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2007

 

 
 

 

16.09.2007 Rossdorf-Lauf, Nürtingen

- Nur 3 Sekunden am Streckenrekord vorbei -

Ulm, den 16.9.07 ca. 12 Uhr. Von Peter Schweizer vernehmen die um ihn herum sitzenden Team-Kollegen ein befreiendes Verschnaufen. Peter hing am Handy und erfuhr die aktuellen Ergebnisse vom Rossdorflauf. Der Telefon-Konter folgte umgehend "Tja, 3 Sekunden sind halt 3 Sekunden", sagte ein grinsender Peter.
Was war geschehen ? Fast zeitgleich zum Ulmer HM starteten im heimatlichen Nürtingen Läuferinnen und Läufer zu einer erneuten Ausgabe des Rossdorf-Laufs.
Schwiegersohn in spe Dennis entschied sich umständehalber gegen Ulm aber für einen Start beim nahe gelegenen 10km Lauf. Seiner derzeitigen Form und Verfassung entsprechend durfte mit einem Top-Ergebnis gerechnet werden, wenn auch er es selber in den vorangegangenen Tagen nicht immer wahr haben wollte.

Doch zunächst übernahm erst einmal Team-Kollege Jürgen Kraut die vorderste Position und versuchte mit einem 3:30er Schnitt Ausreißversuche gar nicht erst aufkommen zu lassen. Dennis und der Neuffener Reiner Brandstetter blieben ihm aber dicht an den Fersen. Unterwegs gab es dann einen Überholversuch von Dennis, der zwar glückte aber von Jürgen gleich wieder gekontert wurde. 3km vor dem Ziel nahm Dennis aber noch einmal das Herz in die Hand und konnte ein paar, psychologische, Meter zwischen sich und Jürgen bringen. Die Spitzenposition gab er nun auch nicht mehr her. Mit 34:44min entschied er die 12. Ausgabe des Laufs für sich und verfehlte den Streckenrekord von Peter Schweizer um den Hauch von 3sek. Eine beachtliche Vorstellung in Anbetracht der Tatsache dass der Rossdorf-Zehner nicht zu den einfachsten zählt.
Jürgen Kraut wurde noch von einem weiteren Mitstreiter abgefangen und beendete das Rennen auf dem 3. Platz.


 

 
 

 

16.09.2007 Baden-Marathon, Karlsruhe

- Kurzbericht von Jürgen Heubach beim Baden-Marathon (HM) -

Zeit: 1:25:21, Platz 108, AK27

"Mund abwischen, Nase putzen und weiter laufen"


 

 
 

 

