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2008

 

 
 

 

27.07.08 Königsschlösser-Romantik-Marathon, Füssen

- Reinhold erlebt rabenschwarzen Tag vor königlicher Kulisse -

Bericht von Hans-Reinhold Müller

Ohne besondere Vorbereitung, aber zuversichtlich auf eine passable Zeit, startete Reinhold beim landschaftlich wunderschönen Königschlösser-Romantikmarathon in Füssen.
Nach der Anreise am Sa.-Morgen und beziehen des kleinen Hotels am See in Schwalten gelegen, ging es um 11 Uhr zunächst zur Startnummernausgabe. Danach stand Carboloading gefolgt von Kultur auf dem Programm (Besichtigung der beiden Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau). Nach der Rückkehr nach Füssen, wurde gerade die Strecke für HM und 10-er aufgebaut, und so entschloss man sich zunächst den Start dieser Läufe in einem Café zu beobachten. Als dieser dann erst auf 18:30 angesagt wurde, fuhren wir dann doch kurz vorher ins Hotel um die Beine hoch zu legen und früh ins Bett zu gehen.
Am nächsten Morgen pünktlich um 7:30 und idealen ca.15°C, viel der Startschuss für die ca. 900 Läufer. Da es einen 3h Pacemaker gab, lief Reinhold zunächst mit kleinem Abstand dieser Gruppe nach, denn er hatte wieder eine Zeit um die 3:08 im Visier.
Nachdem der Hopfensee im 4:25-Schnitt umrundet war (15km), ließ er sich zur nachfolgenden kleinen Gruppe zurückfallen, denn dieses Tempo war ihm ein wenig zu hoch. Danach ging es für etliche km am Forgensee entlang, wo die HM-Marke bei 1:32:42 passiert wurde. 2-3 km nach verlassen dieses Sees kam ihnen plötzlich eine Gruppe entgegen mit der Meldung: „wir hätten vorher an der kleine Brücke rechts abbiegen müssen“. Also ging es einige 100m zurück auf die Strecke Richtung Königsschlösser. Als hier die verärgerte Gruppe in der mittlerweile prallen Sonne und 25° auf freiem Feld das Tempo anzog, musste Reinhold abreisen lassen und dachte zum 1mal ans aussteigen. Nachdem die malerische Kulisse mit den beiden Schlössern passiert war, ging es bei KM31 wieder in den Wald und wie aus dem Nichts tauchte 1km später die gleiche Gruppe wieder wütend von vorne auf mit der Ansage: „wir laufen schon wieder falsch“! Also ging es fast 1km zurück zur richtigen Abzweigung, und wenige 100m später nächsten Verpflegungsstelle. Hier wurde erst mal richtig Dampf abgelassen und von Reinhold nach einer Rückfahrmöglichkeit zum Ziel gefragt. Als dies verneint wurde, war die Moral am Boden und es ging erst mal gehend Richtung Schwansee.
Nach einigen Aufmunterungen nahm er das Laufen wieder auf und joggte die letzten 10 km gemütlich ins Ziel, wo die Uhr bei 3:30:37 gestoppt wurde.

Fazit:
- landschaftlich wunderschöner und abwechslungsreicher Marathon mit nur 150 Höhenmeter
- gute und ausreichende Verpflegung auf der Strecke und im Ziel
- mangelhafte Streckenorganisation (teilweise musste auf der Straße mit Autoverkehr gelaufen werden und die Streckenkennzeichnung war ungenügend), für das der Veranstalter sich bei der Siegerehrung öffentlich entschuldigt hat (lachhaft)
- dennoch ist der Marathon nur zu empfehlen

Fotos siehe unter Bilder

 

 
 

 

22.07.08 5000m ums Jagdhäusle, Linsenhofen

- Laborbedingungen nicht ausgereizt -

Bericht von Michael Gneiting

5000m, eine ungewohnte Distanz für die TSS´ler. Genau genommen dauert es länger diesen Bericht zu basteln als die 5000m zu absolvieren.
Mit dabei Dennis, Frank, Jochen, Alex, Dieter und Michi. Die Bedingungen für die Veranstaltung konnten eigentlich nicht besser sein - um die 17°C und frische Luft. Wenn auch die Erwartungen an einen Juli-Tag andere Ansprüche erheben. Einzig die Strecke war vom morgendlichen Regen etwas in Mitleidenschaft gezogen worden.

