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2008

 

 
 

 

26.04.08 Filder-Volkslauf, Bernhausen

- Jürgen Kraut und Benjamin Kehrer bestätigen Bestform -

Beim 28. Filder Volkslauf zeigten sich Jürgen Kraut und Benjamin Kehrer von einer ganz starken Seite. Bärlauchlauf-Sieger Jürgen Kraut konnte sein Bestzeit 2008 um 1 Minute nach unten korrigieren. Bei 34:36min blieb die Uhr stehen. Einen Hauch dahinter Benjamin Kehrer (34:37min). Die eindrucksvoll präsentierte Form am vergangenen Mittwoch konnte er mit Bravour im Wettkampf umsetzen. Benjamin verbessert damit auch seine persönliche Bestzeit um über 1 Minute. Für die Beiden bedeutete dies Platz 8 und 9 im Gesamtklassement.
Auf Platz 14 folgte Dennis Galac (35:25min), der damit für die neue Saison ebenfalls eine ansteigenden Formkurve verzeichnen kann.
Weitere persönliche Saisonbestleistungen wurden von Hans-Reinhold Müller (38./38:42min), Jochen Gugel (53./39:39min) und Alexander Müller-Wirsam (57./40:03min) erzielt.

 

Bericht von Alexander Müller-Wirsam

Die Läufer des TSS hatten dieses Jahr in Plattenhardt das Glück eines wunderbaren Wetters (ca. 16 Grad und wenig Wind) und wenig Duft vom bekannten Filderkraut.
Es trafen sich Benjamin "der Hüpfende", Jürgen "der Leichtfüßige", Jochen "der Erfahrene", Dennis "der Kämpfer", Reinhold "der disziplinierte" und Alex "der nicht folgen konnte".

Nach einer frühen Ankunft und einer raschen Nachmeldung tauchte plötzlich wie aus dem Nichts Jürgen Kraut auf, was für mindestens zwei der Startwilligen böse Erinnerungen an ein Rennen vor nicht allzu langer Zeit hervorrief. Nach kurzen Überlegungen, wie wir diese läuferische Übergröße noch vor dem Rennen aus dem Weg räumen können, entschieden wir uns für die erlaubte Variante eines fairen Wettkampfs. In der Startaufstellung bildeten sich quasi zwei Teams, die ungefähr in der gleichen Stärke lagen. Dennis, Jürgen und Benjamin liefen ein schnelles Rennen (34-Zeit), wobei der Hüpfende schließlich nur kurz nach dem Leichtfüßigen ins Ziel eilte. Dennis, der bereits beim Einlaufen über Seitenstechen klagte, lief eine gute 35-Zeit, was sicher auf die täglichen Trainingseinheiten mit Mentor Peter zurückzuführen ist. Man hat den Eindruck, dass eine 34-Zeit in den nächsten Wochen für Dennis kein Problem sein dürfte.
Reinhold, Jochen und Alex, die in der Planung einer 40-Zeit plus-minus einer Minute an den Start gingen, liefen die ersten 4 Kilometer relativ zusammen. Reinhold und Jochen wechselten sich zunächst immer wieder als Zugläufer ab, wobei die hohe Anfangsgeschwindigkeit von ca. 3:40min/km für Alex dann doch zu einigen Problemen führte, die schließlich dazu führten, dass er sich kurze Zeit später von der Gruppe lösen musste. Im Folgenden löste sich die Gruppe immer mehr in seine Bestandteile der Einzelläufer auf, so dass Jochen und Reinhold bei ca. KM 5 eine Läuferische Trennung vollzogen, die Alex allerdings nur noch aus der Entfernung erkennen konnte. Die Reihenfolge der Zieleinläufe zeigten dann eindeutig die momentanen Stärken der einzelnen Teammitglieder.

