Berichte

aktuelles Jahr - 2011 - 2010 - 2009 -2008 - 2007 - 2006 - 2005

Januar - Februar - März - April - Mai - Juni - Juli - August - September - Oktober - November - Dezember

 

 


20
10
 

 
 

 

23.05.10 Gebirgstälerlauf, Oberstdorf

- Großartiges Landschaftserlebnis getrübt durch Sturzpech -

Bericht von Frank Klass

Der Gebirgstäler Halbmarathon in Oberstdorf ist ein Landschaftslauf par excellence. Start und Ziel ist im Kurpark inmitten von Oberstdorf. Der Streckenverlauf über 21,1km und ca. 520 Höhenmeter führt jedoch sehr schnell hinaus in die wunderschöne Bergwelt und verläuft auf Wanderwegen über Wiesen und Waldboden und teilweise auf Asphalt. Im ersten Teil geht es durch das Trettachtal wellig bergauf bevor nach 9,5km der Wendepunkt nach Spielmannsau erreicht wird. Danach führt die Strecke über einen ca. 2km langen Wald-Wurzel-Weg wo es schon mal eng werden kann zwischen Läufern, Wanderern und Mountainbiker(!) und bei dem die letzten 500m steil bergab gehen. Weitere 3,5km auf einem breiten Weg geht es zurück in Richtung Oberstdorf, bevor die Streckenführung ins Oytal abbiegt. Es folgt ein sehr schöner Abschnitt am rauschenden Gebirgsbach entlang bergauf, bevor bei KM 17 die letzte Getränkestation erreicht wird. Auf einem asphaltierten Weg mit tollen Ausblicken geht es Richtung Skiarena. Nach einem Steilstück bergab geht es auf den letzten Kilometer und unter dem Jubel der Zuschauer ins Ziel. Trotz der intensiven Regenfälle der vergangenen Wochen war die Strecke in einem guten Zustand.

Für das Team Sport Schweizer gingen Nico Schaich und Frank Klass verstärkt durch Bettina Pletzer und Dietmar Schaich an den Start, wodurch eine Teilnahme an der Mannschaftswertung (3 Männer + 1 Frau) möglich war. Eine Besonderheit ist der Frauenstart 15min bevor die Männer auf die Verfolgung geschickt werden. Die Kleiderfrage stellte sich aufgrund der sonnig warmen Verhältnisse nicht, jedoch war es nach der langen Kälte- und Nässeperiode der vergangenen Wochen ungewohnt bei Temperaturen von deutlich über der 20 Grad Marke zu laufen.
Frank Klass erreichte das Ziel in 1:27:24 auf Platz 34 im Gesamteinlauf und Platz 4 der M30 und zeigte sich grundsätzlich zufrieden: „Ich hatte zwar auf eine etwas bessere Zeit gehofft, aber unterwegs ging es mir eigentlich prima und ich konnte den Lauf genießen.“ Nico Schaich, der 6. der M 20 wurde und auf Gesamtplatz 47 landete, später im Ziel: „Ich sehnte mich nach jeder Getränkestation und war unterwegs richtig ausgetrocknet. Bin unter den Umständen aber zufrieden mit meiner Zeit von 1:30:29“
Dietmar Schaich war im Ziel enttäuscht und unterwegs nahe dran aufzugeben. Kann sein, dass es an den warmen Temperaturen oder einer leichten Erkältung lag. Ein Schaich gibt aber nicht so schnell auf und somit erreichte er das Ziel in 1:50:29 als 35. der M50.
Großes Pech hatte Bettina Pletzer, deren Mann Rudolf in der Woche zuvor trotz Sturz bei der Berglauf EM Platz 3 erreichte. Auf dem Wurzelweg stürzte sie so schwer und unglücklich, dass sie blutüberströmt ins Krankenhaus gebracht werden musste. Da die Operation an der rechten Hand in Oberstdorf nicht durchgeführt werden konnte, fuhr Fam. Pletzer direkt nach Tübingen. Auf diesem Weg gute Besserung!!! Sieger des 11. Gebirgstäler Halbmarathons wurde Andreas Sterzinger in 1:14:30.

Fazit:
Oberstdorf ist immer eine Reise wert. Das Wetter hat super mitgespielt und uns ein tolles Lauferlebnis beschert. Bedauerlicherweise mit unglücklichem Ausgang für Bettina Pletzer.


