dem Team Sport Schweizer.

Jürgen Heubach

Fotos unter Bilder
 

 
 

 

07.10.2007 Köln Marathon

- Lauter Gewinner - zwei Sieger -
12 TSS-Starter 7 Bestzeiten auf einen Streich

Wochen des Trainings lagen hinter uns, das Feld war bestellt, jetzt ging es nach Köln um die Ernte einzufahren. Die letzten Wettkampfergebnisse, sowie die Trainingsqualität und Leistungen der letzten Wochen ließen manche persönliche Bestzeit erwarten. Dass es dann 7! persönliche Bestzeiten wurde bestätigt die hohe Leistungsdichte und -Bereitschaft des Team Sport Schweizer.

Lauter Gewinner - zwei Sieger. Karl Fischer erwischte den perfekten Marathon und pulverisierte mit 2:55:34h seine Marathonbestzeit um 2min. Karl sah man bei Km 20 und 35 seine Entschlossenheit an diesem Tag deutlich an. Die mitgereisten TSS-Fans spürten dass Karl an diesem Tag durch nichts aufzuhalten war.

Benjamin Holder startete kurzfristig als Ersatz für Hendrik Reininger beim Kölner Halbmarathon. Auch Benjamin erwischte seinen perfekten Wettkampftag und ließ mit einem noch größeren Leistungssprung aufhorchen - 1:18:06h um mehr als 4min verbesserte Benjamin seine persönliche HM-Bestzeit.

Bei Michael Gneiting, Michael Merkle, Dennis Galac, Peter Schweizer und Reinhold Müller stand die Hürde und das Ziel den Marathon unter 3h zu laufen auf dem Programm. Die Form stimmte, die Hausaufgaben waren gemacht. Einzig Peter konnte die vergangenen Wochen nicht wie geplant trainieren. Da zu dem perfekten Marathon auch äußerliche, nicht vom Läufer beeinflussbare Rahmenbedingungen wie u.a. Tagesform und körperliches Befinden zählen, zeigten Michael G., Michael M., Dennis, Peter und Reinhold, die an diesem Marathon-Wochenende ebenfalls gewonnen hatten obwohl sie die 3 Stunden-Marke teilweise verfehlt hatten.

Michael Gneiting hatte einen guten Lauf und bis zur Halbmarathon Marke schien auch alles im Lot zu sein. Allerdings musste er, wie immer, mal kurz raus. "Ich hätte bei KM 5 raus sollen, stattdessen habe ich gewartet bis es nicht mehr anders ging. Der abrupte Abbruch war dann auch der Anfang vom Ende. Ich kam nicht mehr in Tritt. Dann gesellte sich noch Seitenstechen dazu und Aus war es. Nach ein paar Gedanken über eine Aufgabe des Rennens konnte ich mich aber wieder dazu motivieren die Sache voll durchzuziehen."

Blasenprobleme ganz anderer Art hatte Peter Schweizer. Ein reibender Schuh und eine großflächige Blase brachten ihn aus dem Takt. Die Motivation weiter zu machen kam dann von Jürgen Heubach, der an diesem Tag nur einen lockeren Trainingshalbmarathon hinter sich gebracht hatte - "Du läufst gefälligst weiter", so die Worte des Motivators.

Dennis, der in den letzten Wochen und Monaten eine überirdische Verfassung an den Tag legt konnte Karl Fischer nicht mehr halten und musste ihn dann nach 30km ziehen lassen. "Ab 35km war es dann noch ganz schön hart. Macht nix. Die 2 hätte ich schon gerne vorne dran gehabt, aber die Bestzeit ist trotzdem unterboten."

Michael Merkle lief ein beherztes Rennen und konnte seine bis dato stehende Bestleistung pulverisieren. Der Tag danach schien aber wohl härter zu sein "Als gestern mein Sohn zu mir sagte: "Papa du läufst wie ein Pinguin", da wusste ich, dass die alte Geschmeidigkeit wohl doch noch nicht hergestellt ist."

Reinhold reiste gut vorbereitet in Köln an. "Ich traute mir eine Zeit um 3:04 zu. Auf der Marathon-Messe am Sa. beschloss ich dann 2:59:00 anzugehen, obwohl mir klar war dass das sehr riskant sein werde. Gesagt getan, reihte ich mich am Start dann auch hinter Michael Merkle ein, der auch diese Zeit angehen wollte. Nach dem Start liefen wir den ersten km in 4:20, und nach der Brücke beschleunigte Michael das Tempo so dass ich kaum folgen konnte. Erst bei km 10 konnte ich ihn wieder einholen und bis zur Halb-Marathonzeitnahme bei ihm bleiben, welche wir in 1:28:30 passierten (für mich wohl 2 min. zu schnell). Als wir dort an Jürgen vorbei liefen und Michael nochmals beschleunigte war es um mich geschehen und ich musste endgültig abreisen lassen. Kurz danach bekam ich von meiner Schwester mein sehnlichst erwartetes Getränk, und nach einigen Schluck musste ich dann auch „austreten“ was mich aber erstaunlicherweise nicht aus dem Tritt brachte. Bis km30 konnte ich das Tempo (4:20) halten, und so lief ich völlig erstaunt auf den blasengeplagten Peter auf. Der sagte mir das die beiden Michaels nicht weit voraus währen, und so versuchte ich noch ein wenig zu beschleunigen, was wohl der größte Fehler meines Laufes war. Danach bekam ich meine 2-te Flasche und als ich Michi 50-100m vor mir sah, dachte ich „Das könnte mein Tag werden“. Aber just in dem Moment, als ich nochmals Jürgen mit der Kamera am Straßenrand sah bekam ich meinen ersten heftigen Krampf. Die letzten 7 Krampfgeplagten km waren dann nur noch im 5-Schnitt möglich, aber im Ziel war ich dann mit meiner pers. Bestzeit trotzdem zufrieden, und um eine schöne Marathonerfahrung reicher."

Alle Mann waren Gewinner, da alle in der Lage waren während des Laufs ihre Ziele zu korrigieren und den Marathon trotz körperlicher Probleme in Top-Zeiten zu finishen. "Das wart ihr euch nach Wochen harter Vorbereitung schuldig - Respekt", so Jürgen Heubach, der als Fan an der Straße zusammen mit Andrea Deuschle und Benjamin Holder die Jungs aufmunterte

Jürgen Heubach

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