16.09.2007 Einstein-1/2 Marathon, Ulm

- Tolle Veranstaltung = Ulm x Schpass² -

Die dritte Auflage des Ulmer Marathons konnte von den Veranstaltern wiederum als Erfolg gewertet werden. In Summe zog es über das Sportwochenende rund 9000 Läuferinnen und Läufer nach Ulm. Von klein bis groß, von jung bis alt, von dünn bis net so dünn - jeder konnte sich an seiner persönlichen Herausforderung versuchen und Distanzen zwischen 5km und Marathon in Angriff nehmen.
Peter Schweizer, Michael Merkle, Ralf Fischer, Karl Fischer, Tanja Eipperle, Alexander Müller-Wirsam und Michael Gneiting machten sich in den Morgenstunden des 16.9 auf um sich der Halbmarathonkonkurrenz zu stellen. Jürgen Leuchte reiste bereits am Vortag mit dem WoMo und Laufpartnerin Gabi an.
Der Wettergott meinte es wieder einmal sehr gut mit den Ulmern und ließ bereits am frühen Morgen, trotz schattigen 8°C, die ersten Sonnenstrahlen durch die dünne Wolkendecke blitzen.
Kurz vor neun Uhr versammelten sich dann die Marathon- und Halbmarathonläufer hinter der Startlinie am Messegelände. Pünktlich um 9.00 Uhr wurde das Läufervolk dann auch auf die Strecke geschickt.
Nach Läufermanier ließen sich wieder einmal etliche Läuferinnen und Läufer dazu verleiten die Entscheidung des Laufs auf dem ersten Kilometer zu suchen. Das Team zeigte sich hier allerdings unerwartet diszipliniert. Nicht unbedingt zurückhaltend aber mit einem gerüttet Maß an Vorsicht. "Der Fahrplan gab ungefähre 3:45min auf den Kilometer vor und nicht 3:20min", so Michael später.
Peter lief vorne und mit etwas Abstand folgten Michael G., Karl und Michael M.
Michael (G.) kam nach rund 3km auf Touren und lief dann vollends auf Peter auf und vorbei. Unbewusst hatte er dabei Karle im Schlepptau, sowie Michael M. Letzterer ließ die beiden dann aber ziehen. Bei Km 6 ging dann Karl an dem vor ihm laufenden Michael vorbei. Dieser konnte seine Überraschung unterdrücken und ließ sich nicht weiter beeindrucken, zumal er in dem Moment das erste Mal registrierte dass er Karl im Windschatten hatte. Vorangegangen war dem Überholmanöver lediglich die Aktion, dass Karl einem anderen Mitläufer nicht in die Hacken lief und er zwangsläufig kurz nach vorne kam. Kurz danach sortierte sich Karl auch wieder hinter Michael ein. "Ich wollte bis KM 10 auf jeden Fall an ihm dran bleiben", so Karl "ich hab aber nach 9km Seitenstechen bekommen, dann ging es nicht mehr".
Der kurzzeitig abgeschlagene Peter war zwischenzeitlich wieder aufgelaufen. Der unglückliche Umstand dass er einen Stein in den Schuh bekam und einen kurzen Stopp einlegen musste verhinderte allerdings dass er die Team-Spitze übernehmen konnte. So zog nun Michael alleine weiter.
Wie die erst am Freitag absolvierte Laktatmessung bescheinigte besitzt Peter aber einen sehr guten Regenerationsfaktor. D.h. bei KM 18 war er wieder direkt hinter Michael und konnte diesen auf dem nächsten Kilometer überholen.
Bis ins Ziel am Ulmer Münster änderte sich dann in der Team-Reihenfolge nichts mehr. Peter und Michael liefen um die 1:20:30h ein. Jeweils eine Minute später folgten Karl und Michael M..
"Von der Zeit her habe ich etwas weniger erwartet", so die erste Reaktion von Michael "nach meiner Uhr war ich eigentlich die ganze Zeit im Fahrplan und hab mich auch gut gefühlt. Egal, die Tatsache das Gefühl zu haben in dem Tempo noch eine Weile laufen zu können beruhigt und überwiegt."
Trotz seinem Seitenstechen fing sich Karle unterwegs noch einmal und beendet den Halbmarathon mit neuer persönlicher Bestzeit.
Alexander Müller-Wirsam. Für einen 42km-Trainingslauf im Endorphinrausch (knapp 2 Wochen zuvor) sowie einer fiebrigen Erkältung (in den letzten Tagen) in den Beinen startete  er zunächst wohl etwas zu forsch in den Lauf. Die angepeilten 45min für die ersten 10 Kilometer unterbot er doch glatt um drei Minuten. Hier kam nun ein Parameter ins Spiel, den er so wohl vorab nicht eingerechnet hatte - der Kopf. "Du bist zu schnell, das wird nix mehr" redete er sich ein. Die zweite Hälfte wurde dann in der Tat zäher, so dass er nicht ganz mit seinen Erwartungen ins Ziel einlaufen konnte.
Tanja, die ihren zweiten Halbmarathon überhaupt anging, pulverisierte ihren persönliche Bestmarke um fast 20min. Zunächst hielt sie sich an Jürgen Leuchte, der selber, aufgrund einer leichten Erkältung, locker laufen aber Gabi auf die 1:45h führen wollte. Nach 15 Kilometern musste Tanja aber reißen lassen und ihr Glück selbst meistern. Jürgen vollführte unterdessen ein Punktlandung mit Ansage. Als die beiden die Ziellinie überquerten zeigte die Uhr 1:45h.
Nachdem im Zielraum div. Möglichkeiten bestanden die leeren Energiedepots aufzufüllen ging es anschließend zur Laufanalyse und Studie der Marathonläufer ins nahe gelegene Fischerviertel. Wo der Nachmittag dann seinen Ausklang fand.
 

