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25.07.10 Training TAR

- Laaaannng und langsssaaammm -

Bericht von Dennis Galac

Alex und Dennis machten sich am Sonntagmorgen um 9.15 Uhr auf den Weg ins Lenninger Tal.
Wo wir eigentlich rechts auf die Alb wollten. Wir entschlossen uns aber auf dem Weg zu bleiben und liefen bis nach Gutenberg.
Dort ging es rechts weg in einen schönen Wanderweg Richtung Gutenbergerhöhle.
Auf halber Höhe kamen wir auf einen Schotterweg der uns wieder zurück nach Oberlenningen führte. Auf dem Radweg gings weiter nach Owen, dort machten wir einen Einkehrschwung in die Traube und füllten die leeren Speicher mit einer kalten Cola wieder auf.
Frisch gestärkt liefen wir dann Richtung Tiefenbachtal und rauf zum Rot-Weiß-Austria Sportplatz. Wir wollten noch den Philosophenweg auslaufen und zurück zum Lettenwäldle.
Als wir am See ankamen und die Beine noch frisch waren entschlossen wir uns die 40km Marke zu knacken und es ging weiter bis zum Neuffener Freibad
wo wir über Balzholz zum Lettenwäldle zurück liefen.

Laufzeit: 03:53:28 Std.
Strecke: 40,4km
Höhe: 645m
 

 
 

 

24.07.10 16. Notzinger Panoramalauf , Notzingen

- wenn aus 10km die Hälfte wird -

Bericht von Kai Haubensack

Nachdem es den ganzen Tag geregnet hatte, wurde passend zum Startschuss des Notzinger Panoramalaufs das Wetter besser. Bei trockenen 15-17°C wurden die Starter Punkt 17:00 Uhr auf die wellige Strecke geschickt. Darunter befanden sich Frank, Peter, Jürgen Herrlinger, Jochen und Kai. Beim 10km Lauf mussten zwei Runden absolviert werden (beim 5km eine). Nachdem ich kurz nach dem Startschuss los schoss wie ein Verrückter, entschied ich mich spontan doch 5km anstatt 10km zu laufen. Bei Jochen fingen die Beine schon bei km 3 an zu streiken und bekam dann in der zweiten Runde eine Minute aufgebrummt (20min:21min). Peter blieb seiner Taktik treu und begann wieder langsam, aber nicht im 4:30-Schnitt wie angekündigt. Auch Frank und Jürgen liefen ein solides Rennen.
Resultate:
Kai 18:46min 1.Platz (1.MJA)
Frank 37:31min 4.Platz (2.M30)
Peter 40:44min 12.Platz (2.M50)
Jochen 40:51min 13.Platz (3.M50)
Jürgen 41:09min 14.Platz (1.M45)
 

 
 

 

18.07.10 Ironman Challenge-Roth, Roth

- Neuer Weltrekord durch Chrissie Wellington beim 9. Challenge In Roth -

Bericht von Karl Fischer

Am 18.07. war es wieder soweit. Der Triathlon in Roth stand auf dem Terminkalender.

Die Vorbereitung für den Triathlon war in diesem Jahr von einem relativ langen Winter, einem verregneten Mai und von nicht allzu vielen Radkilometer geprägt.
Diese hatte ich nun versucht in den letzten Wochen vor dem Triathlon nachzuholen.
Geschwommen bin ich regelmäßig jeweils Dienstag und Donnerstag vor der Arbeit, und beim Lauftraining holte ich mir den letzten Schliff in unserer Laufgruppe Mittwochabends.

Triathlon du kannst kommen.

Nachdem ich die letzten Wochen , zugegeben etwas Angst vor diesem Mega Event hatte, wich diese 2 Tage vor dem Wettkampf und die Freude stand im Vordergrund.
Doch nun der Reihe nach.