 

 
 

 

20.04.08 Zürich Marathon, Schweiz (CH)

- Bestzeit geknackt -

Bericht von Hans-Reinhold Müller

Am 20.04. stand mal wieder der Zürich-Marathon an, und Reinhold trat wie die letzten 2 Jahre mal wieder an, seine Bestzeit an dieser hervorragend organisierten Veranstaltung zu verbessern.
Nach dem guten, verletzungsfreien Training im Vorfeld (Danke Jürgen für die langen und sehr harten Einheiten bzw. wertvollen Tipps!!), aber nicht viel versprechenden Testwettkämpfen, reiste er bereits am Freitag mit gewisser Skepsis nach Zürich an.
Am Fr. Stand ein wenig Kultur, Stadtbummel und Shopping auf dem Programm. Der Tag wurde mit 6 km Auslaufen, Sauna und leichter Massage im Hilton beendet.
Am Sa. war dann Füße hochlegen und die Sonne genießen angesagt. Am späten Nachmittag Startnummern abholen und Treffen mit einem Züricher Marathon-Pärchen bei der Pastaparty.
Nach einer fast schlaflosen Nacht ging es am nächsten Morgen um 6.40 Uhr mit dem Bus zum Start der um 8.30 Uhr pünktlich erfolgte.
Da Topbedingungen angesagt waren (8-14°C, Sonne und ganz leichter Wind), stellte sich Reinhold in kurzen Laufsachen einige Meter hinter den 3h Tempomacher um die angepeilte Zeit von 3:05 ± 5min. nicht aus den Augen zu verlieren.
Nach den ersten paar Km durch die Stadt, ging es bis zur Wende bei Km 18 immer am Zürichsee entlang, und Reinhold lief in der Verfolgergruppe zur der Gruppe mit dem 3h-Tempomacher. Die 10km wurden bei 42:00min. bzw. ½-M. bei 1:29:15 von ihm passiert. Auf dem Rückweg am See mit leichtem Gegenwind wurden die Gruppen deutlich kleiner und bis km30 konnte er das angeschlagene Tempo (4:20-4:30) halten. Bei dieser Verpflegungsstelle verlor er den Tempomacher endgültig aus den Augen und musste auch das Tempo reduzieren, denn "der Mann mit dem Hammer" war schon in der Nähe. Die letzten 12km durch die Stadt absolvierte er dann im 4:50- 5:00-Schnitt und finishte in pers. Bestzeit von 3:08:50.
Das war bei dem hochklassig besetzten Lauf Platz 532 (AK 131).

Splits: ¼-M-44:36; ½-M- 1:29:15; ¾-M 2:16:46; min./km ø-4: 29.



Fazit:

- ganz toller Marathon bzw. Stadt die keine Wünsche offen lassen, und jedem zu empfehlen ist.

- Organisation. und Verpflegung auf der Strecke der Extraklasse, und Lauf vor toller abwechslungsreicher Kulisse.

Fotos siehe unter Bilder


 

 
 

 

20.04.08 Frühjahrslauf, Ohmenhausen

-Lauf aus dem Training heraus-

Bericht von Peter Schweizer

Peter Schweizer und Dennis Galac bereiten sich derzeit intensiv auf den Mannheimer Marathon vor, den die beiden als Staffel bestreiten wollen. Insgeheimes Ziel der Beiden "ein Platz ganz vorne". Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen gibt es ein paar Mal in der Woche morgens und abends eine Laufeinheit.
Peter startete zur Formüberprüfung beim Frühjahrslauf in Ohmenhausen. Nach einem total verregneten Samstag zeigte sich der Sonntag von seiner besten Seite. Allerdings hatte die Ohmenhauser Strecke unter den Regenfällen der letzten Tage gelitten. Neben der Tatsache dass sie zu den anspruchsvolleren 10ern gehört war sie nun auch noch total durchweicht und matschig.
Am besten kam damit Michael Göhner von der TSG Reutlingen zurecht. Er gewann souverän in 35:25min vor Daniel Kittel (36:52min).
Peter startete dagegen etwas verhalten in den Lauf. Ging es doch gleich vom Start einige Meter bergauf, was nicht unbedingt seiner Paradedisziplin entspricht. Dann aber sollte es besser laufen und er konnte sich auf Position 17 vorarbeiten und sich dort bis zum Ende halten. Nach 40 Minuten und 50 Sekunden überquerte er die Ziellinie auf dem Ohmenhauser Sportplatz.
Nach dem Lauf zeigte er sich nicht unzufrieden "Michael Göhner läuft in einer anderen Welt. Aber 4min hinter dem Zweitplatzierten Daniel Kittel sind i.O."