Dennis und Michi peilten die U17-Marke an. Die Bestmarke aus dem Jahr 2005 steht bei 17:01min und wird von Michi gehalten. Um dieses Ziel zu erreichen muss aber auch auf dieser Strecke etwas dafür getan werden, ist sie doch nicht wirklich flach. Außerdem sind es nicht genaue 5000m sondern 150 Meter mehr.
Der Start, der zum übermotivierten Tempo verleitet wurde etwas kontrollierter als in den vergangenen Jahren angegangen um letztlich hinten raus noch ein paar Reserven zu haben. Bald nach dem Start setzten sich Dennis und Michi ab. Bis KM 3 liefen die beiden zusammen, dann machte Dennis einen seiner berüchtigten Antritte nach dem Motto "..so ich muss jetzt mal weg". Letzteres war er dann auch. Die knappen 50m Abstand waren für Michi nicht mehr einzuholen. Mit 17:12min lief Dennis als erster über die Ziellinie, Michi folgte in 17:25min. "In Anbetracht der Bedingungen hätten wir mehr aus der Sache machen müssen. Kilometer 2 war bereits leicht über Plan aber über 5000m gibt es dann nicht sonderlich viele strategische Möglichkeiten solche Hänger zu kompensieren. Augen zu und durch. Aber ich sehe es entspannt - der Streckenrekord bleibt bei mir", so Michi nach dem Lauf.
Bis auf Platz 4, der von Manuel Millich überraschender Weise belegt wurde, füllten die TSS´ler die Plätze 1 bis 7.
Frank wurde in 18:15min Dritter. Mit 19:23min lief Jochen (5.) ein, dicht gefolgt von Alex (6.), der in 19:25min, wie Jochen, sein Debüt auf der Jagdhausrunde gab. Dieter beendete das Rennen als 7. in 19:45min.

Bestenliste über die Jahre

 

 
 

 

19.07.08 Panoramalauf, Notzingen

- Dennis sichert sich den Pott -

Bericht von Michael Gneiting

Bereits seit einigen Tagen schlug sich Michi mit dem Gedanken herum in Notzingen an den Start zu gehen. Schon allein darum, da 2008 die Rückkehr zu schnelleren Zeiten und kürzeren, flacheren Strecken ganz oben auf der ToDo-Liste stehen, aber auch mit Blick auf die 5000m ums Jagdhäusle in den nächsten Tagen.
Mit einer Volleyballturniervorschädigung - "Leut, ich spür an Stellen Muskeln, die kannte ich bislang gar nicht" - vom Vortag war er gespannt wie diese sich letztlich auf den Verlauf auswirken wird.
Außerdem dabei Dennis, den ähnliche Gedanken wie Michi zu diesem Lauf trieben und Reinhold, der vom Vorjahr begeistert war und den Lauf schon alleine wegen der Strecke macht. Diese ist auch in der Tat zu empfehlen. Es handelt sich zwar um einen profilierten Rundkurs a´ ~3,3km aber alles, bis auf ganz wenige Meter, auf sehr guten Waldwegen.
Nach dem Startschuss übernahm Michi die Führung und Dennis folgte. Mit dabei an der dritten Position Markus Braun vom Team Lightweight/Carbonsport. Reinhold machte sich knapp dahinter auf die Verfolgung der Dreien.
"Ich konnte Markus nicht einschätzen. Ich weiß dass er ein genialer Rennradfahrer ist aber derzeit einen Ausflug ins Läuferlager macht. Bereits am Hohenneuffen ist er mir aufgefallen. Der Umstieg vom Rennrad aufs Laufen dürfte nicht der einfachste sein, aber das sollte er mit der Kondition wett machen. Ich hab daher versucht gleich von Anfang das Tempo hoch zu halten und die Gruppe zu kontrollieren. In dem längeren abfallenden Teilstück schaute ich auf die Uhr und sah eine 3:03min/km, mit dem Wissen dass ein ebenso langer, nicht schwerer aber zäher, Anstieg folgt dachte ich nur "uiuiui wenn das mal nicht ins Auge geht". Es ging dann aber alles glatt und die Attacke zeigte gegen Ende der ersten Runde auch Wirkung. Markus musste abreißen lassen."
In Runde zwei ging nun Dennis an die Spitze. Verschärfte das Tempo minimal und Michi musste einen Respektsabstand von ein paar Meter gewähren. Mit diesem Abstand ging es dann auch in die dritte und letzte Runde. Auf dem abfallenden Teilstück versuchte aber Michi noch einmal alles um an Dennis heranzukommen. Als er dann an Dennis fast dran war zeigte das Profil aber wieder zäh nach oben und er musste wieder zurückstecken. Dennis lief nun ungefährdet seinem Gesamtsieg, in gewohnt einwandfreiem Laufstil, und dem Siegerpokal entgegen. Wie die Uhren nachher zeigten und auch der Veranstalter still zugab ist der Zehner kein wirklicher Zehner sondern nur 9,6km lang. Die Zeiten von Dennis (34:42min) und Michi (35:13min) sind daher leider nicht bestenlistenfähig, schmeicheln beim Zieleinlauf aber ungemein.
Reinhold (4. im Gesamteinlauf) nutzte den Lauf unter anderem als Formtest und Vorbereitungslauf für seinen anstehenden Köngisschlösser Marathon in Füssen. Unter 38 war seine persönliche Zielsetzung, was er auch geschafft hatte (37:44min).
Grundsätzlich darf festgehalten werden dass es sich beim Panoramalauf in Notzingen um eine sehr schöne Strecke handelt. Der Organisationsablauf dürfte vielleicht etwas rascher von statten gehen, gibt der Veranstaltung aber einen familiären Touch.