Sonntagmorgen 3.30 Uhr, der Wecker klingelt. Um 4.00 Uhr nochmals gut frühstücken ehe wir dann mit dem Auto zum Schwimmstart fuhren.
Punkt 6.00 Uhr fiel dann der Startschuss zur 9. Challenge. Geprägt von Gänsehaut pur ( siehe Link www.challenge-roth.de ) unendlich vielen Zuschauer ( und das bereits morgens um 6.00 Uhr ) starteten die Weltklasseathleten im Kanal. Danach wurde in einem Abstand von jeweils 5 Minuten jeweils 200 Schwimmer in den Kanal geschickt.
Ich selbst war um 6.50 Uhr mit dem Start an der Reihe und musste also lediglich mit 200 Schwimmern im Kanal um eine gute Position kämpfen.
Es dauerte exakt bis zum ersten Wendepunkt als mich die nächste Startgruppe einholte, beim 2. Wendepunkt die übernächste Gruppe und kurz vor dem Ziel schwammen auch noch etliche Schwimmer aus der übernächsten Startgruppe an mir vorbei.
Dennoch war ich mit meiner Schwimmzeit von 1:17:51 mehr als zufrieden.
Die 180 km Radfahren waren von einem sehr starken Gegenwind geprägt. Nun weiß man wirklich nicht was besser ist. 36 Grad wie am letzten Sonntag oder angenehme Temperaturen und Gegenwind.
Wie dem auch sei – für mich lief das Radfahren sehr gut und ich konnte die Strecke in einer Zeit von 5 Std.36 Min und 16 sec beenden.

Als ich jedoch vom Fahrrad stieg hatte ich auf einmal Schmerzen im Rücken – ich hatte zum ersten Mal einen Triathlon Lenker an meinem Fahrrad angebracht und das scheint wohl meinem Rücken nicht gut getan zu haben – zumindest war er es nicht gewohnt diese Position über mehrere Stunden zu halten. aber jammern hilft nichts, schließlich steht ja noch ein Marathon auf dem Programm.
So schleppte ich mich also ins Zelt, wechselte die Radklamotten in Laufklamotten um und begann mit der letzten Disziplin.
Relativ zügig, so nach 3 km, fand ich meinen Laufrythmus und lief bis zu km 21 sehr kontrolliert und hatte eine Zwischenzeit von 1:40 Minuten - km 21 bis km 30 gingen noch einigermaßen, taten aber schon weh.
Von km 30 bis 35 war ich total platt und musste zwischen km 36 und 38 hin und wieder kurz stehen bleiben bzw. gehen. Ab km 38 ging es dann wieder aufwärts und als ich bei km 40 den Marktplatz in Roth erreichte war mir klar ,
das Ding voll durchzulaufen. ( Laufzeit: 3Std 33Min 39 sec. )
Mit einem unbeschreiblichen Gefühl lief ich dann nach 226 km oder genauer gesagt nach 10 Stunden 39 Minuten und 10 Sekunden ins Stadion ein.
Das Stadion bebte förmlich –aber keine Angst nicht wegen mir – es muss schon den ganzen Tag eine Wahnsinns Stimmung gewesen sein, da Chrissie Wellington ihren alten Weltrekord um sage und schreibe 12 Minuten verbesserte
und nach der Veranstaltung offiziell zur „Queen von Roth“ ernannt wurde.
Bei den Männern siegte der Däne Rasmus Henning vor dem neuen deutschen Shootingstar Sebastian Kienle.
Vorjahressieger Michael Göhner aus Reutlingen kam auf Platz 5.

Mit einer grandiosen Finisherparty und einem atemberaubendem Feuerwerk endete dieser sensationelle Event – und ist bereits in meinem Terminkalender für die Jubiläumsveranstaltung am 10. Juli 2011 fest eingeplant.

Randnotizen:

Nachdem ich ca. 10 Minuten benötigte um wieder einigermaßen beieinnander zu sein, kam dann der gemütliche Teil:
Erdinger Alkoholfrei, Finisher-Shirt, Massage, Duschen und ein Buffet, dass es auf keiner anderen Veranstaltung gibt. Zumindest auf keiner, an der ich teil genommen hatte.
Ganz, Ganz dickes Lob an die Veranstalter ( okay , ist ja auch teuer genug )

Z D F:
Gesamtplatz: 761
AK 40: 176
Teilnehmer: 3200 Einzelstarter und 600 Staffeln
 

 
 

 

