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2009

 

 
 

 

29.03.2009 Langer Trainingslauf

- hier mal wieder ein Laufbericht für alle, die Reinhold und mich toll finden -

Bericht von Alex Müller-Wirsam

Immer noch in der Vorbereitung für Zürich trafen sich mal wieder die Splittergruppe des TSS für einen weiteren Lauf über 30 KM.

Nachdem allerdings Michael Merkle und Thomas von der ehem. Montagsgruppe (Nachname unbekannt) krankheitsbedingt ausfallen mussten, Dennis arbeitsbedingt auch keine Zeit finden konnte, liefen nur der Reinhold und der Alex die beliebte Strecke am Neckar in Richtung Pliezhausen. Da heut eine Geschwindigkeits-Staffel auf der Speisekarte stand, entschieden wir uns für eine eher flaches Laufgebiet. Der Plan war: 10 KM in 5:30/ 10 KM in 5:00 und dann zum Schluss 10 KM in 4:30. Mehr oder weniger frisch (Reinhold hatte ja 2 Wettkämpfe in den letzten Tagen, wobei Mittwoch sicher der härtere war :-))))) ) liefen wir also am Parc in Nürtingen los. Bei starker Bewölkung und ca. 6,5 Grad C. gingen uns die erste 10 KM lockerst vom Fuß. Auch die zweiten 10 KM, die wir konsequent, wie für diese Gruppe bekannt, deutlich unter 5:00 liefen, verlief wirklich entspannt. Erst auf den letzten Kilometern trennten sich die Bewußtseinszustände der beiden Gemeinsamläufer insofern, als dass der Reinhold seine 14 Wettkämpfe (gefühlter Wert!!) der letzten Woche spürte, und er dann doch zeitweise etwas das Tempo als unangenehm empfand. Die beiden Lauftalente liefen dann schließlich wie geplant ein, was eine Endzeit von 2:30 und ein Tempodurchschnitt von 4:58 auf 30,75 KM herausbrachte. Bravo für das ereichte Ziel!!!!!! Ich glaube, das war der erste Lange Lauf, der wirklich planmäßig verlief. Sie können´s also doch......
 
 

 
 

 

21.03.2009 Gmünder-Stadtlauf, Schwäbisch-Gmünd

- Neues aus Peters Märchenbuch oder warum ein schneller Halber nur so viele Höhenmeter haben kann.....;) -

Bericht von Benjamin Kehrer

Peters Streckenprognose schien verlockend („Gmünd isch brudal schnell“), die Bedingungen waren perfekt. Vielleicht auch zu perfekt, denn die Frage nach der passenden Laufbekleidung trieb mindestens einem der drei TSS-ler Alex, Reinhold und Benjamin K an diesem Nachmittag schon im Auto Sorgenfalten in die Stirn. Alex’ Überzeugungskraft („Benjamin, bitte, bitte lauf kurz!“) sorgte schließlich dafür, dass das TSS einheitlich Kurz-Kurz und kontrolliert –euphorisch zur Startlinie schritt. Während für Reinhold und Alex an diesem Tag nichts weniger als die Marathon-Generalprobe auf dem Spiel stand, galt es für Benjamin, der bereits Mittwochs eine 1:15 Zeit ankündigte, nicht ganz das Gesicht zu verlieren.

Das Renngeschehen selbst ist schnell erzählt. Hoch runter hoch runter 21,1 Kilometer lang. Bottwartal lässt grüßen.
Alex’ Träume von der 1:25 Zeit zerplatzten beim Wendepunkt, nachdem heftige Krämpfe einsetzten, er im folgenden 10 bis 20 Sekunden pro Kilometer verlor und die anvisierte Zeit wohl um mehrere Minuten verfehlte.
Reinholds Träume zerplatzten 3 Meter hinter der Ziellinie, als er erkennen musste, dass er wohl nur wenige Sekunden an der PBZ von 1:23:55 vorbeigeschrammt ist.
Benjamins Träume zerplatzten an der Theke beim Ausschank, als ihm das beorderte Radler verwehrt blieb und Säure der Konzentration 11650 sich an seiner Magenwand zu schaffen machte.

Fazit: Wer den Verkehrsfluss auf der B29 einmal genauer studieren möchte, auf ein hügeliges Geländeprofil steht (fürs Protokoll: man einigte sich auf 150 HD) oder, sollte er jenseits der 1:20 Marke laufen, seinen Wettkampf gerne alleine bestreitet, ist in Schwäbisch Gmünd genau richtig. Zu guter Letzt sei noch gesagt, dass schnell immer relativ ist, insbesondere beim TSS.



 

7. Benjamin Kehrer 1:16:46h
22. Hans-Reinhold Müller 1:24:01h
40. Alex Müller-Wirsam 1:27:34h



 

 
 

 

08.03.2009 Bienwaldmarathon, Kandel

- „Hase“ Reinhold verhilft Petra erneut punktgenau zu einer pers. Bestzeit -

Bericht von Hans-Reinhold Müller

Am Sonntag stand mal wieder in Kandel der Auftakt der Wettkampfsaison mit dem Bienwaldmarathon an, und Reinhold ließ sich von Petra überreden für sie Tempo zu einer möglichen Bestzeit zu machen.