Der Schreiberling lässt es sich an dieser Stelle aber nicht nehmen noch ein paar Worte zum Grillmeister dieser Veranstaltung zu verlieren. Eine halbe Stunde auf eine Rote Wurst zu warten ist: inakzeptabel. Sicher, wenn ein Riesenandrang herrscht könnte man dies verstehen, aber hier wurde die Customized-Worscht eingeführt, sprich wenn dem Kunden die Farbe nicht gefiel so wartete man bis es passte. Es wartete aber nicht nur der Kunde, der diese bestellt hatte, sondern alle, also auch ich. Das hat eine Schlange so an sich - einer steht vorn und viele, viele dahinter. Auf die Idee dass man vielleicht den nächsten derweil dran nehmen könnte kam man leider nicht. Mit aller Gemütsruhe wurde abgewartet. Außerdem scheinen diverse Grundregeln des Grillens nicht eingehalten worden zu sein. In der Regel ist Feuer eines der Elemente, die die Wurst in die geschmackvolle Variante verändern. Nach längerer Beobachtung, ich hatte ja Zeit, durfte man sich schon die Frage stellte ob hier evtl. mit Sonnenergie gearbeitet wurde. Diese ökologisch lobenswerte Option scheint aber überhaupt nicht zu funktionieren. Vielleicht war es ein Fehler den Grill im Schatten aufzubauen...   Die These mit der Sonnenenergie wird dadurch untermauert dass frisch ausgepackte Würste mindestens 5 Minuten auf dem Grill lagen und nicht einmal den Hauch einer Veränderung in der Farbe zeigten. Ich selber beobachtet während meiner Langzeit-Studie ! Wenn man es nicht mit eigenen Augen gesehen hat, man glaubt es kaum.

Fotos siehe unter Bilder

 
 

 

13.07.08 Zugspitz-Extremberglauf, Ehrwald

- Brutale Tragödie - Zugspitz Extremberglauf -

Bericht von Jürgen Herrlinger

Kurz vor dem Start setzte der Regen ein, habe mich daher für eine halblange Hose und ein kurzes Laufhemd mit Unterhemd entschlossen (aber keine Regenjacke was mir nachher schier zum Verhängnis wurde).