 

 
 

 

19.04.08 Lichtenwalder Halbmarathon, Lichtenwald

-Benjamin Gesamtsieger in Lichtenwald, Jochen mit planmäßigem HM-Einstand 2008-

Bericht von Jochen Gugel

Der Lichtenwald-Halbmarathon, eine der kleineren Laufveranstaltungen in der Gegend war unser Ziel am vergangenen Samstag. Die Strecke vom Schurwald ins Filstal und wieder zurück mit Start und Ziel in Lichtenwald verläuft überwiegend auf Schotterwegen. Das Längsprofil lässt keine Rekordzeiten erwarten.

Benjamin entschloss sich kurzfristig (Samstag 11.00Uhr) zu einem weiteren Formtest nach dem Solitude-Lauf, für mich war es der erste Halbe des Jahres.
Bei strömendem Regen fuhren wir mit Andreas Schick, einem weiteren Unterensinger Läufer nach Lichtenwald.
Pünktlich zum Beginn der Rennen hörte der Regen auf. Es blieb mit ca. 10 °C noch ziemlich frisch.
Der Halbmarathon ist Teil einer örtlichen Laufveranstaltung mit insgesamt fünf Wettbewerben, er startet ungewöhnlich spät um 13.45 Uhr. Am Start waren rund 200 Läufer, eine recht übersichtliche Angelegenheit.
Die ersten 7,5 km verlaufen bergab, unterbrochen nur durch einen kurzen Zwischenanstieg bei km 5. Ab km 8 geht es nur noch in eine Richtung, nämlich bergauf, vor Allem der Abschnitt zwischen km 11 und km 15 hat es in sich! Die letzten fünf Kilometer verlaufen im Profil scheinbar eben, entpuppten sich als recht wellig, genauso wie es Karl Fischer beim Mittwochstraining noch prophezeit hatte.
Vom Start weg ging’s mit ordentlichem Tempo los. Benjamin vorne weg mit der Spitzengruppe.
Ich reihte mich dahinter in einer kleinen Läufergruppe ein, die fast bis zum Ziel zusammenblieb. Die ersten 10 km liefen wir in knapp unter 40 min., dann kam der Berg!
Im Ziel traf ich auch Benjamin wieder, der mal wieder ein tolles Rennen gelaufen war (er liebt diese Strecken) und überlegen gewonnen hatte.

· Die Fakten :
21,1 km, 306 Hm, 10°C, von oben fast trocken, 10% Asphalt, 90% Schotter durchweicht

· Platzierungen:
1. Benjamin Holder 1:21:32 h
18. Jochen Gugel 1:32:03 h

· Fazit:
Wunderschöner aber schwerer Lauf zwischen den Tiefen des Filstales und den Höhen des Schurwaldes.
Bei Sonnenschein bestimmt noch viel schöner!

 

Holder kommt, läuft und siegt - Bericht in der Eßlinger Zeitung vom 21.4.2008
 

 
 

 