18.07.10 Training TAR

- TransAlpinRun-Vorbereitung - noch 7 Wochen bis zum Start -

Bericht von Alex Müller-Wirsam

Auch heute sind wie jede Woche Dennis und Alex auf der Strecke zur Vorbereitung. Ziel die Teck und ein paar Kilometer standen heute auf der läuferischen Speisekarte.
Nach dem Start am Lettenwäldle liefen die Beiden in Richtung Owen. In Owen zum Teil auf der Tecklaufstrecke nach oben auf die Burg. Nach einer kurzen Pause ging es dann über die Rückseite der Teck nach Brucken und wieder hoch auf die Alb (Erkenbrechtsweiler). Hier mobilisierten die Beiden noch ein paar Kräfte und so ging es schließlich noch auf die Burg Hohenneuffen und zurück zum Sportplatz. Also ein ZweiBurgenLauf, der es in sich hatte:

3:05 Stunden
31 Km
940 Höhenmeter
 

 
 

 

17.07.10 Reichenbacher Citylauf, Reichenbach

- ansteigende Form... -

Bericht von Peter Schweizer

Beim 10. Reichenbacher Citylauf lief Peter, bei besten Laufbedingungen, mit 39.10min eine neue persönliche Jahresbestzeit.

Wie aus den letzten Rennen gewohnt, ging Peter die 7 Runden ganz gemächlich an, so dass er nach 2 Runden Platz 23 inne hatte. Doch dann lief er konstant jeden Kilometer in 3.42 min und überholte Läufer um Läufer. Kurz vor dem Ziel war er dann auf Platz 8 doch dann lief auf der Zielgeraden ein junger Läufer an Peter vorbei, der absolut sicher eine Runde zu wenig gelaufen war. Das kann sicher passieren (denken wir an Dennis in Oberboihingen ) doch dann muss man zu seinem Fehler stehen. So stand dann auf der Ergebnisliste nun Platz 9 und 2. in der Altersklasse M50. Egal. Peter lief sein bestes Rennen des Jahres und das ist Fakt.
Ins Ziel kamen bei einem sehr guten und etwas welligen Lauf 105 Läufer die eine tolle Laufveranstaltung erlebt hatten.

 

 
 

 

13.07.10 5000m rund ums Jagdhäusle, Frickenhausen

- In der Kürze liegt die Würze -

Bericht von Benjamin Macht

Am vergangenen Dienstag fand wieder der 5000 Meter Lauf rund ums Jagdhäusle statt. Augetragen werden hier die jährlichen Vereinsmeisterschaften des TSV Frickenhausen. Aber auch andere Läufer aus der Region sind bei diesem Wettkampf gerne willkommen. 61 Läuferinnen und Läufer waren gekommen um sich auf der kurzen und schnellen Waldstrecke zu messen. Auch die Läufer vom TSS waren zahlreich vertreten. Lokalmatador & Inhaber des Streckenrekordes (17:01 min.) Michi Gneiting ging ebenso wie Dennis Galac nicht an den Start. Pünktlich um 19:30 Uhr wurden die Athleten bei über 30 Grad auf die Strecke geschickt, die ausschließlich durch den Wald führt.
Von Beginn an liefen Jürgen Kraut und Frank Klass vorne weg und machten den Sieg unter sich aus. Mit etwas Abstand folgten Kai Haubensack und Peter Schweizer, kurz dahinter Jochen Gugel. Jürgen Herrlinger der zwei Tage zuvor beim Zugspitz-Extremberglauf eine super Zeit hingelegt hatte ließ es verständlicher Weise etwas ruhiger angehen. Tanja hatte wie beim Solitudelauf wieder ihren Hasen in Gestalt von Jürgen Heubach dabei. Gemeinsam bestritten sie die 5 Kilometer.
Ich lief diese Distanz zum ersten Mal und wusste vorher nicht wie ich das Rennen angehen sollte. Letztendlich befolgte ich den Rat von Jochen "Lauf einfach Vollgas!" Mit einem 4er Schnitt lief es dann auch ganz gut.
Im Ziel war aber jeder sichtlich froh die Hitzeschlacht hinter sich gebracht zu haben.