Meine Zielzeit von 3 Stunden war mir klar, dass ich sie bei diesen Verhältnissen nicht erreichen würde hatte sie aber
trotzdem im Hinterkopf (jeder weiß ja wie es so ist) daher bin ich recht langsam angegangen.
Kurz vor dem Brandner Joch war ich an 169 Stelle was mir ein nach unten gehender Bergwanderer zugerufen hat, der
durchgezählt hatte. Trotz anhaltendem Regen (mal mehr mal weniger) fühlte ich mich gut und die Bedingungen waren akzeptabel.
Auf dem Weg zur Knorr-Hütte hatte ich wie letztes Jahr leichte Wadenprobleme und ließ 3 Läufer an mir vorbei. Von der Knorr-Hütte zum Sonnalpin fühlte ich mich großartig (auch das Wetter war in dieser Zeitspanne noch nicht extrem) und ich überholte in diesem Abschnitt zwischen 20 und 30 Läufer. Oben angekommen in ca. 2.34 Std. kam mir ein mitgereister Bekannter entgegen und sagte mir das es oben schon leicht zu schneien begonnen hat und ob ich Handschuhe wollte, was ich gerne annahm. Ich fühlte mich gut und die Temperaturen waren für mich noch kein Problem ein paar Läufer überholten mich weil ich noch
mit ihm sprach und mir Informationen holte (er ist den Weg von der Zugspitze abgestiegen)
Dann ging es zum Aufstieg. Die die mich überholt hatten, hatte ich in kürzester Zeit wieder eingeholt und nach ca. 200 Höhenmeter ( der Hälfte der Strecke zur
Spitze) nochmals mindesten 10 - 15 Läufer ( war ca. 14 min unterwegs). Dann fing der Schneefall an und das vorankommen in der "Wand" wurde immer
schwieriger. Mir zog es das Gesicht zusammen, was ich aber noch nicht mit der Kälte in Verbindung brachte, meine Beine waren immer noch gut.
Daher schaffte ich die nächsten 150 Höhenmeter auch noch relativ gut mit einem Läufer im Schlepptau. Wohl langsamer aber noch nicht problematisch. Es fing erst ca. 250 m vor dem Ziel an ( noch 50 Höhenmeter) als mich der erste Schüttelfrost erwischte und ich dachte was ist den das ?? Der Läufer hinter mir überholte mich und lies mich alleine (echter Sportskamerad) es war aber ein Mitglied der Bergwacht in der Nähe und er fragte mich ob er mir helfen sollte, was ich nachdem er mir sagte wie weit es noch ist verneinte, weil ich wußte, die die hinter mir kommen sind noch schlimmer dran. Also riss ich mich zusammen und schleppte mich ins Ziel das ich nach 3.13 Std erreichte was Platz 105 und Ak 15 bedeutete.

Oben fing das Chaos an. Ich denke 10 - 15 Läüfer vor mir erging es schon ähnlich (die ersten 50 kamen noch relativ problemlos durch) wobei auch schon ca. mindesten 20 Läufer die vor mir lagen an Sonnalpin ausgestiegen waren, was ich nachher an der Ergebnisliste sah. Fast alles was nach mir ankam ( ca. 50 Läufer) (erst nachdem ließen sie keinen mehr hoch ) hatte große Probleme und mit Erschöpfung und hauptsächlich Unterkühlung zu kämpfen. Es fehlte an allem, zu wenig Decken, keine Helfer die einen versorgten, jeder war auf sich allein gestellt oder auf einen Sportskameraden der einem half (gab es leider auch zuwenig), keine warmen Getränke (erst nach ca. 1/2 Stunde ergatterte ich 1 Dose warmes Red-Bull, solange war ich in meinen nassen Klamotten, von Schüttelfrost unfähig irgend etwas zu unternehmen außer mir eine der wenigen Decken zuergattern, die ich dann aber wenig später einer Frau weiterreichte.
Nach ca. einer 3/4 Stunde war ich umgezogen und wieder einigermaßen auf den Beinen und konnte mich um einen älteren Mann (kein Notarzt war oben, erst nach lautstarkem Protest kam jemand vom Sonnalpin nach oben und nahm ihn mit nach unten) und einen anderen den ich meinte vom Sehen her zu kennen kümmern. Später stellte sich heraus, dass es Fritz Pflüger aus Kirchheim war.
Die anderen Teilnehmer aus dem Raum Weilheim (darunter meine Frau) waren alle noch unterwegs und ich machte mir keine große Sorgen (weil ich glaubte es würde nur oben schneien) - was ein Fehler war.
Unten auf Sonnalpin war es noch extremer, das reinste Chaos, und mir wurde auch erst später klar das sie noch schlimmer dran waren als wir oben, weil sie ja viel länger den eisigen Temperaturen und dem kalten Wind ausgesetzt waren als wir (auch unten fing es an zu schneien).
Aber alle von unserer Gruppe kamen auf Sonnalpin an und erholten sich auch mehr oder weniger zügig von den Strapatzen (sie hatten alle gute Kleidung an, trotzdem aber auch alle starke Unterkühlungen)

