Berichte

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31.10.10 Himmelbjergløbet, Himmelbjerg (DK)

- "Käppele-Ersatz" der sich nicht verstecken muss -

Bericht von Benjamin Holder

Mit dem Bericht von 2009 ist eigentlich alles über den Himmelbjerglauf gesagt: Im Herbst bieten die Wälder und Seen bei Silkeborg ein besonderes Naturerlebnis! Ich habe mich wieder für die längere 15,1 km Streckenvariante angemeldet, bei der ein großer Teil auf Waldboden verläuft. Dieses Jahr waren im Vergleich zu 2009 die Wetter- und Bodenverhältnisse besser. Der Untergrund im Wald war wohl für Dänemark im Oktober optimal - man konnte die matschigen Stellen meistens umlaufen. Dadurch konnte ich meine Zeit trotz gefühlt schlechterer Form leicht verbessern (58:14 min, Gesamt 5., AK 1.). Die Bilder zeigen mich beim Schlussanstieg auf den Himmelberg und (soweit es die Bildqualität zulässt) die tolle Aussicht, die man oben genießen kann! Sieger wurde souverän Mikkel Kleis in 53:06 min, der beim Berlin Marathon 2010 immerhin 2:19 h gelaufen ist.

Fotos siehe unter Bilder
 

 
 

 

23.10.10 Rechberglauf, Schwäbisch-Gmünd

- Herbstlicher Landschaftslauf über die Kaiserberge -

Bericht von Frank Klass

Am Samstag 23.10.10 fand in Schwäbisch Gmünd im Rahmen des 20. Schwäbische Alb Marathon eine erneute Auflage des Rechberglauf statt. Nachdem ich im Vorjahr verletzungsbedingt nicht starten konnte, hatte ich für dieses Jahr einen kostenlosen Startplatz bekommen – nette Geste des Veranstalters.
Eine Stunde vor dem Start zeigte das Thermometer frostige –1 Grad. Um 10:00 Uhr wurden dann die ca. 900 Teilnehmer des 25km und 50km Laufs auf die Strecke geschickt. Die ersten 6km sind überwiegend flach, bevor es Richtung Wäscherschloss leicht bergauf geht. Mittlerweile zeigte sich auch die Sonne und bescherte ganz angenehme Laufbedingungen. Das erste Mal richtig zur Sache geht es im Anstieg auf den Hohenstaufen. Dort wird gewendet und weiter geht’s steil bergab. Hier bekam ich ziemlich Seitenstechen und hatte die nächsten 1-2 km damit zu kämpfen. Ich hatte meistens ca. 100m vor mir einen Läufer in Sicht, ansonsten war es zu diesem Zeitpunkt ein einsames Rennen. Dann endlich biegt die Strecke auf den letzten Kilometer mit ca. 170 Höhenmeter hinauf auf den Rechberg ab. Traditionell steht hier eine große Gruppe Guggenmusiker und feuert die Läufer lautstark an. Der Weg wird immer steiler und die Anzahl der Zuschauer nimmt zu. Ich bin platt und werde von der schnellsten Frau (!) des 50km Laufs eingeholt. Mit einer Zeit von 1:52:36 werde ich als 7. des Rechberglaufs und 1. der AK 30 gewertet.
Der Sieger Bruno Schumi benötigte 1:39:42.

Die Bedingungen waren wirklich gut. Angenehmes kühles aber sonniges Herbstwetter und eine tolle Landschaft. Der Lauf mit seinen 780 Höhenmetern ist zwar alles andere als ein lockerer Herbstspaziergang aber wirklich zu empfehlen.

 

 
 

 

17.10.10 TUI Marathon, Palma de Mallorca (ES)

- Es gibt nur ein Gas = VOLLGAS -

Bericht von Karl Fischer

Unter diesem Motto unseres Sponsors Peter Wackel (gleichzeitig sein neues Partylied) starteten Karle Fischer und Jürgen Herrlinger beim TUI Halbmarathon in Palma auf Mallorca für das Team Wackel-Champions.
Nach der Anreise am Samstagmorgen holten wir unsere Startunterlagen bei herrlichem Sonnenschein nachmittags in Palma direkt bei der Kathedrale ab.
Anschließend trafen wir uns mit unseren anderen Teammitgliedern (47) zum einkleiden bei der Pastaparty. Dann lockte uns die Altstadt von Palma für einen kleinen Bummel und gleichzeitiger Besichtigung eines Teils der Laufstrecke