Ergebnisse:
1. Jürgen Kraut 18:33 min
2. Frank Klass 18:56 min
3. Kai Haubensack 19:16 min
4. Peter Schweizer 19:21 min
6. Jochen Gugel 19:36 min
9. Benjamin Macht 20:26 min
18. Jürgen Herrlinger 18:36 min
33. Tanja Eipperle 23:09 min
34. Jürgen Heubach 23:10 min

Bestenliste seit 1991

Fotos siehe unter Bilder
 

 
 

 

11.07.10 Zugspitz-Extremberglauf, Ehrwald (A)

- TSSler stürmen die Zugspitze -

Bericht von Dennis Galac

Die Zugspitze ist mit 2962 Meter der höchste Berg Deutschlands direkt an der Grenze zu Österreich.
Am 7.11.2010 startete in Ehrwald der 10. internationale Zugspitz-Extremberglauf.
Vom Team waren dabei: Peter S.; Dennis G.; Alex M.-W. und Jürgen H., die sich momentan auch auf den Transalpin Run vorbereiten und den Lauf als harte Trainingseinheit nutzten.
Der Startschuss fiel pünktlich um 9:15 Uhr und die rund 600 Läufer machten sich auf den weg die Zugspitze zu erklimmen.
Die Fahrstraße führt zur Ehrwalder Alm und man überwindet auf den ersten 5KM rund 500 Höhenmeter.
Vorbei an der Hochfeldern Alm die auf 1732m liegt, nähern wir uns dem Feldernjöchl (2024m) bei dem wir 1000 Höhenmeter überwunden haben.
Am Gatterl wir es dann langsam Alpin und wir überschreiten über einen leichten Klettersteig die Grenze von Österreich nach Deutschland.
Die Querung zur Knorrhütte verlangt viel Aufmerksamkeit da man über Geröll läuft und sich schnell mal den Fuß verknacksen kann.
Ab der Knorrhütte (2052m) geht es dann nur noch Bergauf, 500 Höhenmeter sind zu überwinden, teils über Schneefelder zum Sonnalpin, wo auch das Ziel der Nordic Walkingstrecke ist. Für die Läufer heißt es ab hier noch einmal an der Verpflegung alle Kräfte sammeln und auf dem letzten KM der es mit 400 Höhenmeter so richtig in sich hat. Über Geröll kommt man zum Klettersteig bei dem man mit Händen und Füßen die Felsen erklimmen muss bis man auf der Zugspitze am Ziel angekommen ist.

Eckdaten zur Strecke:
Streckenlänge: 17,94KM
Ziel: 2962m ü.NN
Start: 1020m ü. NN
Höhendifferenz: 2235m

Fazit: Der Zugspitzberglauf ist landschaftlich einer der schönsten und auch anspruchsvollsten Läufe der Alpen.
Leider ist die Organisation bei diesem Event meiner Meinung nach sehr schlecht, denn bei so einem Lauf sollte im Zielbereich und auf der Laufstrecke genügend zu Trinken angeboten werden und zwar für alle Läufer.
Schließlich weiß der Veranstalter ja wie viele Läufer ca. kommen und dem entsprechend kann man das planen!

Dennis Galac: Platz 48 Overall Männer in 2:50:50; AK M20 Platz 6
Jürgen Herrlinger: Platz 110 Overall Männer in 3:03:27; AK M45 Platz 25
Alexander Müller-Wirsam: Platz 201 Overall Männer in 3:25:09; AK M40 Platz 47
Peter Schweizer: Platz 326 Overall Männer in 3:52:14; AK M50 Platz 31
 

 
 

 