Gesagt getan ging es morgens Richtung Pfalz, mit der Vorgabe die 1:35 auf dem HM zu unterbieten, was einen schön zu kontrollierenden Schnitt von 4:30 bedeutet.

Dort angekommen, bei etwa 6°C und für Kandel wenig Wind, das übliche Prozedere. Unterlagen holen, umziehen, schön lange einlaufen und pünktlich um 10 Uhr ging es auch schon auf die ultraflache, langweilige und fast menschenleere Strecke.

Das Rennen ist eigentlich auch schnell erzählt, die ersten 2 km ließ man sich mit dem Feld mitziehen, um sich dann auf den folgenden sehr windanfälligen 3 km im Pulk zu verstecken und Kraft zu sparen. Danach übernahm Reinhold die Führungsarbeit, und die nächsten 10 km wurden alle zwischen 4:22 und 4:26 absolviert, so das bei km 15 ca. 50 sec. Puffer herausgelaufen waren. Als es von der Bundesstraße wieder in den Wald ging, nahmen sie ein wenig das Tempo raus, denn Petra hatte hier ein kleines Schwächeloch, um dann die letzten 2 km wieder beschleunigen zu können. Dies wurde dann auch getan, und im Ziel wurde die Uhr bei 1:34:45 gestoppt! Aufgabe mal wieder 100% erledigt.

Danach noch diszipliniert 5km auslaufen, denn der lange Lauf war ja ausgefallen. Sorry Denis und Michael, aber nächsten Sonntag bin ich wieder dabei.


Fazit:

Kandel ist nur eine Reise wert, wenn man eine gute Zeit auf flacher Strecke laufen will und mit 30m HD genug hat.

 

 
 

 

08.03.2009 Weibertreulauf, Weinsberg

- Weibertreulauf, kein Lauf für "Profilneurotiker" -

Bericht von Alex Müller-Wirsam

"Unter einem Profilneurotiker versteht man eine Person, die die Befürchtung und die Angst hegt, zu wenig zu gelten und die daraus resultierenden größeren Bemühungen, sich zu profilieren und sich vor anderen auszuzeichnen." hi, hi, hi

Den Alterskampf angesagt, wollte ich jetzt mit über 40 endlich unter 40 laufen. Nach einer starken Ambivalenz in Bezug auf die Auswahl des 10KM-Laufs, den ich für meine Marathonvorbereitung brauche, hielt ich mich dann zuletzt an die Planung mit Jürgen Heubach, den 10er in Weinsberg zu laufen. Obwohl ich wusste, dass dies sicher kein leichter Zehner ist (siehe Titel Bericht), dachte ich mir: "Bin gut drauf, also was machen da 130 Höhenmeter." Frisch gestärkt vom Mittwochstraining /grins/ (Danke an Michi, Karle und Kai) ging ich also an den Start. Die ersten Kilometer verliefen leicht hügelig, was mich dazu überredete nicht alles an Kraft auf den ersten Kilometern zu lassen. Bei KM 4 kam dann ein Anstieg, der es in sich hatte. Denke, ich machte ca. 90 HM auf einem Kilometer, was nicht gerade positive Auswirkungen auf meine Beinkraft hatte. Erst bei KM 5 konnte ich dann meine angepeilte Laufgeschwindigkeit von unter 4 Min wieder aufnehmen. So lief ich also mit der Angst des Zeitverlust im Nacken in Richtung Ziel. Dass ich gegen KM 7/8 dann noch Mitläufer überholte, freute mich doch sehr. Zu meiner Freude erspähte ich dann bei KM 9,75 Jürgen, der leider bereits nach 7 KM beim HM aussteigen musste, da ihm sein Asthmaleiden die Luft zum Atmen nahm. Erna Heubach bestritt den 10er natürlich in Altersklassenbestzeit, und kam dann nach knapp 55 Min auch im Ziel an. Nach einer kleinen Stärkung und der Siegerehrung, fuhren wir dann mehr oder weniger zufrieden gen Süden.

Fakten: Alex 39:23 (AK 2), Erna ....(AK 1)

Höhenmeter 130, Temperatur ca. 8 Grad °C und bewölkt, überwiegend Waldwege oder geteerte Wege



 

 
 

 