Am Sonntagmorgen ging es um 7 Uhr mit dem Bus nach Palma.
Bei bedecktem Himmel und ca.18 Grad wurden alle Läufer und Läuferinnen des 10 km/ Halb-/ Marathon pünktlich um 9 Uhr auf die Strecke geschickt.
Die ersten 10 km werden am Meer entlang im Hafenbereich absolviert (absolut flach und schnell), dann geht es in die Altstadt mit einigen auf und abs, zum Teil engen Kurven bis man wieder bei Km 20 am Meer den letzten schnellen Km laufen kann und die Kathedrale und das Ziel vor Augen hat.
Karle Fischer plagte sich seit 1 Woche mit einer Oberschenkelverletzung herum, begann sein Rennen trotzdem recht flott (10 km 37.55) und finishte in 1.22.56h (Ges.47/AK 6). Jürgen Herrlinger wusste nach seinem Trans-Alpin-Run nicht so recht wo er steht, begann sein Rennen trotzdem offensiv (10 km 39.47) musste bei Km 12-14 sein Anfangstempo drosseln und nahm dann die restlichen Kilometer wieder Fahrt auf um mit neuer persönlicher Bestzeit 1.26.19h zu finishen (Ges.77/AK 12)
Das Wackel-Champion Team mit Melanie Dietl, Claudia Haas, Karle Fischer und Jürgen Herrlinger belegte einen hervorragenden 2 Platz mit der Mannschaft.
Dieser 2 Platz wurde im Bierkönig und anschließend im Oberbayern bis tief in die Nacht gebührend gefeiert (siehe Pressemitteilung)
Nach 4 anstrengenden Tagen bei schönem Badewetter landeten wir wieder wohlbehalten in Stuttgart.
 
Fotos siehe unter Bilder
 

 
 

 

03.10.10 Dreiländer-Marathon (HM), Bregenz (A)

- Goldener Oktober am Bodensee -

Bericht von Benjamin Macht

Am Tag der Deutschen Einheit ging es für einige laufhungrige des TSS nach Lindau zum Dreiländer-Marathon. Anja und Alex gingen beim Marathon, Karle, Dirk, Kai und ich waren für die Halbmarathondistanz gemeldet.
Bei strahlendem, für manche Läufer fast zu warmem Herbstwetter ging es vom Lindauer Hafen auf die Strecke durch die drei Länder.
Pünktlich um 11.11 Uhr schickten die Lindauer Oberbürgermeisterin Petra Seidl und der Bürgermeister der Stadt Marathon, Spyridon Zagaris, die Teilnehmer auf ihren Weg. Die Strecke des "Marathon der drei Länder" beginnt auf der Insel in Lindau und führt am Bodensee entlang von Lochau, Bregenz, Hard, Fußach und Höchst in die Schweiz nach St. Margrethen. Von dort geht es retour nach Bregenz. Dort führt die Strecke durch das Kloster Mehrerau. Zieleinlauf ist im Stadion in Bregenz.
Die Halbmarathondistanz teilt sich bei Kilometer 16 und führt über eine Schleife ebenfalls ins Bregenzer Stadion.

Die TSS-Halbmarathonis durften im ersten Startblock hinter den Eliteläufern starten und hatten sich einiges vorgenommen. Karle wollte "einen raushauen" und Dirk ebenfalls schaun was nach einer Woche Messealltag möglich ist. Kai wollte mich unterstützen endlich die 1:30 Stundenmarke zu knacken. Vom Start weg lief ich also mit meinem persönlichen Pacemaker Kai, der ein hervorragendes gleichmäßiges Tempo hielt und wir bis Kilometer elf voll im Zeitplan lagen. Da bekam Kai einen Hungerast und musste sich etwas zurückfallen lassen. Von da ab versuchte ich es auf eigene Faust. Leider konnte ich das Tempo der ersten Hälfte nicht halten. Im Ziel hatte es dann mit einer 1:31:25 zur persönlichen Bestzeit gereicht und meinem großen Ziel - der 1:30 Stunden - wieder etwas näher gekommen. Nette Begebenheit am Rand: Als Feuerwehrmann belegte ich in der "Blaulichtwertung" (Eine Zusatzwertung für Mitglieder von Feuerwehren, Polizei und Rettungsdiensten) den zweiten Platz. Schneller war nur noch ein österreichischer Kamerad. Kai finishte mit 1:31:40.
Karle hielt sein Wort und lief mit 1:21:09 seine neue persönliche Bestzeit. Dirk hatte seine Messewoche gut weggesteckt. Für ihn blieb die Uhr bei 1:27:15 stehen.

Unsere Marathonis Anja und Alex verfolgten ganz andere Ziele. Alex wollte sich nach dem Transalpin an einen Marathon versuchen und Anja wollte die 3:15 Stunden angehen. Dass die Beine doch noch etwas schwer von den über 13.000 Höhenmetern waren merkte Alex dann bei Kilometer 16. Hier entschied er sich aus dem Rennen auszusteigen. Anja schlug sich wacker, konnte aber ihre Wunschzeit nicht ganz erreichen. Sie kam mit einer Zeit von 3:28:51 ins Ziel.

Die Sieger der Königsklasse stammen aus Kenia. Bei den Damen siegte Helen Kimutai in 02:43:37, bei den Herren war Evans Kamroboi mit 2:17:34 der Schnellste. Beide verfehlten die angepeilte Verbesserung des Streckenrekords jedoch deutlich.
Der Streckenrekord von 2:15:59 wurde nicht gebrochen. Favorit Titus Kosgei brach nach einem guten Start während des Laufs ein, er hatte mit Krämpfen zu kämpfen und musste streckenweise sogar gehen. Er kam mit einer Zeit von 02:22:58 als Zweiter ins Ziel.

Einen neuen Streckenrekord stellte Jonathan Koilegei (KEN) beim Intersport eybl Halbmarathon auf. Er durchquerte das Zieltor in Bregenz in 1:05:10. Bei den Damen gewann Dorcas Kangogo (KEN) in 1:15:45.

Fotos siehe unter Bilder