28 Schweizer, Peter 01:20:23    
32 Gneiting, Michael 01:20:37    
51 Fischer, Karl 01:21:45    
60 Merkle, Michael 01:22:34    
239 Müller-Wirsam, Alexander 01:31:22    
273 Fischer, Ralf 01:32:18    
1041 Leuchte, Luis 01:45:11    
112 Eipperle, Tanja 01:47:43    


 

 
 

 

16.09.2007 Boller-Berglauf, Bad Boll

- Reinhold läuft auf den 2-ten Platz beim Bad Boller-Berglauf -

Nachdem der Start am Rossdorflauf erfolgte, und 2-3 Wörter mit Heinz Bullmer getauscht waren, machte ich mich auf den Weg nach Bad Boll zum Berglauf. Ich wollte versuchen mein anvisiertes Marathon-Tempo von ca. 4:20min/km zu laufen.
Dort angekommen noch schnell anmelden, 20 min. warmlaufen und ab zum Start um 11 Uhr.
Als erstes hielt ich Ausschau und fragte nach Markus Brucks, oder evtl. andere bekannte Läufer. Aber weit und breit keiner nach dem ich mich orientieren konnte. Also musste ich mir eine eigene Marschroute zurechtlegen. Da die ersten 1,5 km flach sind beschloss ich den 1 km unter einem 4-Schnitt zu laufen.
Nach dem Start gesagt getan drückte ich sofort aufs Tempo und beim 1 km zeigte die Uhr 3:50. An dieser Stelle waren wir noch zu dritt, einer 5-10m vorne und ein anderer dicht auf meinen Fersen. Dann ging es auch gleich in den ersten Berg. Hier merkte ich sofort, dass ich mit dem ersten nicht mitgehen konnte und nahm ein wenig Gas raus. Oben am Berg waren wir noch zu zweit und bergab teste ich mal ob der andere mitgehen kann. Am 2-ten Anstieg hatte ich einige Meter (20-30) Vorsprung, aber bergauf konnte er wieder ranlaufen. Da beschloss ich bis oben zum 3-ten und letzten Berg nicht zu überziehen. Dort oben angekommen 2-3 mal durchatmen und ab ging die Post. Nach ein paar Kurven schaute ich mich um, aber weit und war niemand mehr zu sehen, und so lief ich einen ungefährdeten 2-ten Platz nach Hause.
Im Ziel hatte ich dann ca. 2min. Rückstand auf den ersten und fast 1min. Vorsprung zum 3-ten.
Fazit: schöner leichter Berglauf, den am heutigen Tag fast jeder vom Team hätte gewinnen können.

Reinhold
 

 
 

 

04.09.2007 Athletics Day Run, Stuttgart

- schneller Lauf nach Feierabend -

Die Sportstadt Stuttgart macht im September 2007 ihrem Name alle Ehre. Turn-WM, Leichtathletik Weltfinale, Rad WM, Tennis-Grand Prix und zwischendurch noch der Athletik Day Run für die "Amateure" .
An besagtem Wettbewerb, welcher in diesem Jahr zum 2.Mal ausgerichtet wurde habe ich mit 2 weiteren Läufern aus meiner Firma teilgenommen. Ursprünglich war der Lauf für den 23. September vorgesehen. Aufgrund von "unüberwindbaren Schwierigkeiten, die sich aus Verträgen der IAAF mit ihren Sponsoren und Partnern ergeben" musste der Lauf jedoch seinen Platz im Vorprogramm des Leichtathletik Weltfinales räumen. Da auch eine Firmenwertung durchgeführt wurde, versuchte ich - leider nur mäßig erfolgreich - einige Kollegen zur Teilnahme zu bewegen.
Um 19:00 Uhr erfolgte der Startschuss vor dem neuen Schloss am Schlossplatz. Von dort führte die Strecke durch den Stuttgarter Schlossgarten bis zum Schloss Rosenstein und wieder zurück zum Schlossplatz. Die flache Strecke über ca. 7,2km verlief bis auf wenige Meter auf Asphalt. 2 Brücken und der Anstieg zum Schloss Rosenstein brachten etwas Abwechslung ins Profil. Nach dem Startschuss auf den ersten paar hundert Meter sortierte sich das Feld und nach der ersten Brücke hatte ich schätzungsweise 25 Läufer vor mir. Vorne gaben sie richtig Gas. Bei mir lief es ganz gut, denn ich konnte von da an einige Läufer überholen ohne selbst von einem kassiert zu werden. Entweder die haben alle am Anfang total überzogen oder bei mir läuft es richtig gut dachte ich mir. Gegen Ende habe ich jedoch gemerkt wie die Kraft nachlässt und ich nicht mehr zulegen konnte. Im Ziel wusste ich noch nicht genau meine Zeit und Platzierung. Nachdem der Großteil der 555 Läufer im Ziel war wurde der Regen stärker und wir machten uns auf Richtung Büro und dann nach Hause. Am nächsten Tag stand die Ergebnisliste im Netz und ich konnte mich über Platz 9 Gesamt und 3. in der AK in 25:50min freuen. Sieger wurde Christian Glatting vom TV Wattenscheid in 23:14min.