13.04.08 Solitudelauf, Gerlingen

- Tolle Bedingungen beim Solitudelauf -

Bericht von Benjamin Holder

Frank und Benjamin fuhren mit drei Läufern des Posaunenchor Unterensingen um 7:30 Uhr bei kühlen 4°C in Richtung Gerlingen ab. Bei der Anmeldung trafen sie dann etwas überrascht auf Jürgen, der nicht wie in den letzten Jahren als Zuschauer, sondern als Läufer gekommen war. Pünktlich zum Start wurde es sonnig, was in Kombination mit einer kühlen Brise zu perfektem Laufwetter führte. Die Wälder und Seen ums Schloss Solitude sind landschaftlich top. Deshalb verwundert es nicht, dass man auf der Strecke vielen Walkern und Spaziergängern begegnet.
Jürgen nutzte den Solitudelauf für ein Experiment. Genau eine Woche nachdem er in Freiburg einen kompletten Marathon hinlegte, wollte er wissen, was seine Beine nun bei einem halben sagen. Um zu regenerieren verzichtete Jürgen vernünftigerweise unter der Woche auf Trainingseinheiten. In der zweiten Hälfte des Laufes merkte er dann, was er sich vorher schon dachte: Die Lungen und der Kopf waren fit, aber in den Beinen spürte er noch die Anstrengung des Marathons. Dennoch finishte Jürgen souverän in 1:26:42!
Frank wollte in Gerlingen seine derzeitige Form testen. Eigentlich kam ihm der Lauf etwas zu früh, aber er wollte traditionell mit Ausschreibungen und Werbeplakat im Stuttgarter Raum für den Hohenneuffen Berglauf werben. Im Ziel meinte, dass er etwas zu schnell angegangen sei. Nach 8 Kilometer merkte er dann, wie seine Kraft etwas nachließ. Trotzdem lief Frank nach guten 1:23:12 über die Ziellinie, was Gesamtplatz 17 bedeutete. Der Formtest war also geglückt.
Benjamin erlebte eine mehr als positive Überraschung. Da er erst seit wenigen Wochen wieder voll trainiert, wollte er wissen, wie viel von seiner Form vom Herbst noch bzw. schon wieder da ist. Das Ergebnis übertraf seine kühnsten Erwartungen ;-), als Gesamt 7. lief er nach 1:18:17 über die Ziellinie. Benjamin versuchte mit ca. 20m Abstand an einer 4-köpfigen Gruppe dranzubleiben und sah mental seine Chance gekommen, als diese ab km 16 nach und nach zerbröckelte.
 

 

 
 

 