Fazit
Alle haben Mitschuld an dieser Tragödie:
- Der Veranstalter - Absage bei diesem Wetter bzw. Wetterprognosen, katastrophales Kriesenmanagmant - keine ausreichenden Unterbringungsmöglichkeiten und Helfer -keine warme Decken - Räume und Getränke
- Die Bergwacht, viel früherer Abbruch bei Sonnalpin und Druck und Beratung auf den Veranstalter bei diesen Wetterprognosen
- und natürlich auch die Sportler selber - unzureichende Kleidung (bei mir keine Regenjacke, mit dieser hätte ich keine Probleme gehabt) - unzureichende Fitness und ungenügende Information sich mit diesen alpinen Verhältnissen vertraut zu machen und zu sensibilisieren.

Ich werde an diesem Lauf nur noch bei vernünftigem Wetter und Wetterprognosen teilnehmen. Mein Mitgefühl gilt den 2 verunglückten Sportkameraden und ihren Familien.
 

 
 

 

13.07.08 Ermstalmarathon (HM), Metzingen

- Bärenstarke Leistungen vom TSS beim 1. Metzinger Ermstal-Halb-Marathon Dieter Krohmer AK 1., in der Mannschaftwertung 3. -

Bericht von Jürgen Heubach

Am Sonntag, den 13.07.2008 traten vom Team Sport Schweizer Karle Fischer, Alex-Müller-Wirsam, Dieter Krohmer, Jochen Gugel, Reinhold Müller und Jürgen Heubach beim ersten Metzinger Halbmarathon an, sodass auch bei dieser regional nah an Nürtingen gelegenen Veranstaltung unsere „gelben Farben“ vertreten waren.

Mit unterschiedlichen Zielsetzungen traten die Jungs bei strömendem Regen an („Da hätte man keinen Hund vor die Tür gejagt“).
Bei Dieter war klar, dass er seinen Stil – Vollgas vom ersten Meter an – durchziehen wollte. Und er zeigte auch an diesem Sonntag, dass seine Leistung vom Stuttgart-Lauf kein Zufall war. Dieter finishte in persönlicher Bestzeit mit 1:27:39, was Gesamtrang 21 und AK 1 bedeutete. Gratulation Dieter, das war stark!

Jochen und Alex wollten die 1:30 sicher knacken, bei Jürgen stand ein scharfer Trainingslauf um die 1:30 auf dem Plan. So tat man sich zusammen um in der schwierigeren ersten Hälfte mit leichtem, aber stetigem, Anstieg die Körner aufzusammeln, die man später bei der schnellen zweiten Hälfte des Laufs im „Vollgas-Schritt“ wieder benötigte. Taktisch hervorragend schlugen sich Jochen und Alex, die bis km 12 im Schritt von Jürgen mitliefen. Kurz nach der HM-Wende war dann die Absprache zwischen Jochen, Alex und Jürgen noch bis km12 abzuwarten und dann ohne weitere taktische Marschrouten alles, was möglich ist, zu geben und dass Jürgen kontrolliert in konstanten Tempo folgt. So hatten Jochen und Alex die entscheidende Kraft den schnellen Streckenteil auch wirklich schnell laufen zu können. Bei km 20 reduzierte Jürgen noch mal deutlich sein Tempo um fast eine Minute / km um der bereits erkühlten Muskulatur nicht zuviel zuzumuten („Es zwickte schon“). 1:31:08, Gesamtrang 34, AK 12 waren dann auch von untergeordneter Bedeutung. Wichtiger war die scharfe Trainingseinheit. Jochen und Alex, aber liefen mit der neuen Renntaktik die zweite Hälfte schneller zu laufen als die Erste, bärenstarke 1: 28: 48 (P.B), Gesamtrang 25, AK 2 für Jochen und 1:29:54, Gesamtrang 31, AK 6 für Alex. Männer, das war sau stark! Macht weiter so! „That’s the way to the 1:25“.

Karle, der nicht in seiner besten körperlichen Verfassung an den Start ging, lief bis km 15 ein sehr gutes Rennen und war auf 1:25 – 1:26-Kurs. Dann streikte bei den kühlen und nassen Bedingungen seine hintere Oberschenkelmuskulatur und Karle musste den Lauf beenden. Karle, das ist großer Sport, wenn man sich einem Wettkampf stellt, obwohl man nicht in allerbester Verfassung ist – Respekt und schnelle Genesung für Deine Muskulatur!