04.07.10 Gegen den Wind Halbmarathon, St. Peter-Ording

- Sonne, Strand & Meer -

Bericht von Benjamin Macht

Am letzten Wochenende machten mein Bruder und ich einen Kurzbesuch bei unseren Eltern, die gerade in St. Peter-Ording an der Nordsee Urlaub machten. Da an diesem Wochenende dort der alljährliche Gegen den Wind-Triathlon & Halbmarathon ausgetragen wurde war doppeltes Glück! Nach der Anreise am Freitag gings am Samstag Morgen gleich zum Strand um das Treiben beim Triathlon hautnah mit zu erleben. Mein erster Triathlon den ich live miterleben durfte – wirklich spannend! Bei Temperaturen an die 30 Grad schlugen sich die Athleten wacker. Am Mittag dann noch das tolle Spiel gegen Argentinien und am Abend zog ein Gewitter auf – also perfekte Bedingungen für den anstehenden Halbmarathon. Am nächsten Morgen weckte uns dann wieder die Sonne. Nach dem Frühstück ging's dann mit dem Rad an den Strand um die Startunterlagen abzuholen. Von der nächtlichen Abkühlung spürte man dann um 13:15 Uhr leider nichts mehr, fiel der Startschuss doch genau in der größten Mittagshitze. Vom Start am Sandstrand ging es dann auf die 7 Kilometer lange Runde, welche dreimal zu absolvieren war. Die ersten zweihundert Meter ging's über Sand, bevor es dann von der asphaltierte Deichstrasse in den Dünenwald ging. Trotz der heißen Temperaturen fühlte ich mich gut. Vom welligen Dünenwald ging's es dann wieder circa drei Kilometer über den Deich und über die Strandpromenade, bevor der Rundkurs wieder in einen Dünenwald führte. Anschließend führte die Strecke wieder durch den Sand hinaus auf den Strand und von dort aus wieder in die nächste Runde. Schon nach der ersten Runde lief ich ziemlich allein für mich. Weder die Spitzengruppe noch die Läufer hinter mir sah ich nicht mehr. So konnte ich schlecht einschätzen an welcher Stelle ich mich eigentlich befand. Die ersten beiden 7 Kilometer Runden liefen wirklich optimal. Jeweils in genau 30 Minuten erreichte ich den Wendepunkt am Strand. In der letzten Runde konnte ich das Tempo allerdings nicht mehr ganz halten, so dass ich hier drei Minuten mehr brauchte. Als mir auf der letzten Runde dann ein kleines Mädchen zurief das ich 14. war freute ich mich riesig. Ganz alleine ging es zum letzen Mal raus an den Strand, so dass ich den Zieleinlaufjubel ganz für mich alleine genießen konnte. Sogar zwei Einlaufkinder begleiteten mich links und rechts auf den letzten Metern – ein tolles Gefühl! Im Ziel blieb die Uhr dann bei 01:33:13 stehen. Ein Ergebnis mit dem ich für diese Strecke sehr zufrieden war, zumal ich später erfahren habe, dass ich sogar den dritten Platz in meiner Altersklasse gewonnen hatte – Toll!
Der Gewinner kam in 01:17:08 ins Zeil. Ihm folgten weitere 176 Finisher.

Fazit: ein landschaftlich schöner Lauf in familiärer Atmosphäre.

Fotos siehe unter Bilder
 

 
 

 

04.07.10 Nebelhorn-Berglauf, Oberstdorf

- Schwül-Schwüler-Nebelhorn -

Bericht von Alex Müller-Wirsam

Rechtzeitig um 5.45 Uhr am Sonntagmorgen fuhren Anja und Alex in Richtig Oberstdorf. Die Entscheidung, dass Anja den doch als anspruchsvoll geltenden Berglauf absolvieren möchte, entstand aus einer Frage vor ca. 2 Wochen beim Montagslaufgtreff:
"Alex, welchen Lauf machts Du denn als nächstes? Du, den Nebelhornberglauf. Ach ja, da komm ich mit."
Gesagt, getan! Was sich hier herausstellt, ist die Marke, die ein Mitglied des TSS setzen sollte, um ein "richtiges" Mitglied im Verrücktenlauftreff zu werden. Wer entscheidet sich denn so spontan für einen solchen Lauf????