Frank Klass
 

 
 

 

02.09.2007 Halbmarathon-DM, Bad Liebenzell

- Peter bei den deutschen Meisterschaften -

Am Sonntagmorgen fuhr Peter um 9.00 Uhr zu den deutschen Senioren-meisterschaften im Halbmarathon in Bad Liebenzell.
Trotz einer, wieder einmal, "flotten" Trainingseinheit am Vortag mit Karle Fischer (11.5km in 54 Min.) stand er also um 11.30 Uhr an der Startlinie zur HM-DM. Allerdings konnte er eine gewisse Rest-Müde aufgrund der vorausgegangenen Einheit nicht leugnen. So kam es dann auch dass er zunächst verhalten anging und erst nach und nach das Tempo hochschraubte. Irgendwann pendelte sich dann aber Tempo und Puls bei 3:50min/km bzw. 165 S/min ein.
Die 10km-Marke passierte er bei 37:30min, was etwas zu schnell für den Fahrplan war. Dies führte letztlich auch dazu dass Peter in der zweiten Runde das angeschlagene Tempo nicht mehr halten konnte und er in der für ihn enttäuschenden Endzeit von 1:21:24h die Ziellinie überquerte.

Die gesteckten eigenen Erwartungen und Ziele konnte Peter sich in Bad Liebenzell nicht erfüllen. Trotzdem lässt er den Kopf nicht hängen wird in zwei Wochen in Ulm auf jeden Fall antreten um die Saisonbestleistung in eine akzeptable Region zu korrigieren.

 

 
 

 

02.09.2007 Marselisløbet, Århus/Dänemark

- ...erfolgreich im Ausland vertreten -

Vor genau einem Jahr hat mein Auslandssemester in Dänemark begonnen. Wie es der Zufall will, war ich dieses Jahr wieder über das Marselis-Wochenende in Århus, an dem über 12.000 Teilnehmer entweder an Radrennen (Samstag) oder Läufen (Sonntag) teilnahmen. Wie letztes Jahr stellte ich mich dem 12km-Lauf.
Die Strecke führt vom Yachthafen 2km am Ufer entlang in den Marselis-Wald. Dort wird eine 8km-Runde mit zwei kurzen aber kraftraubenden Steigungen gelaufen. Danach folgt die 2km lange Schlussgerade zurück ins Ziel. Die Bedingungen waren für mich optimal, hin und wieder etwas Regen und schön kühle 15 Grad. Mit meinem Lauf war ich deshalb auch zufrieden. Gegen Ende spürte ich zwar ein Stechen in der Magengegend, aber insgesamt war es - zumindest als ich nach 4km einige übereifrige Läufer eingesammelt hatte - ein stressfreier Lauf. Die Strecke ist toll und sehr abwechslungsreich, obwohl sie nur 12km lang ist. Nach 43min 39sec (3:38 pro km) war hinter 28 bzw. vor 3515 Läufern im Ziel :-)
Ein paar Afrikaner zieht es auch in den Norden, so siegte der Kenianer Kimisi bei den Männern (37:08), die Kenianerin Njeri bei den Frauen (41:43). Da muss ich wohl mittwochs noch ein paar Tempoeinheiten mit absolvieren ;-)