Reinhold absolvierte, wie Jürgen, ebenfalls einen Trainingslauf um für seine Laufpartnerin Petra, die den Marathon lief, Tempo zu machen. Er lief um einen 5er Schnitt herum bis ca. km36 um sich für den nächste Woche anstehenden Füssen-Marathon die letzten Körner zu holen – viel Glück und Erfolg nächste Woche, Reinhold!

Das gute Bild, welches das TSS an diesem Sonntag abgegeben hat rundete Jürgens Mutter Erna mit einer 1:56:22, Gesamtrang 309, AK W70 #1 ab.

Nun ist auch in Metzingen der „Stempel“ des Team Sport Schweizer eingetragen. Bei schönerem Wetter kann dies eine sehr schöne Laufveranstaltung mit einer schönen HM-Wendepunktstrecke werden. Allerdings ist es schwer vorzustellen diese Strecke für den Marathon zweimal zu laufen, da man die 10km-Streckenabschnitte dann je 4 mal bewältigen müsste. Da fehlt dann wahrscheinlich doch die Abwechslung. Für das erste Mal eine Veranstaltung ohne erkennbare organisatorische Mängel.

 

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05.07.08 Botnanger Volkslauf, Botnang

- Reinhold läuft auf Platz 10 (AK.3) in Botnang -

Bericht von Hans-Reinhold Müller

Nach 2 Tagen Überlegung ob HM in Illingen oder 10-ner in Botnang, und den 6km von Wendlingen in den Beinen, entschied Reinhold sich kurzfristig für die kürzere Variante.
Also ging es 1h vorher in den Stuttgarter Norden zur Anmeldung des 10-ner Naturlaufes mit 100 Höhenmeter, aber ohne Asphalt.
Nach kurzem Einlaufen ging es an den Start, wo Steffen Häntzschell mit 4,5 anderen im Schlepptau nach dem Startschuss gleich losstürmten.
Reinhold reite sich hinter die Verfolgergruppe ein, und versucht die ersten 4km leicht bergab nicht abreisen zu lassen, was ihm auch gelang. In den nächsten 3km stetig Bergauf (ca. 100 Höhenmeter), viel die Gruppe komplett auseinander. Reinhold musste 4 ziehen lassen, und ein paar andere konnten nicht mehr folgen. Die letzten 3km waren ein einsames Rennen, und er finishte in 38:33 als gesamt 10-ter (AK.3) bei dem recht schönen Naturlauf mit leichtem Crosscharakter.
Sieger wurde wie erwartet Steffen Häntzschell in 34:17 vor einem Ungaren.

Der Abend fand beim Italiener vor Ort und deutscher Live-Rockband seinen ausklang.

 

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05.07.08 Reutlinger Altstadtlauf, Reutlingen

- Dennis auf gutem 5. Platz, Alex muss aufgeben -

Bericht von Michael Gneiting

Trotz sommerlicher Temperaturen lockte es etliche Läuferinnen und Läufer in Reutlingens Altstadt um beim 16. Stadtlauf dabei zu sein. Vom Team Sport Schweizer waren die Vertreter: Peter, Alex und Dennis.
Mit dem dritten Lauf innerhalb von einer Woche wollte es Dennis, nach eigenen Worten, etwas lockerer angehen lassen. "Wenn in der zweiten Hälfte noch was geht, dann werd ich es probieren".
Die nicht ganz einfache Strecke (viele winkelige Kurven und teils leicht ansteigend) forderte den Läufern dann aber alles ab. Am besten kam damit Markus Ruopp vom SV Ohmenhausen zurecht und demonstrierte dass er bei diesem Lauf den Ton angeben wird.
Zunächst auf Rang 12 glich das Bild wie vergangene Woche in Plochingen. Dennis hing Reiner Brandstetter an den Fersen. Dennis konnte aber nach zwei Runden das Zepter in die Hand nehmen und sich kontinuierlich von ihm lösen. Nebenbei konnte er sich auf den 5. Gesamtplatz (AK 2.) in 36:24min vorarbeiten.
Peter (38:42min / 17. Ges/ AK 2.) musste gleich nach dem Start zu den Führenden einen respektablen Abstand lassen. Der Formaufbau ist noch lange nicht abgeschlossen und wird noch einiges an Schweiß kosten.
Alex startete ordentlich ins Rennen und wie er anschließend sagte habe er sich bis in die zweite Runde gut gefühlt. In Runde 3 spielte dann aber sein Körper verrückt. Ob er zu wenig getrunken hatte oder ob es die Temperaturen waren ist unklar. Ein starkes Schwindelgefühl zwang ihn aber zur Aufgabe des Rennens.