07.03.2009 Stettener Volkslauf, Stetten i.R.

- Stettener Volkslauf durch zwei Klimazonen -

Bericht von Michael Merkle

Das außergewöhnlich milde, fast frühlingshafte Wetter veranlasste mich, am Samstagnachmittag beim Stettener Volkslauf über die 10 km-Distanz an den Start zu gehen. Dieser Remstal-Parcour war mir bis dato unbekannt. Er kann jedoch mit knapp 110 Höhenmetern durchaus als profiliert bezeichnet werden.
Zudem stellt dieser 10er den ersten Lauf für den Heart & Sole-Cup 2009 dar.
Kurz vor dem Startschuss um 15.10 Uhr wurde die Meute vom Veranstalter noch kurz vergattert. “Oben im Wald müsst ihr a bissle aufpassen. Dort liegt no Schnee. S´ kann au a bissle rutschig sei. Seht´s dieses Jahr eher als Winter-Crosslauf.”
Diese Worte, so kurz vor dem Startschuss lösten bei mir sofort höchste Alarmbereitschaft aus. Winter-Crosslauf !! So eine Sch…!!! Für einen Formtest im Rahmen meiner Marathonvorbereitung kann ich das doch absolut nicht brauchen. Und überhaupt: Wieso Schnee ? Hier ist doch schönstes Frühlingswetter. Um Gottes Willen, wie weit soll´s denn da hochgehen ? Habe ich unter diesen Bedingungen mit meinen DS-Racern das richtige Schuhwerk ? Ich glaube nein ! Kurzum: Kaum verunsichert und emotional gefestigt nahm ich dann den ersten Kilometer unter die Sohlen. Auf ebenem befestigtem Betonweg lag ich mit 3:42 voll im Plan. Doch bereits zu Beginn des zweiten Kilometers führte die Strecke nicht steil, aber stetig nach oben. Je mehr Höhenmeter erklommen wurden desto mehr verwandelte sich das Frühlingswetter in eine Winterlandschaft. Gekennzeichnet zuerst dadurch, dass kleinere Bäche den jetzt schottrigen Weg herunterschossen und den Untergrund in eine schmierige und matschige Angelegenheit verwandelten. Bereits jetzt konnte kaum mehr ein Schnitt von unter 4 min. gehalten werden. Dieses Drama setzte sich dann soweit fort, dass man sich zum Schluss durch knöcheltiefen Schnee und Schneematsch fortbewegen musste. An schnelles Laufen war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr zu denken. Nur nicht stürzen und sich die Gräten brechen, war die Devise. Der Kilometer-Schnitt versackte dabei in den Bereich von 6 min. Ungefähr bei Kilometer 4,5 neigte sich die Strecke und führte die Läufer vom Winter wieder in den Frühling. Eine gute Endzeit habe ich mir zu diesem Zeitpunkt bereits abgeschminkt. Doch mit einer guten Portion Wut im Bauch rannte ich die letzten fünf Kilometer mit einem 3:30-er Schnitt bis ins Ziel.

Diesen Elan habe ich dann wohl auch soweit mitgenommen, dass ich erst nach dem zweiten Becher lauwarmen Tees meine Uhr zum Stoppen brachte. Nach kurzem Auslaufen trat ich dann auch relativ schnell und ohne eine Blick auf die Ergebnisliste zu werfen, den Heimweg an. Leider wurde ich deshalb auch bei der Siegerehrung vermisst, denn in der AK hat´s mit Platz 3 dennnoch auf´s Treppchen gereicht.

Facts:
39:38 / Gesamt Platz 21 von 225 / AK Platz 3

 

 
 

 

01.03.2009 - Langer Trainingslauf

- Langjoggggg -

Bericht von Alex Müller-Wirsam

Wie jeden Sonntag, machten sich (allerdings heute nur) Petra, Reinhold, Dennis und Alex auf den Weg, um den obligatorischen Lauf für die Marathonvorbereitung zu absolvieren. Was heute anders war, bezog sich auf die Laufplanung, die in drei Runden ausfiel. Die drei Runden, auch bekannt als Galgenbergrunde, startet am Parc und verläuft über Neckarhausen, Neckartailfingen auf den Galgenberg und so parallel zurück zum Parc. Voller Elan und dem Wunsch die 36 KM zu bestreiten, waren sich alle sicher, dass heute nur ein 5:30 Schnitt in Frage kommt. Die erste Runde erwies sich als Kinderspiel, obwohl dann doch eine Steigung von ca. 100 HM fällig war. Auch die Zweite Runde, wer hätts gedacht, war insgesamt eher locker, so dass wir uns, allerdings ohne PETRA, die dann ausstieg, da sie in dieser Woche bereits 110 Km ergattert hatte, auf die Dritte und letzte Runde begaben. Hier war bei schönen Sonnenwetter und einer Außentemperaturen von ca. 10-12 Grad der Anstieg auf die Galgenberghöhe schon etwas anspruchsvoller. Die Beine wurden müder und auch die Herzfrequenz steigerte sich leicht. Dennis und Alex verspürten dann nach ca. 32 Km in den Beinen ein etwas unangenehmes Gefühl der Müdigkeit, was die Gruppe aber nicht daran hinderte mit einer Endbeschleunigung zwischen 4:28 und 4:39min/km den Lauf die Letzten 4 KM zügig zu beenden. Fazit: Drei Runde kann man Laufen, muss aber nicht!

Kurzhinweis: Nachdem Reinhold weder bei 20, noch bei 30, oder gar 35 das Gefühl von Müdigkeit erreichte, bin ich in Zukunft für Dopingprobe, die unangekündigt jeden Mittwoch um 18.30 Uhr erfolgen sollen. Es kann nicht sein, dass so ein Mensch bei KM 34 das Hüpfen anfängt und seinen Mitläufern mit dem Satz: "So das war schon?" auch noch die letzte psychische Reserve aus dem Gehirn formuliert.
 

Fotos siehe unter Bilder