Frank: Platz 34 AK 4. Zeit: 1:27:24
Nico: Platz 47 AK 6. Zeit: 1:30:29
Dietmar: Platz 244 AK 35. Zeit: 1:50:29

Fotos siehe unter Bilder

 

 
 

 

16.05.10 Trollinger Marathon, Heilbronn

- Jübiläums Trolli -

Bericht von Karl Fischer

Zum 10.mal fand am Sonntag, den 16.05., der Trollinger Marathon in Heilbronn statt.

Mit 7782 Teilnehmern ( davon ca. 5000 Läufer beim Halbmarathon ) verzeichnete der „Trolli“ einen neuen Teilnehmer- und Streckenrekord.
Siegerzeit Marathon: 2Std 28Minuten Halbmarathon: 1Stunde und 11 Minuten.

Aber hierüber braucht man sich auch nicht wundern : tolle, wenn auch doch anspruchsvolle Strecke, sensationelles Publikum an der Strecke, wunderschöne und abwechslungsreiche 21,1 Km, eine Verpflegung im Ziel die keine Wünsche offen lässt – Läuferherz was willst du mehr.

Nach 72 Stunden Regen war es am Sonntagmorgen endlich mal wieder trocken.
Beim Startschuss um 10.20 Uhr zeigte das Thermometer 10 Grad an - nahezu optimale Laufbedingungen – wenn nicht der zum Teil starker Gegenwind gewesen wäre.

Leider waren von unserem Team nur Ich und Jürgen Herrlinger mit von der Partie – ich schwärme zwar jedes Jahr von dem Lauf aber irgendwie hält sich die Resonanz im TSS Team für diesen wunderschönen Lauf doch sehr bedeckt.
Wir beide sollten aber unser Kommen auf keinen Fall bereuen.

Gleich am Start traf ich Rüdiger Teufel. Auf die Frage was er laufen will, antwortete er 1:22 – Upps dachte ich ziemlich schnell - ich fragte ihn ob wir gemeinsam mit einem 4er Schnitt anlaufen könnten – doch das sei ihm zu langsam – also versuchte ich, so lange wie möglich an ihm dran zu bleiben, was mir auch bis km 9 ( 35:30 ) glänzend gelang.

Dann kam der lange Anstieg, ich musste abreißen lassen und verlor auf Rüdiger Meter um Meter - oben am Berg war ich ziemlich platt –konnte mich aber wieder relativ gut erholen.
Rüdiger hatte ich dann auch bald wieder in Sichtweite und bei km 15 konnte ich das Loch zulaufen was mich aber einige Körner gekostet hatte.
Nach dem Motto : Flucht nach vorne und nach einen Windschatten suchen.
Gemeinsam sind wir dann die letzten 6 km in einem super angenehm flotten Tempo gelaufen, so dass wir beide noch unter der von Rüdiger angekündigten Zeit von 1:22 blieben –
Rüdiger Vielen Dank für das Ziehen – und sorry für mein Windschatten laufen aber ich kam einfach nicht an Dir vorbei. Du warst zu stark.

Im Ziel traf ich dann einen überglücklichen Jürgen Herrlinger, der nicht so recht wusste was er drauf hat , da er doch die letzten paar Wochen aus privaten Gründen nicht so trainieren konnte wie er es sich vorgestellt hatte und wie wir es eigentlich von ihm auch gewöhnt sind.

Die Uhr blieb bei 1:33:38 stehen, was für Jürgen den Gesamtplatz 222 (AK 32 ) bedeutete

 

 
 

 

15.05.10 Kandel-Berglauf, Waldkirch

- Die TSS Bergziegen im Nebel -

Bericht von Frank Klass

Der Kandel-Berglauf ist ein Berglauf-Klassiker und in 2010 bereits in der 29. Auflage durchgeführt. Manche bezeichnen ihn auch als Mekka des deutschen Berglaufsports. Die Teilnehmerzahlen und Siegerlisten sprechen sicher dafür. Die Leistungsdichte ist hoch und viele bekannte Namen der Berglaufszene sind beim Kandel-Berglauf am Start. Die Strecke verläuft komplett auf Asphalt und führt die Kandel-Fahrstraße hoch. Die nackten Zahlen: 12,2km mit 940 Höhenmetern; Temperatur am Start: 10°C und im Ziel geschätzte 3-4°C