Der angereiste Fan-Block gab alles um Dennis, Peter und Alex anzufeuern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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03.07.08 Alfred-Kleefeldt-Gedächtnislauf, Wendlingen

- Ein Laufstern geht am Himmel auf -

Bericht von Michael Gneiting

Das Wetter meinte es noch einmal gut mit den Startern beim Alfred-Kleefeldt-Gedächtnislauf. Musste der Lauf schon wegen sintflutartiger Regenfälle abgesagt werden, so konnte man über die paar Tropfen, die vom Himmel fielen nur lachen. Die Temperaturen waren zurückgegangen, nur eine leichte schwüle war noch bemerkbar. Alles in allem aber gar keine schlechten Voraussetzungen für die 3x2000m rund ums Wendlinger Lauterstadion.
Am Start fiel bereits eine gelbe Front auf, die schon vor dem Startschuss farbliche Akzente setzte. Der suchende Blick von Dennis und Michi fand keinen bekannten Konkurrenten, was dann zwangsläufig auf das Duell der beiden hindeutete.
Nach dem Startschuss setzten sich dann die beiden auch gleich vom restlichen Feld ab. Dahinter folgten dann die TSSler Peter, Jürgen Heubach, Hannes, Jochen, Reinhold und Jürgen Herrlinger.
Auf Runde eins und zwei machten die beiden Führenden noch gemeinsame Sache und jeder übernahm die Spitze für eine Runde. Auf der letzten Runde konnte dann aber Dennis wieder einmal in den Kurven Boden gut machen und den Abstand zu Michi deutlich vergrößern. Dieser konnte dem nichts entgegen setzen. "Ich wollte einfach nur so gut es geht dran bleiben". Dennis zog seine Sache durch und holte sich den Tagessieg in 20:32min. Michi folgte auf Platz 2 in 20:44min.
Schade dass Platz 3 aus TSS-Hand gegeben werden musste. Aber das lag wohl am weißen Laufshirt von Peter. Mit 22:00min lief er auf Platz 4. Gelbe Läufer sind schneller ;-)  
Jürgen Heubach und Reinhold zeigten eindeutigen Team-Gedanken und kamen gemeinsam in 22:32min ins Ziel. Was dann jeweils Platz 2 in der AK35 bedeutete.
Jochen Gugel lief in der AK45 auf Platz 2 (22:52min) hinter Peter ins Ziel. Jürgen Herrlinger verfehlte mit 23:41min Platz 3 in dieser AK nur knapp und wurde vierter.
In der M55 konnte sich Hannes Wezel souverän Platz 1 in 23:46min sichern.

Und dann gab es da noch das Lauf-Debüt des Jahres. Vor knapp einem Jahr hätte sie es wohl selber nicht geglaubt dass sie bei diesem Lauf am Start steht, geschweige denn überhaupt an einem Lauf teilnimmt.
Mit Dennis als Personal Trainer fand Peter´s Tochter Sarah den Einstieg ins Laufen. Dass sie hart im nehmen ist zeigte sie dabei gleich bei den ersten Laufeinheiten. Dennis führte die Anfängerstrecke gleich einmal vorbei am Skihang in Beuren.
Geschadet hat es wohl nicht, eher wohl den Willen gestärkt.
Die 6000m von Wendlingen stellten nun eine machbare Distanz dar, die mit Wettkampf-Feeling absolviert werden konnte. Alex war der persönliche Betreuer während des Laufs und regelte das Tempo, sowie Motivation. "Sarah hat das ganz Klasse gemacht, Respekt", so Alex nach dem Lauf. Und auch das restliche Team kann sich diesem Kompliment nur anschließen. Super gemacht !! Hat nicht einmal angestrengt ausgesehen.
Mit hervorragenden 32:23min sicherte sie sich nebenbei Platz 2 in der Hauptklasse der Frauen. So dürfte das Debüt doppelt Spaß gemacht haben.

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