06.04.08 Freiburg Marathon, Freiburg

- Freiburg Marathon: „ich habe ihn getroffen, den Mann mit dem Hammer“ -

Bericht von Hannes Wezel

Seit Januar habe ich mich langsam aber zielgerichtet an den Freibug Marathon herangetastet- „Schritt für Schritt“ eben und ohne Ansage. Erst als ich alle 8 langen Läufe( davon drei 30er), ein HM Test (1.35h) und diverse Tempoeinheiten in den Beinen hatte, habe ich mich angemeldet. Als ich mir nun am Samstag bei Peter noch 3 Gels und die letzten Tipps holte, stellte sich heraus, dass Jürgen und Alex auch einen „Ganzen“ in Freiburg laufen. „Laufpapst Peter I“ griff sofort zum Hörer und stellte Kontakte zu den beiden her. Und so machten wir uns am Sonntag früh auf in Richtung „grüner Hauptstadt“. In Unserem Nürtinger Auto waren Alex und ich als Läufer dazu mein Sohn Basti, seine Freundin Aglaen und deren Hund Frida als Fanclub dabei. In Anbetracht von Regen und Schneeschauer unterwegs, wäre eine Skiausfahrt wohl angemessener gewesen. Je näher wir Freiburg kamen, desto besser wurde das Wetter und die Stimmung sowieso! Dann trafen wir auch Familie Heubach. Durch die Entzerrung von HM und M war es in der Messe noch richtig überschaubar und ruhig. Letzte Vorbereitungen und Absprachen wurden getroffen: wir beschlossen im 4.30 min Schnitt anzulaufen und dann „schau mr mal“. Start und Streckenverlauf waren etwas verändert, was sich auch aufs Streckenprofil mit 165 HM auswirkte.. Man darf also durchaus von einem anspruchsvollen und nicht flachen Kurs reden. 8° waren nicht grade warm, aber für die kurze Hose reichte es allemal! Super Stimmung am Start, viel Musik (auf der Strecke alle 500m Livebands), aufmunternde Worte von Jürgen Leuchte der HM lief und natürlich fehlte auch die Gänsehaut beim Start durch den Freiburger OB nicht! Zunächst lief alles nach Plan: Jürgen machte das Tempo exakt im 4.30 er Schnitt, der sich dann aber nach 6 km für Alex und mich als zu flott herausstellte. Also, Tempo etwas rausnehmen. Und trotzdem: km 10: 45 min, km 15: 1.04, HM 1.36. 25km: 1.54 h, 30km: 2.18 h das war Kurs auf 3.15h! soweit meine Zwischenzeiten....und plötzlich war er da! Gehört und gelesen hatte ich schon viel von ihm, den „Mann mit dem Hammer“! Als es zum zweiten mal die Dreisam entlang ging gesellte er sich zu mir, zog an mir, wollte mich aufhalten! Doch ich habe es ihm schwer gemacht, hielt dagegen, kämpfte mit ihm und mir selbst. Genau das ist es was Marathon ausmacht! Du brauchst dann nicht nur deine Beine, sondern Mut, Glauben und Zuversicht, dass du den „Kerl“ wieder los wirst! Kurz nach km 33 habe ich ihm die Hacken gezeigt!
Er hat mir dann am Schluss noch mal „zugezwinkert“ auf der langen Hasslacher Straße, aber da habe ich dann den „Mann in weiß“ gesehen, unseren Jürgen und der war nicht mal so weit weg von mir... Zieleinlauf in Freiburg immer ein Erlebnis aber Leute ich war so platt, dass ich es grade noch geschafft habe fürs Finisherfoto die Arme zu heben. Was danach kam unterliegt meinem persönlichen Filter und der Zensur „am Tag danach“. Ich bekam Krämpfe. Ich musste mich auf den Boden legen und nur Dank Alex und den netten und hilfsbereiten Maltesern konnte ich am Folgetag schon wieder 17 min auslaufen... des war „echt net luschdig“ wie schon Dieter Baumann einmal „in anderem Zusammenhang“ sagt.
Alle TSSler konnten zufrieden sein: Jürgen zeigte mit seinen guten 3.17.h dass er wieder auf Marathonkurs ist, Alex kam trotz Krämpfen bei km 33 mit 3.27.h knapp an seine Bestzeit heran und ich bin mit meinen 3.19.h sehr zufrieden. Den größten Erfolg aber durfte Jürgens Mutter mit nach Hause nehmen, sie gewann den Halbmarathon in der AK W 70 in 2.01.h Herzlichen Glückwunsch dazu vom ganzen Team!
Eine Zugabe der besonderen Art gab es dann zum Schluß: Alex und mir reichte der Marathon nicht und so fuhren wir noch meinen Sohn samt Freundin nach Konstanz und halfen ihnen beim Umzug.....
Daaaaaankeeee Alex und Jürgen für eure Unterstützung und den schönen Marathonsonntag und danke Peter für die Vermittlung !!!

 

- Nr. 18 und eine weitere gute Erfahrung -

Bericht von Jürgen Heubach

Jürgen, der mit 7 Wochen strukturiertem Training an den Start ging – seine Anmeldung erfolgte zwei Wochen vor dem Start - war nach dem Lauf nicht ganz zufrieden. Klafften doch bei Ihm Anspruch und Wirklichkeit an diesem Tag auseinander. Das Ziel von Jürgen war unter 3:15 zu laufen. „Das kann ich an einem guten Tag zur Zeit laufen. An einem schlechten Tag können es dann schon 3:30 werden“ so Jürgen vor dem Start. Die durchaus konservativ gelaufenen 4:30 gingen bis ca. km 24 auf. Dann stellte sich heraus, dass Jürgen einfach die Substanz und orthopädische Frische fehlt einen Marathon in einer für seine Ansprüche ordentlichen Zeit zu laufen. Das Wetter und die nicht ganz einfache Strecke waren dann letztendlich die ergänzenden Rahmenbedingungen warum für Jürgen „nur“ eine 3:17 heraus kam. Von X Personen im Ziel angesprochen, dass Jürgens Lippen blau seien sagt alles über die am Tag des Freiburg Marathons herrschenden Wetterbedingungen aus.
Trotzdem kann auch Jürgen Heubach trotz seiner anfänglichen Enttäuschung ein positives Fazit ziehen: „Das war Nr. 18. Mein Ziel ist das 20ste Jubiläum im Jahr 2008 zu schaffen“.
Marathon – ist eine Lebensphilosophie.