Die Bergziegen Fraktion des TSS mit unserem Fahrer Alex, Dennis, Benjamin K. und mir machte sich also auf den Weg nach Waldkirch. Nur welches Waldkirch eigentlich? Tja das Navi-Zeitalter hat auch so seine Tücken und wenn man den falschen Zielort eingibt, kann einem auch das beste Navi nicht viel helfen. Aber trotz leichtem Umweg, toller Fahrt durch Regen und Nebel und den schönen Schwarzwald kamen wir noch rechtzeitig im richtigen Waldkirch an und konnten entspannt warmlaufen und uns zum Start auf dem Marktplatz versammeln. Im Vorfeld gab es unterschiedliche Ziele unserer einzelnen Kandel-Bezwinger: Dennis wollte seine Bestzeit verbessern und schneller sein als Benjamin, der die Stundenmarke knacken wollte. Alex als Neuling wollte mal schauen was so geht und ich wollte einfach mal wieder am Kandel-Berglauf teilnehmen und schauen was dabei rauskommt.
Vom Start weg gab Benjamin gleich mächtig Gas und mischte sich unter die stark vertretene Team Salomon Fraktion. „Ich lauf gleich von Anfang an Vollgas und am Ende schau ich mal was dabei rauskommt.“ Die schnellsten Läufer waren dann doch ne andere Liga und er musste schon bald einige ziehen lassen. Am Ende reichte es noch zu Platz 31. Dennis lief größtenteils zusammen mit Britta Müller, die ich in der Vorwoche teilweise um den Schluchsee begleitet hatte. Seine Taktik war „Am Anfang noch etwas ruhiger angehen und schauen was am Schluss noch geht.“ Am Ende ging noch ein bisschen was, aber das ursprüngliche Ziel die 1:03 deutlich zu verbessern hat leider nicht funktioniert. Trotzdem beendete er den Kampf durch den Nebel als 43. Ich sah Dennis auf der ersten Hälfte vor mir, jedoch vergrößerte sich der Abstand kontinuierlich. Das Tempo konnte ich keinesfalls mitgehen und versuchte stattdessen einigermaßen an Ellen Clemens dran zu bleiben. Auf der ersten Hälfte überholte mich immer mal wieder ein vereinzelter Läufer und ich hatte kein so ein gutes Gefühl. Dann aber wurde es besser. Ab Kilometer 7 bekam ich die „zweite Luft“ und konnte im Schlussteil sogar noch ein paar Läufer überholen. Der letzte Kilometer war aber echt hart. Im dichten Nebel betrug die Sicht maximal noch 20 Meter und als es heller wurde, dachte ich „jetzt sind wir oben“ aber Pustekuchen es waren noch einige hundert Meter bis zur Ziellinie. Dann schnell Kleiderbeutel suchen und was warmes anziehen, da die Temperatur sicher nicht viel über der Nullgradmarke lag. Alex kam dann auch bald und wir stellten uns noch zum Kandel-Berglauf-Bezwinger-Foto auf. Auch Alex war mit seinem Lauf sehr zufrieden. Konnte er doch den von Beginn an anvisierten Mitläufer noch im Schlussteil überholen. „Ich bin ganz zufrieden mit dem Lauf. War es doch eine Premiere für mich hier“. Nach der 45minütigen Busfahrt zurück nach Waldkirch und der Dusche schauten wir noch kurz auf die Ergebnisliste bevor wir die Heimreise antraten. Am Ende reichte es uns sogar noch in der Mannschaftswertung auf den 5. Platz hinter den „übermächtigen“ Schwarzwäldern.
 


Benjamin: Platz 31 AK 3. Zeit: 1:01:20
Dennis: Platz 43 AK 6. Zeit: 1:03:17
Frank: Platz 59 AK 9. Zeit: 1:05:18
Alex: Platz 109 AK 11. Zeit: 1:10:31

Fotos siehe unter Bilder

 

 
 

 