In Oberstdorf angekommen, erwartete uns in gewohnter Pose am Campingtisch die Familie Schaich, diesmal leider ohne den Nico, der Erkältungsbedingt absagen musste. Dabei war aber Ersatzsohn Dieter, der das Frühstücksambiente sichtlich genoss. Rudolf Pletzer, der leider auch nicht starten konnte, wurde von einer Magen-Darm-Erkrankung belastet. Am Start fand sich dann noch Klaus (Veranstaltungsteam Hohenneuffenberglauf) ein.
Hitzetechnisch war schon besorgniserregend, dass die Läufer erst kurz vor dem Start hinter die Startlinie gingen, da keiner seinen Schattenplatz aufgeben wollte. Der Wettkampf verlief insgesamt sehr schweißtreibend, so dass der überwiegende Anteil der Starter bereits auf den ersten Kilometern größere Schwierigkeiten mit den Laufbedingungen hatte. Frank lief ungewohnt unlocker, musste an einigen Passagen immer wieder gehen, was ihn nachhaltig negativ beeindruckte. Er stellte sich die Frage, wie er so erfolgreich den anstehenden Inferno-Berglauf bestreiten kann, so dass er auch wirklich zufrieden sein kann. Auch Dieter lief ein sicherlich herzrasendes Rennen, so dass er schließlich auf dem Weg der letzten 300 HM von Klaus überholt wurde, der ebenfalls ein hartes Rennen lief, bei dem sich nur das Ankommen im Verlauf des Wettkampfs als Zielformulierung herauskristallisierte. Alex lief einen großen Teil des Wettkampfs mal vor und mal hinter Klaus, konnte dann aber zw. KM 7 und 9 nicht mehr folgen und ließ ihn ziehen. Alex, konnte zwar seine Zielzeit unter 1:30 nicht erreichen, freute sich aber schließlich um eine Verbesserung seiner Bestzeit um mehr als 4 Min.. Anja, die als 4. Frau in der Altersklasse finishte, lief ihren ersten Nebelhornberglauf, für den sie sich ja sehr kurzfristig entschieden hatte (Respekt hierfür!!!), in einer sehr guten Debütantinnenzeit von 1:46:02, was sie sichtlich freute. Dietmar, der Routinier unter den Nebelhornlern, lief in gewohnter Manier ein solides Rennen und verbesserte seine Vorjahreszeit um ein paar Minuten.

Fakten: Heiß, heiß, heiß
steil, steil, steil
schön, schön, schön
hoch, hoch, hoch

Fotos siehe unter Bilder
 

 
 

 

01.07.10 Alfred Kleefeldt-Gedächtnislauf, Wendlingen

- 4 Läufer des Teams unter den besten 6 beim Kleefeldlauf -

Bericht von Peter Schweizer

Beim 13. Alfred Kleefeldt-Lauf gab es auf der sehr schlecht zu laufenden Volkslaufstrecke über 6.300 Meter gute Ergebnisse des Team Sport Schweizer

Platz 1 ging an Michael Schäfer von der LG Neckar/Erms mit einer Zeit von 21.19min. Unser Dennis, der vom Vortag durch seine lange Trainingseinheit noch müde war, belegte den 2. Platz im Gesamteinlauf und wurde 1. in der Männerklasse mit 22.22 min.
Karl Fischer kam mit dem Rad zum Kleefeldt-Lauf, hat sich dann noch Schuhe bei Peter ausgeliehen und lief dann gleichmäßig seine 3 Runden herunter. Platz 4 unter den ca. 50 Finishern mit einer Zeit von 23.33.min.
Peter, der 5. im Gesamteinlauf wurde und Sieger in der Seniorenklasse M45, lief als letzter über die Startlinie und jede Runde schneller. Am Ende der 2. Runde
war er dann an Jochen Gugel bis auf 50 Meter dran und 400 Meter in der 3. Runde dann an Jochen vorbei. Fast reichte es noch auf Karl Fischer aufzuschließen. Jochen wurde dann noch 6. (Gesamt) und 2. der Altersklasse M45.
Die Streckenführung war in diesem Jahr sicher die Schlechteste in den letzen 13 Jahren. Über ein so unebenes Gelände mit Gräben, die mit Bretter abgedeckt sind kann man keine Volkslaufstrecke machen. Die Sportanlage im Wendlinger Speck ist sehr schön gelegen und es ist sicher möglich eine schöne Strecke zu finden. Ein Lob muss man doch aussprechen denn die Siegerehrung und die tollen Preise für die Klassenbesten sind in Wendlingen dank Olga Kaiser immer sehr gut. Dank des sehr warmen Wetters konnte man noch lange auf der tollen Sportanlage in Wendlingen verweilen und den tollen Abend ausklingen lassen.

Fotos siehe unter Bilder