 

- "Mehr fürs Geld" -

Bericht von Alexander Müller-Wirsam

Motto bei mir --"Mehr fürs Geld!" oder wie die spontane Idee "Marathon statt Halbmarathon" zu laufen in einem Mittwoch-nach-dem-Lauf-Gespräch entstand.

Mein eigentliches Ziel, den Halbmarathon zu laufen, änderte ich endlich am Freitagabend vor dem Lauf. War der festen Überzeugung, dass ich mit 3,5 langen Läufen locker einen Marathon bestreiten kann. Als Schutzvorstellung erklärte ich mein Ziel zu einem 5-Schnitt-Lauf für ausreichend. Dieses Vorhaben änderte ich direkt nach dem Start, weil es soooo schön war mit Jürgen und Hannes zwischen 4.25 und 4.30 anzulaufen. Dieses Tempo hielt ich dann bis ca. KM 7/8. Bei KM20 wurde ich dann von Hannes verlassen, der bis zu diesem Zeitpunkt mit mir lief. Hannes beschleunigte auf geschätzte 4.15, was den Eindruck machte, er habe ein anderes Frühstück gehabt als ich, oder besser trainiert (Scherz !). Jürgen war bereits bei KM 5 außer Sicht, da er offensichtlich höhere Ziele verfolgte, die sich in einer wirklich guten Marathonzeit zeigen sollte. Halbzeit war für Hannes und mich dann 1:36h bzw. 1:37h. Was uns alle schließlich verband, war am Ende ein deutlicher Einbruch, der dann folgende Zeiten hervorbrachte: Hannes, 3.19h, Jürgen 3.17h und Alex 3.27h.

Hier noch ein paar Fakten:

Wetter: ca. 6-8 Grad C, teilweise Regen und auch Hagel, windig

Strecke: anspruchsvoll mit Kopfsteinpflaster in der Altstadt und ca. 165 Höhenmeter auch
nicht so flach.

Service: ausreichend, aber nicht überragend

 

 

 
 

 

06.04.08 Stadtlauf Kornwestheim, Kornwestheim

- Harter Test vor Marathon -

Bericht von Hans-Reinhold Müller

Da auf meinem Trainingsplan für Zürich ein 10-er Wettkampf stand, suchte ich
mir den Kornwestheimer Stadtlauf aus um meine Form zu testen. Aber nach den
letzten 2 harten Wochen war klar, dass es keine gute Zeit werden wird.
Nachdem es den ganzen Morgen geregnet und gegraupelt hatte, gingen um 11:30 Uhr ca. 150 Läufer auf die 2km lange, eckige und schmierige (furchtbar) Strecke.
Nach der ersten Runde in genau 7:30 und einigen Stürzen vor mir nahm ich
ein wenig raus, weil ich nicht riskieren wollte und absolvierte die nächsten
3 in jeweils ca. 8:30. Auf der letzten Runde nach dem Anstieg (mittlerweile
ein wenig abgetrocknet) forcierte ich nochmals das Tempo, und sammelte noch
3-4 Läufer bis ins Ziel ein, so das ich in 41:07 (Handgestoppt) die
Ziellinie überquerte. Das war dann Platz 24 und AK3.

Fazit:
Ein Lauf wo man nicht unbedingt dabei gewesen sein muss, wenn man eine gute
Zeit laufen will.