09.05.10 Int. Schluchseelauf, Schluchsee

- Toller Landschaftslauf um den Schluchsee -

Bericht von Frank Klass

Bereits vor Jahren hatte Dietmar schon von dem Schluchseelauf geschwärmt, bei dem alles passt. Tolle Strecke, tolle Organisation. Das musste ich mir natürlich mal selbst genauer anschauen und mir ein Bild davon machen.
So ging es also am Sonntag morgen um 6:15 Uhr in Frickenhausen los in Richtung Schwarzwald. Dirk hatte sich dankenswerterweise bereit erklärt zu fahren. Unterstützt durch die Geheimtipps von Reinhard Wetzel, der schon zigmal beim Schluchseelauf dabei war, wurde das Navi öfters ignoriert oder ausgetrickst und wir kamen zeitig an. Kühl und regnerisch war es, aber wir gaben die Hoffnung auf gute Bedingungen unterwegs noch nicht auf. Wir sollten nicht enttäuscht werden. Das Wetter spielte absolut mit. Trocken, fast kein Wind und teilweise sogar sonnig. „Der Wettergott muss ein Schluchseeläufer sein“, so der Start/Ziel Sprecher. Wir, das waren vom TSS: Alex, Dirk, Frank, Kai und Nico.
Der Start erfolgt aufgrund der großen Zahl an Teilnehmern in 2 Startfeldern (10:10Uhr und 10:50Uhr) und innerhalb von diesen Startfeldern wird in Zeitblöcken mit 2min Abstand gestartet. Grund ist die bereits von Beginn an schmale Strecke (Waldweg), die nicht mehr Teilnehmer verkraften würde. Grundsätzlich eine sehr sinnvolle Idee, aber leider gibt es wie überall immer Leute, die sich überschätzen, bzw. nicht lesen können. Wir gruppierten uns richtig ein und standen also alle im 1. Zeitblock. Nach dem Start fühlte ich mich kurz an den Köln HM erinnert, als ich auch anfangs im Pulk stecken blieb. Da stolpern da Läufer vor dir her, die mit Sicherheit 15-20min länger brauchen, aber was soll`s dachte ich mir, das gibt sich. Nach 1,5km ging mir ein Schnürsenkel auf, was mir auch schon jahrelang nicht mehr passiert ist und ich musste kurz anhalten. Aber auch da sah ich noch keine anderen TSSler. Schnell weiter und versuchen wieder zu Britta Müller aufschließen, die letztes Jahr gewonnen hatte und sich zu der Zeit auf Platz 2 bei den Frauen befand. Nach 5km kommt ein ca. 2km leichter Anstieg, bevor es wieder 2km abwärts auf Seehöhe geht. „Da bin ich bis auf 100m an dich herangekommen, musste aber dann kurz zum Trinken anhalten und dann warst du weg“ meinte Nico später im Ziel. Bei Halbzeit zog wieder Britta Müller an mir vorbei, nachdem ich sie zwischenzeitlich überholt hatte. Ich versuchte an ihr dran zu bleiben, bzw. sie an mir. Die 2. Hälfte hat zwar keinen längeren Anstieg, jedoch geht es auf den letzten Kilometern auf einem schönen schmalen Uferweg entlang, der jedoch immer mal wieder leicht ansteigt und abfällt. Die 15km Marke passierte ich bei knapp über 60min und peilte somit weiter die 1:15Std an. Die letzten Kilometer waren jedoch echt hart. Mein Akku war leer und immer wieder zog ein Läufer an mir vorbei. Als es dann bei Km 17 gefühlte 50Höhenmeter hoch ging (tatsächlich waren es wohl nur 10m) war ich k.o. Aber das Ziel war nicht mehr fern. Mein Schlussspurt im Zielanstieg war leider vergeblich, da der Läufer trotzdem vor mir in der Ergebnisliste platziert wurde. Ich schaffte aber noch die Punktlandung auf bzw. knapp unter 1:15 Std. Platt aber froh nahm ich meine Finishermedaille in Empfang und sah dann auch schon wenig später Nico. Bei Rivella und Wasser dauerte es nicht lange bis auch Alex, Kai und Dirk eintrafen. Alle waren sich einig, dass die Strecke schön aber nicht leicht war. Noch schnell ein Bildchen machen und dann ging es ins Duschzelt.
Sieger wurde übrigens Matthias Körner von der SC DHfK Leipzig in 1:03:08 – Respekt!!
Später streckten wir unsere müden Glieder vor dem Wohnmobil der Familie Schaich aus und ließen uns den Kuchen von Rita schmecken (Vielen Dank an Rita und Dietmar) bevor es dann auf den Heimweg ging.

Fazit: Dem Lob von Dietmar kann ich mich anschließen. Der Lauf ist wirklich gut organisiert. Die Strecke ist gut gekennzeichnet und gesichert und wirklich ein schöner Lauf. Das Teilnehmerfeld ist gut besetzt und es gibt eigentlich keine große Lücken. Der Startbereich und die Halle platzen aber bei dem Ansturm wirklich fast aus allen Nähten, was jedoch bei ca. 3500 Teilnehmern (im Ziel) nicht verwundert. Die Ergebnisse könnten noch etwas schneller ausgehängt werden aber dies ist wirklich nur ein klitzekleiner Mangel, der das Gesamterlebnis sicher nicht trübt.

Frank: Platz 76 AK 9. Zeit: 1:14:56
Nico: Platz 83 AK 18. Zeit: 1:15:36
Alex: Platz 194 AK 31. Zeit: 1:20:11
Kai: Platz 218 AK 13. Zeit: 1:20:48
Dirk: Platz 256 AK 28. Zeit: 1:22:26

 

 
 

 

09.05.10 Int. Schluchseelauf, Schluchsee

- Pack die Badehose ein, hätte nicht gepasst!!!
Oder, man kann auch um den See herum laufen... -

Bericht von Alex Müller-Wirsam

Wie schon von langer Hand geplant, wollten sich einige Mitglieder des TSS-Team am Sonntag, 9.5. mit den BESTEN der dortigen Seeläufer messen. Einige reisten bereits am Samstag an, um den Wellnessanteil dieser Region zu testen, andere wiederum taten sich die Gewalttour an, die in den frühen Morgenstunde startete. Es trafen sich also Kai (mit Vater), Dirk (mit Begleitung), Nico (mit Familie), Frank und Alex bei morgendlichen 6 Grad C am schönen Schluchsee. Bereits vor dem Start riss der Himmel auf, dass die Athleten ordentlich in der Sonne standen, und sich noch einmal Gedanken machten, ob ihre Fastwinterkleidung nicht doch zu warm ist. Pünktlich um 10:10 fiel der Startschuss. Bereits nach einigen Meter zerteilte sich das TSS-Läuferfeld in 3 Kleingruppen: Nico und Frank, Dirk und Kai, Alex und seine Stützstrümpfe. Im Verlauf des Rennens liefen Frank und Nico wohl ein ähnliches Niveau, was sich dann auch in ordentlichen Zeiten zeigen sollte. Dirk und Kai liefen einige Kilometer in einem wohl vernünftigen Tempo miteinander in die Steigung, die den Lauf einläuten sollte. Bei KM 6 zeigte Dirk dann seine Bergstärke und zog etwas an. Kai lief also klug weiter, um seine Kräfte nicht am Berg zu lassen. Leider waren die letzten Wettkämpfe, die auch Bestzeiten zur Folge hatten wohl doch etwas Kräftezehrend, so dass Kai nicht so ganz an das derzeitige Niveau heran laufen konnte. Dirk, der schon vor dem Start erklärte, er wäre nicht wirklich suuperfit, musste sich schließlich dann eine kleinere Schwäche erlauben und das Gas etwas heraus nehmen.
Alex, der ja der zukünftige Berglaufweltmeister sein will, sah diesen Lauf als Einstieg in alle Läufe oberhalb 800 Hm. Er wollte eigentlich unter 1:20 bleiben, was ihm leider nicht gelang (1:20:14). Viel wichtiger war aber die "neue Rennplanung", die er beim Laufmeister Peter abgeschaut hat: Langsam beginnen, um später noch andre Läufer zu überholen. Das er Dirk und Kai überholen sollte, tat ihm dann doch etwas Leid.

Insgesamt kein einfacher Lauf, der durch Flachheit besticht. Landschaftlich reizvoll, ist diese Schwarzwälder Megaveranstaltung (über 5000 Teilnehmer) recht ordentlich organisiert und als schöner Frühjahrslauf immer eine Reise wert.
 

 

 
 

 

01.05.10 Waldmeisterlauf, Warmbronn

 - Gute Bedingungen für die Waldmeister -

Bericht von Frank Klass

Der Waldmeisterlauf in Warmbronn ist ein schöner Lauf durch die grünen Wälder um Warmbronn. Neben Schüler und Fitnessläufen startet um 18:00 Uhr der Waldmeisterlauf über 10km, zuvor wurde dieses Jahr erstmalig ein Halbmarathon gestartet.
Vom Team Sport Schweizer starteten Jürgen H. und ich. Leider haben wir uns vor, während und nach dem Lauf nicht gesehen.
Die Strecke führt aus dem Stadion bergab und verläuft dann die nächsten Kilometer wellig und tendenziell ansteigend. Nach ca. 6 Kilometer geht es bergab in Richtung der Ortschaft Warmbronn. An Erholung ist aber auch da nicht zu denken, will man keinen Boden gegenüber den Mitläufern verlieren. Aus dem Ort heraus geht es noch knapp 2 km ansteigend bis ins Ziel im Stadion.
Bei ca. 15°C und leichtem Nieselregen waren die Bedingungen für die Läufer sehr gut. Die Helfer und Zuschauer mussten jedoch umso länger im Regen aushalten und hätten sich sicherlich andere Bedingungen gewünscht.
Vom Gefühl her lief es bei mir vom Start an ganz gut. Bei der Hälfte der Strecke zeigte meine Uhr ca. 19:20min an. Im Ziel blieb die Uhr für mich bei 37:31min stehen, was Platz 14 (AK 2.) bedeutete. Jürgen erreichte als 69. Ziel in 43:03min